Intelligenz ist die Fähigkeit, die Realität zu erkennen.
Spruch der Woche (25)
Intelligenz ist die Fähigkeit, die Realität zu erkennen.
Spruch der Woche (25)
So schnell kann´s gehen: vor ein paar Tagen noch 3.000 und nun bereits 51.722 Unterschriften.
Das sind doch sehr gute Nachrichten! Aber trotzdem: je mehr, desto besser. Also wer noch nicht unterschrieben hat, kann das gerne noch tun unter:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bpetition%3D23835
Hurra! Hurra! Hurra!
Der Bundesrat hat gegen den Vorschlag der Regierung aus CDU und FDP gestimmt – und damit für die weitere Förderung der Solarenergie.
Und – so nehme ich an – nicht zuletzt auch durch die Unterschriftensammlung von Campact.
http://blog.campact.de/2012/05/erfolg-bundesrat-gegen-solar-kahlschlag/
Der Bericht des Bundesrechnungshofs hat eine erhebliche Kostensteigerung bei der Planung des Neubaus des 16. Bauabschnitts der A100 dargestellt.
Die Kosten für die Verlängerung der A100 steigen um 55 Millionen Euro auf 475 Millionen Euro. Zusammen mit den Planungskosten übersteigen die Gesamtkosten nunmehr die Grenze von einer halben Milliarde Euro, der Kilometerpreis liegt jetzt bei über 156 Millionen Euro.
Das hat eine Kalkulation des Bundesrechnungshofs auf Anfrage des Deutschen Bundestags ergeben. Wesentliche Gründe für die Kostenexplosion sind die allgemeine Baupreisentwicklung, konkrete Berechnungen von Bauwerken sowie steigende Grunderwerbskosten.
Bei der Berechnung wurden sogar Einsparungen von 30 Millionen Euro durch eine bisher noch nicht genehmigte Änderung der Trogbauweise eingerechnet. Der Rechnungshof sieht darüber hinaus noch weitere Kostenrisiken durch Entsorgung kontaminierter Stoffe, Konkretisierung bisher nur pauschaler Kostenberechnungen und künftigen Preisentwicklungen.
Bleiben Sie aktiv und wachsam im Kampf gegen den Weiterbau der A100
Bürgerinitiative Stadtring Süd (BISS)
Dieser Text ist ein Zitat von der Bürgerinitiative Stadtring Süd Berlin BISS.
Mehr Information
http://www.stop-a100.de/
Einstimmen auf die Verhandlungen können uns folgende Termine:
BETON STATT BIODIVERSITÄT? – Fahrradtour entlang der geplanten A100-Verlängerung
am 16. Juni 2012 von 16 bis 19 Uhr im Rahmen des Langen Tages der Stadtnatur
http://2012.langertagderstadtnatur.de/index.php?id=29&v_id=1889
Kundgebung “Gegen den Weiterbau der A 100″ im Rahmen der Tour de Natur
Am Abschluss der 7.Etappe der Tour de Natur wird es am Samstag, den 28. Juli 2012 um 17:30 Uhr am Schlesischen Tor eine Kundgebung geben.
http://www.tourdenatur.net/
Dieser Text ist ein Zitat von der Bürgerinitiative Stadtring Süd Berlin BISS.
Mehr Information
http://www.stop-a100.de/
Zu diesem Thema gibt es am Dienstag, den 15. Mai 2012 ab 20 Uhr einen „Grünen Stammtisch am blauen Tisch im Provinz“
Ort: Cafe Provinz, Bouchestr. 79a in Alt-Treptow.
Andrea Gerbode und Harald Moritz laden Sie herzlich ein, mit Ihnen ins Gespräch über die A100 zu kommen. Es wird um den Baustopp, die Kostensteigerungen, die Klagen vor dem Bundesverwaltunsgericht u.a. gehen.
Mehr Info
http://www.stop-a100.de/
Dieser Text ist ein Zitat von der Bürgerinitiative Stadtring Süd Berlin BISS.
Ich zitiere hier im folgenden in der Gesamtheit ein Schreiben, das mir zur Petition gegen die Rentenversicherungspflicht für Selbstständige zugegangen ist.
“Im Januar 2013 soll im Deutschen Bundestag ein umfassendes Rentenreformpaket beschlossen werden, das eine Rentenversicherungspflicht für Selbständige beinhaltet. Die daraus resultierenden Veränderungen hätten weitreichende Auswirkungen für rund 3 Mio. Selbständige. Der einkommensunabhängige (!) monatliche Beitrag soll rund 400 EUR betragen. Zudem soll die Wahlfreiheit, in welcher Form die Altersvorsorge erfolgt, stark eingeschränkt werden (nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht veräußerbar, nicht kapitalisierbar und als Rente ausgezahlt). Das Ganze geschieht unter dem Vorwand der Vorsorge von Altersarmut unter Selbstständigen, obwohl es derzeit keine Studien gibt, die eine solche Gefahr belegen (siehe Links unten).
Problematisch ist vor allem, dass eine solche einkommensunabhängige Rentenversicherung zusammen mit dem bereits hohen Krankenversicherungsbeitrag für Selbstständige über 600 Euro Fixkosten im Monat für Selbstständige bedeutet. Solche Fixkosten gefährden die Existenz junger Selbstständiger in der Gründungsphase, sowie einkommensschwache oder fluktuierende Berufe wie z.B. Kulturschaffende oder Trainer. Eine Lösung wäre eine einkommensgebundene Rentenversicherung bzw. weiterhin die Freiheit, selbstständig die eigene Altersabsicherung zu wählen.
Auf der Website des Deutschen Bundestages wurde eine öffentliche Petition gegen die geplante Rentenversicherungspflicht eingestellt. Damit die Petition im Bundestag Gehör findet, muss sie bis zum 22.05.2012 von 50 000 Personen mitgezeichnet werden.
Den Text der Petition findet Ihr unter:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bpetition%3D23835
Die Petition wurde leider in den letzten Wochen kaum kommuniziert. Bitte schaut Euch die angehängten Links an und überlegt was Ihr davon haltet und falls Ihr die Petition unterstützen wollt, unterzeichnet und streut diese Mail so gut es geht in Eurem Berufsfeld und Bekanntenkreis.
Weitere Informationen zu den Plänen findet Ihr hier:
http://www.gruendungszuschuss.de/unternehmerwissen/geld-steuern/news/blog/das-wird-teuer-ab-2013-rentenversicherungspflicht-fuer-selbstaendige.html”
Freiheit ist, wie wir mit dem umgehen, was uns widerfährt.
Jean-Paul Sartre
Spruch der Woche (24)
Hier ist der Link zum Unterzeichnen der Aktion
http://www.campact.de/enb/sn5/signer
Hier der Text von Campact
Rettet Berlin die Energiewende?
Am 11. Mai hängt es an der Stimme Berlins, ob der Bundesrat den Kahlschlag bei der Solarförderung doch noch stoppt. Die CDU ist unentschieden, ob sie Wowereit gegen die Kürzungspläne stimmen lässt. Unterzeichnen Sie unseren Eil-Appell an den Senat!
Eigentlich schien der Kahlschlag bei der Photovoltaik-Förderung schon ausgemachte Sache. Die Zustimmung des Bundesrats galt als sicher. Doch letzte Woche haben die Umwelt- und Wirtschaftsminister/innen der Länder die Kürzungspläne überraschend abgelehnt. Am Freitag, den 11. Mai, entscheiden die Ministerpräsident/innen im Bundesrat – und es steht Spitz auf Knopf. Nach derzeitigem Stand gibt die Stimme Berlins den Ausschlag!
Wowereit hat als regierender Bürgermeister bereits scharf kritisiert, wie “rigoros die Kürzung der Förderung der Zukunftsbranche Solarwirtschaft durchgezogen wird”. Doch die CDU ist noch unentschieden, ob sie Wowereit im Bundesrat dagegen stimmen lässt. Jetzt muss sie dem Beispiel der CDU in Thüringen und Sachsen-Anhalt folgen, die sich dort als Regierungspartei bereits auf ein Nein in der Länderkammer festgelegt haben.
Fordern Sie jetzt vom Berliner Senat, den Solar-Kahlschlag zu stoppen!
Stimmt Berlin gemeinsam mit Thüringen, Sachsen-Anhalt und den SPD-regierten Ländern im Bundesrat gegen die Kürzungspläne der Bundesregierung, so muss im Vermittlungsausschuss zwischen Bund und Ländern ein Kompromiss gefunden werden. Wir hätten gute Chancen, dass zumindest die heftigsten Einschnitte zurückgenommen werden müssten.
Erste sinnvolle Änderungsvorschläge haben die Umwelt- und Wirtschaftsminister/innen der Länder bereits erarbeitet: Die unpraktikablen Vorschriften zum Eigenverbrauch sollen gestrichen sowie die Ausbauziele für neue Anlagen und die Vergütung weniger massiv gesenkt werden – gerade bei mittelgroßen Dachanlagen. An diesen Anlagen mit einer Fläche ab 90 Quadratmetern beteiligen sich viele Bürger/innen. Sie sind eine wichtige Säule einer dezentralen Energiegewinnung.
Jetzt muss Berlin dafür sorgen, dass der Bundesrat die Kürzungspläne bei der Solarförderung ablehnt – und im Vermittlungsausschuss zumindest ein tragfähiger Kompromiss zustande kommt. Helfen Sie mit, damit die Sonnenenergie bei uns nicht untergeht.
Unterzeichnen Sie unseren Appell an den Senat!
Herzliche Grüße
Fritz Mielert, campact
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.
Der Spruch wird John Ruskin zugeschrieben, dies ist aber nicht per Quelle belegt.
John Ruskin, * 8. Februar 1819 in London; † 20. Januar 1900 in Brantwood/Lancashire, englischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker und Sozialphilosoph.
Spruch der Woche (23)
Zur Diskussion Glühlampe, Energiespar-, LED-Leuchten und Halogenleuchten – hier gibt es noch die alten Glühbirnen, aber auch Halogenleuchten zu kaufen.
Und vor allem: alles in schön. Das meiste in wunderschön!
Das hat seinen Preis, weil auch seinen Wert.
In der Werbung werden meistens Energiesparlampen als zwangsläufig Energiesparlampen mit Quecksilber transportiert. Dies ist nicht die ganze Wahrheit. Es gibt beispielsweise LED-Leuchten. Sie sind direkt energiesparend im Verbrauch und haben eine lange Lebensdauer.
Leider sind sie in ihrer Ästhetik (noch?) nicht so sehr befriedigend. Aber da kann eine schöne Leuchte Abhilfe schaffen.
Zu bestellen zum Beispiel hier:
http://www.waschbaer.de/LED-Kolben-9-Watt-E-27–868d2a296449.html?query=*&material=&farbe=&marke=&preis=&groesse=&sort=&pageSize=12
Verschiedene Energiesparleuchten
http://www.waschbaer.de/Haushalt-Energiesparen–868d.html
Hier der Link zur ARD Mediathek, zum Bericht aus “Titel Thesen Temperamente”).
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=10338352
Dieser berichtet vom Film “Bulb Fiction”. Der Film thematisiert die Energiesparlampen, ihre Gefährlichkeit im täglichen Umgang, der Entsorgung und vieler anderer Probleme. Er zeigt die vordergründig positiv dargestellten Leuchten bei genauerem Betrachten in allen Aspekten als negativ, zumindest für die Verbrauchenden.
Der Bericht zeigt die Verflechtung von Politik und Wirtschaft, die mit höchst einseitig kurzfristigen finanziellen Interessen das Monopol der Energiesparlampen auf den Weg gebracht haben.
Der österreichische Film hatte Filmstart am 16.09.2011 und ist seit 13.03.2012 als DVD zu haben.
http://www.austrianfilm.at/bulb-fiction
Es ist, wie es klingt: eine Menge an Leuten (crowd) finanziert (funding/sourcing) ein Projekt.
Eine Person oder eine Gruppe stellen ein Projekt vor, für das sie Finanzierung benötigen. Menschen, die daran interessiert sind, können es mit Geld (manchmal auch anderem Input) fördern. Für dieses Fördern gibt es meist einen Ausgleich wie z.B. eine DVD vom Film bei Filmförderung. Der Ausgleich entspricht meist der Höhe der Förderung. Dies alles ist frei festlegbar von dem Mensch oder den Menschen, die das Projekt realisieren möchten.
Bei manchen Projekten ist angedacht, die Beteiligung auf mehr als Geld, beispielsweise Ideen oder sonstige Beiträge auszudehnen.
So kann über andere Wege als bislang, etwa kommerzielle Sponsoren oder staatliche Fördergelder ein Projekt realisiert werden.
Welche Projekte können das sein? Die Art des Projektes ist offen, das können Artikel sein (Journalismus), Bücher, Filme oder Produkte und vieles, ja alles mehr.
Mehr Informationen zum Beispiel hier:
http://www.crowdsourcingblog.de/
http://www.crowdfunding-deutschland.de/
Viel Spaß beim funden und gefundet werden!
Wenn die Klügeren immer nachgeben, wird die Welt von Dummen regiert.
Verfasser_in unbekannt
Spruch der Woche (22)
Die meisten Menschen sind übersäuert. Diese Übersäuerung kann sich in vielen Symptomen und Umständen zeigen. Diese können beispielsweise von allgemeinem Unwohlsein über Kopfschmerzen und Menstruationsbeschwerden bis zu Rheuma und anderen schwerwiegenden Erkrankungen zeigen. Ein Problem- und Krankheitsfeld, das die Übersäuerung (mit-)bedingt ist das der Hautprobleme.
Übersäuerung als Ursache vielfältiger Probleme und Krankheiten
Probleme und Krankheiten sind meist nicht monokausal, das bedeutet, dass oft mehrere Ursachen beteiligt sind, um zum Entstehen einer Krankheit zu führen. Trotzdem und gerade deshalb führt es zur Lösung, sich um jede einzelne der Ursachen zu kümmern. Und eine mögliche Ursache vieler Störungen ist die Übersäuerung.
Hautprobleme, die durch Übersäuerung (mit-)verursacht werden sind beispielsweise trockene Haut, Neurodermitis und Pigmentflecke. Ebenso verursacht eine Störung im Säure-Basen-Haushalt zu fettige Haut, Pickel und Mitesser, Akne, übermässiges Schwitzen, unangenehm riechender Schweiss, Schweissfüße und -hände. Viele Fachmeinungen weisen darauf hin, dass Übersäuerung auch bei der Entstehung von Hautkrebs unterstützend wirkt.
Was geschieht bei Übersäuerung in Bezug auf die Haut?
Bei Übersäuerung hat der Körper natürlicherweise verschiedene Maßnahmen, wie er sich behelfen kann. Eine dieser Maßnahmen ist Schwitzen. Durch das Ausleiten von Schweiss können überschüssige Säuren aus dem Körper transportiert werden. Leider ist in den meisten Fällen diese Lösung des Körpers nicht umfangreich genug, um die gesamte Übersäuerung wieder zum natürlichen Gleichgewicht zu führen.
Als Folge des Ausscheidens der Säure über die Haut liegt auf der Hautoberfläche die ausgeschiedene Säure. Diese produziert einen sauren pH-Wert, der in den letzten Jahren und Jahrzehnte fälschlicherweise als gesund propagiert wurde. Die meisten Menschen haben einen sauren pH-Wert, weil sie übersäuert sind und nicht, weil sie gesund leben. Das Gegenteil ist der Fall: je basischer der Hautwert, desto gesünder.
Der saure ph-Wert begünstigt ein Klima, in dem verschiedene Probleme und Krankheiten entstehen können. Diese sind trockene Haut, Pigmentflecken, allergische Hautreaktionen und Neurodermitits und andere.
Wege aus der Übersäuerung
Zur Balance als Hilfe für den übersäuerten Körper helfen verschiedene Dinge: basische Ernährung, ein möglichst stressfreier Lebenswandel, basische Körperpflege und basische Bäder.
Ich möchte in diesem Artikel explizit auf basische Waschung als Hilfe oder Prophylaxe (Vorbeugung) bei Hautproblemen eingehen. Für weitere Information zu Basischem Baden sowie ein umfangreicheres Programm gegen Übersäuerung und andere Probleme und Symptome sehen Sie bitte im Nachlauf des Artikels die Hinweise zu weiterer Information.
Das Basische Bad als direkte Hilfe gegen Übersäuerung, besonders für die Haut
Beim Basischen Bad oder auch Basenbad wird eine Base ins Badewasser gegeben. So wird ein pH-Wert von circa pH 8-9 erreicht. Beim Basischen Baden leitet der übersäuerte Körper einfach per Osmose die überschüssige Säure aus dem Körper ins Badewasser. Dies bedeutet, dass die Säure vom Körperinneren durch die Haut ins basische Badewasser diffundiert.
Das Basenbad selbst hilft deshalb besonders gut gegen Probleme, die mit der Haut zu tun haben. Die Haut wird durch das Basenbad direkt und besonders rasch entsäuert. Die Entsäuerung wirkt auf den ganzen Körper, die anderen Bereiche profitieren naturgemäß entsprechend langsamer.
Die basische Waschung als clevere kleine Schwester des basischen Badens
Alternativ zum Bad kann eine basische Waschung sehr gut helfen, besonders bei Hautproblemen. Wie funktioniert die basische Waschung? Ein wenig Base wird mit Wasser angemischt. Dieses basische Wasser (Lauge) wird direkt auf die Haut aufgetragen. Dies kann einfach mit der Hand oder wie individuell gewünscht auch mit Waschhandschuh oder ähnlichem geschehen. Dann trocknet die Lauge am Körper. Fertig. Diese Mini-Waschung einmal oder zweimal am Tag aufgetragen, hält die Haut über größere Strecken weitgehend basisch.
Wie erstelle ich die Lauge zum Basischen Waschen?
Das Herstellen der Lauge ist denkbar einfach: Basenprodukt in Wasser geben. Fertig.
Die individuell passende Mischung ist etwas differenzierter und es stellen sich mehrere Fragen. Hier einige als Hilfe zur Selbsthilfe.
Wie oft möchte ich die Waschung machen?
Wenn ich mich beispielsweise jeden Tag 1-2 mal basisch waschen möchte, dann kann ich mir gleich eine Mischung von beispielsweise einem halben oder einem ganzen Liter Basischem Wasser machen. Dafür brauche ich dann ca. 1-3 Esslöffel Base. Dies hängt von der Base ab und davon, wie konzentriert ich das selbst haben möchte beziehungsweise vertrage.
Welche Base ist für mich die richtige?
Dies lässt sich nicht allgemein beantworten. Es gibt viele verschiedene Basen auf dem Markt. Manche entsäuern sehr stark, sind aber in ihrer Rezeptur eher grob und daher nur für robuste Naturen geeignet. Für eine sensible Person eignen sich eher Basen, die fein und besonders hautschonend sind. Manche Basen entsäuern weniger gut und sind deshalb weniger effektiv.
Welche Konzentration ist für mich die richtige?
Dies ist ähnlich der Frage nach dem richtigen Basenprodukt. Bei Menschen, die sehr sensibel sind und ein besonders starkes Hautproblem haben, ist es eher empfehlenswert, mit einer leichten Konzentration zu beginnen, ca. 1 Teelöffel auf 1 Liter Wasser. Dies kann dann weiter gesteigert werden, bis die Person merkt, dass sie am Maximum ihrer Konzentration angekommen ist.
Bei Menschen mit normal-sensitiver Haut ohne entzündliche oder ähnliche Hautprobleme kann meist eine gesättigte Lauge benutzt werden. Dies bedeutet, dass in das Gefäß mit Wasser so viel Base gegeben wird, bis sich keine weitere Base auflöst. Ein Rest Base bleibt einfach ungelöst am Boden des Gefäßes übrig. Um auch dies aufzulösen, kann einfach etwas mehr Wasser zugegeben werden.
Wie lange ist die Lauge haltbar?
Die Lauge ist sehr lange haltbar, besonders wenn sie gesättigt ist, da bei dem pH-Wert von 8,5-9 Bakterien sich nicht leicht vermehren können. Dennoch sollte die Lauge nicht länger als 1-2 Monate benutzt werden.
Wie oft kann ich mich basisch waschen?
Grundsätzlich sind hier keine Grenzen gesetzt. Wie bei den anderen Aspekten gilt hier ebenso, dass die individuelle Disposition der Person beachtet werden sollte. Bei einer sensiblen Person kann es sein, dass erst einmal nur eine Waschung pro Tag Sinn macht. Bei den meisten Menschen kann die basische Waschung unbegrenzt oft durchgeführt werden – im Rahmen einer gesunden Hygiene.
Die besonderen Vorteile der basischen Waschung
Im Unterschied zum Basenbad bedeutet das Durchführen des Basische Waschens einen extrem geringer Aufwand. Das Ansetzen der Lauge braucht ungefähr 5 Minuten. Die Lauge kann dann je nach Häufigkeit der Anwendung bis zu einigen Wochen benutzt werden.
Individuelle lokale Anwendung: Das basische Waschen an sich braucht ebenfalls nur minimal viel Zeit, ein paar Sekunden bis zu ein bis zwei Minuten. Das basische Wasser kann individuell auf einem gesonderten Gebiet, beispielsweise dem Gesicht oder von Hautproblemen befallenen Stellen angewendet werden. Ebenso einfach kann es auf den gesamten Körper aufgetragen werden.
Durch die einfache Anwendung kann das Basische Waschen sehr häufig durchgeführt werden. Es ist für die meisten Menschen kein Problem, es zweimal am Tag anzuwenden, beipielsweise morgens nach dem Aufstehen und Duschen und abends vor dem Zubettgehen. So kann die Wirksamkeit, was die Hautpartien betrifft, sehr viel höher sein als beim Basischen Baden, da die meisten Menschen nicht die Zeit und Gelegenheit haben, täglich basisch zu baden.
Da es im Vergleich zum Basenbad direkt aufgetragen wird, braucht die basische Waschung eine minimale Produktmenge. So wird die Basische Waschung eine extrem preiswerte und dabei besonders effektive und nachhaltige Maßnahme zur ganzheitlichen Gesundheitspflege.
Weitere Artikel von Andrea Hofmann zu Basischem Baden, Übersäuerung, Entsäuerung und Basischer Ernährung
Basenbad kann verhärtete Muskeln nachhaltig entspannen
Mehr Information zum Basischen Baden
www.basischesbaden.de
Das Buch “Basisches Baden – Heilung durch Entsäuerung”, Andrea Hofmann und verschiedene Basen zum Baden
können Sie hier bestellen:
http://www.basischesbaden.de/bestellung.html
Persönliche Beratung zu Basischem Baden
Andrea Hofmann
Große Hamburger Str. 28
10115 Berlin
030 – 28 45 98 57
http://www.basischesbaden.de/beratung.html
Beratung nach Vereinbarung
Weitere Artikel zu Basischem Baden
Basisches Baden kann übermäßiges Schwitzen regulieren
Cellulite. Wie sie kommt und wie sie geht. (Teil 1 – Information)
Cellulite. Wie sie kommt und wie sie geht. (Teil 2 – Beispiele)
Neurodermitis – die wunde Grenze. Krankheit, Problem und Lösung.
Hände, Füße und Basisches Baden
Heute vormittag, Berlin, Strasse am Monbijoupark.
Ich stehe an einer Strassenecke mit meinem Rad rechts neben einem Auto. Wir warten beide darauf, dass die Strasse frei wird. Ich stehe ein Stück vor dem Auto, so dass der Fahrer mich sehen kann. Und der Vollständigkeit halber: es ist ein BMW.
Die Strasse ist nun frei. Wir fahren beide los.
Ich fahre mit dem Rad geradeaus, der Autofahrer biegt nach rechts ab und fährt fast in mich rein.
Er schreit mich an. An die genauen Worte kann ich mich nicht erinnern.
Ich sage, dass ich Vorfahrt habe.
Er sagt, dass er Vorfahrt habe.
Ich sage, dass er gerne zur Polizei gehen könne, um sich darüber zu informieren, wie die Verkehrsregeln seien.
Er sagt: “Ich kenne meine Rechte: Sie sind nicht angeschnallt, Sie tragen keinen Helm, Sie dürfen nicht geradeaus fahren!”
Ich sage:” Ich bin nicht angeschnallt …?!” Alle drei Unglaublichkeiten auf einmal auszusprechen schaffe ich nicht. Es ist zu absurd.
Er nickt. Siegesgewiss.
Ich fahre. Kopfschüttelnd.
Er fährt. Brausend.
Unglaublich aber wahr.
Life is stranger than fiction.
Hiermit verleihe ich diesem Menschen die virtuelle GoldeneVerkehrsZitrone des Tages! Die herzlichsten Glückwünsche!
Umgeschulte Linkshänder sind oft weniger leistungsfähig, unkonzentriert und erfolglos. Viele entdecken mit einer Rückschulung ihre Kreativität und starten neu durch.
Hier der Link zum Artikel von Marina Neumann auf Zeit online
Erfolg im Job mit Links
Zum ursächlichen Prozess einer Umschulung zur Rechtshändigkeit. Zum Auftauchen der natürlichen Linkshändigkeit. Zur Rückschulung und zum Lösen der Probleme. Eine Beispielgeschichte von Umschulung und Rückschulung.
Die Umschulung
Ich wurde umgeschult. Viele stellen sich das so vor, dass mit dem Tag der Einschulung die Eltern dem Kind sagen, dass es die andere, die “gute”, die rechte Hand zum Schreiben benutzen soll. Und das Kind deshalb nicht weiter die Linke benutzt, die es eigentlich natürlicherweise genommen hätte.
In vielen Fällen geschieht es auch in dieser Weise. Aber bei einigen Menschen läuft die Umschulung anders. Es gibt sehr viele Wege, um von der eigenen Händigkeit wegzukommen in die falsche, in die der anderen Hand. Meistens geht es Linkshändigen so, die zur rechten Hand umgeschult werden. In Ausnahmefällen gibt es auch den umgekehrten Weg.
Der Prozess der Umschulung durch dogmatische Erziehung
In meinem Fall war es kein eindeutiges einzelnes Ereignis. In meinem Elternhaus herrschte ein Klima der dogmatischen Unterdrückung. Das Wort meiner Eltern galt als abslolut. Eine Alternative dazu war kategorisch ausgeschlossen. Mein Bruder und ich mussten bedingunglos gehorchen. Wenn wir das nicht taten, gab es Strafen – von emotionaler Erpressung bis zu harten Schlägen. Dies geschah regelmäßig, oft mehrmals täglich. So hatten mein Bruder und ich gelernt, die Strafen nicht zu provozieren. Wir hatten gelernt, die Dinge schon “richtig”, das heisst gemäß dem Weltbild meiner Eltern auszuführen, bevor meine Eltern es jeweils im Einzelnen “erklären mussten”. Denn erklären war oft genug direkt die Ausführung der Strafe. Die Gesetze meines Elternhauses galten als allen Betroffenen bekannt. Meine Eltern, vor allem mein Vater, mochte sich nicht gerne darin wiederholen. Es war wichtig, dass wir wie gedrillte Soldaten die Dinge bereits im vorauseilenden Gehorsam erfüllten. Taten wir das nicht, kam die Strafe, um uns auf den “richtigen” Weg zu führen. Je früher und je in seinem Sinne erfolgreicher, desto erfolgreicher war die Erziehung. Und desto bessere Menschen waren wir – wir Kinder aber auch unsere Eltern als Verantwortliche für unsere Erziehung.
Christlich-fundamentalistische Basis als Mittel und Rechtfertigung der Repression
Dass dieser Weg der “richtige” war, wussten meine Eltern genau und sie belegten dies auch. Beispielsweise mit dem vierten Gebot “Du sollst Vater und Mutter ehren”. Dies war für sie die ultimative Lizenz, die ihnen der christliche Glaube gab: sie konnten nicht nur, sondern mussten vollständig ihre Kinder beherrschen. Und dass die Kinder das entsprechend einzusehen hatten. Wenn nicht, musste es Strafen geben, die dies sicherstellten. Die Alternative für das Kind, in dem Fall mich und meinen Bruder wäre es gewesen, sündig zu sein. Das war keine Option in meinem christlich-fundamentalistischen Elternhaus, die der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses, einer evangelisch-lutherischen Kirche nahestanden bzw. sie praktizierten.
Vorauseilender Gehorsam als Folge massiver Unterdrückung
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich als Kind einen Stift oder etwas anderes in die linke Hand genommen hätte. Ich war so von diesem vorauseilenden Gehorsam durchdrungen, dass ich alles mir mögliche tat, um ein Aus-der-Reihe-tanzen mit entsprechender Strafe zu verhindern.
Da ich gesehen hatte, wie meine Eltern und mein Bruder die Dinge benutzen, ahmte ich dies direkt nach. Ich schrieb mit rechts und tat auch alle andere Dinge mit rechts. Es gab nur wenige Ausnahmen, die nicht konkret in Bezug auf Händigkeit erlernt werden – beispielsweise das Klatschen. Das tat ich mit links. Das fiel aber weder mir noch anderen auf. Und da es deshalb keine Strafe gab, konnte ich es als fast unsichtbares und deshalb unbewusstes Zeichen meiner Linkshändigkeit beibehalten.
Problematische Folgen der Umschulung
Die Folgen der falschen Händigkeit sind bei unterschiedlichen Menschen verschieden stark ausgeprägt. Je stärker die Umschulung, je ausgeprägter sind meist auch die Folgen. Bei mir bedeutete dies, dass die Folgen besonders ausgeprägt waren, da ich so gut wie alles mit rechts, der für mich falschen Hand tat: Schreiben und alle andere Tätigkeiten auch. Alles ausser Klatschen und den Telefonhörer halten. Das tat ich mit links.
Es dauerte deshalb viele Jahre und Jahrzehnte, in denen auf meinem Weg viele Probleme lagen, die aus der falschen Händigkeit, der sogenannten Umschulung resultierten. Diese Probleme wurden über die Jahre immer massiver. Sie reichten von Schlaf- und Orientierungsstörungen, zwischenmenschlichen und Selbstwertproblemen bis zu Depression und Suizidalität.
Das Finden der Ursache ist das Finden der Lösung
Über das Sympom der Schlafstörungen fand ich die Psychologin Marina Neumann, die sich auf Rückschulungen spezialisiert hat. Nach circa 25jähriger Suche endlich hatte ich die Ursache meiner vielfältigen Belastungen gefunden: die Umschulung zur Rechtshändigkeit. Und damit auch gleich die Rückschulung als Lösung.
Der Weg zurück zum eigenen Leben
Dies war einerseits ein relativ langwieriger und aufwändiger Weg. Trotzdem war er andererseits einfach wie keine Therapie zuvor: einfach meine linke Hand benutzen. Und vor allem enorm und nachhaltig wirksam. In dem Maße, in dem die Umschulung die Probleme produziert hatte, ließ die Rückschulung sie verschwinden. Ich bekam und bekomme mein Leben, mich selbst zurück, Schritt für Schritt. Ein Leben, das ich nie hatte. Ein gesundes Leben. Nun, mit über 40 kann es endlich beginnen.
Mehr Information zu Umschulung, Rückschulung in anderen Artikeln hier im Blog:
Filmbeitrag über Linkshändigkeit, Umschulung und Rückschulung (RBB)
Ein Fisch an Land. Der anstrengende Versuch etwas anderes zu sein als ich bin. Und das glückliche Ende dieses Versuchs.
Zurück zum Links. Zurück zum Leben.
Das mache ich mit links, oder?
Beratung und Begleitung zur Umschulung und Rückschulung in Berlin
Psychologin Marina Neumann, Fachfrau für Händigkeit, Umschulung und Rückschulung
Andrea Hofmann, Raum für Innere Arbeit
Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, dann muss es anders werden.
Christoph Lichtenberg 1742 –1799
Spruch der Woche (21)
Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.
Marie von Ebner-Eschenbach
Spruch der Woche (20)
Ostern kommt und damit ein Frühlingsfest, das die Fruchtbarkeit mit Eiern feiert, mit bunten Eiern. Das geht auch mit Pflanzenfarben: mit Zwiebeln, Rote Beet oder Heidelbeeren.
Hier der Link zum glücklichen Eierfärben:
http://www.bund.net/nc/service/oekotipps/detail/zurueck/lebensmittel/artikel/eierfaerben-mit-naturfarben/
Viel Spass beim Eierfärben und Feiern!
Bei Handwerksarbeiten zuhause wie zum Beispiel Malern gehen die meisten in den Baumarkt und kaufen sich Einmalfolie. Das ist teuer und die Folie ist so dünn, dass sie nach dem Arbeiten sofort weggeworfen werden muss.
Tücher recyceln statt Folie kaufen
Eine wirklich nachhaltige Alternative sind Tücher und stärkere Folie. Die Tücher können alte Leintücher, Bettwäsche, Vorhänge sein, je größer, je besser. Auch Folie, die dicker ist, kann aufgehoben und bei Bedarf dann benutzt werden. Die Folie kann je nach Material auch gereinigt werden. Aber auch ungereinigt, z.B. mit angetrockneter Dispersions- oder Lackfarbe, können Decken, Tücher und Folien gelagert und wiederbenutzt werden.
Zusätzlicher funktionaler Vorteil der Abdeckung mit Tüchern und Ähnlichem
DIe Tücher und dickeren Folien haben zudem den großen Vorteil, dass sie direkt beim Arbeiten nicht reissen und so zuverlässig als Abdeckung dienen. Da die dünnen Folien oft schon während des Arbeitens kaputt gehen, ist ihr Einsatz oft kontraproduktiv: die abgedeckte Fläche kann so nicht mehr richtig geschützt werden.
Es ist viel einfacher, mit dicken und schweren Tücher und Folien zu arbeiten. Das spart in vielen Fällen sogar das Abkleben, weil die Tücher im Gegensatz zur dünnen Folie einfach so liegenbleiben, wo sie hingelegt werden. Das spart Zeit und Geld.
Noch effektiver mit Lehmfarben
Bei Benutzung von Lehmfarben können diese nach Ende der Handwerksarbeiten einfach ausgewaschen werden. So können Stoffabdeckungen immer wieder weiter verwendet werden.
Bei Folie können sie einfach abgeschüttelt und abgewaschen werden.
Wie komme ich an die Tücher und alten Folien?
Das einfachste ist, einfach im Laufe der Zeit alte Tücher, Decken, Vorhänge, Bettbezüge und ähnliches zu sammeln. Falls das nicht möglich ist, kann in entsprechenden Second Hand Läden auch Bettwäsche oder Vorhänge relativ preiswert gekauft werden.
Öko- und Preisvorteil
Wie bei bisher allen Öko-Tipps, ist es preiswerter sich ökologisch zu verhalten. Die Tücher kosten in der Anschaffung nichts, wenn sie einfach so im Laufe der Zeit aus ausrangierten Decken gesammelt werden. Aber auch wenn sie gekauft werden müssen, Second-Hand oder sogar eine Kunststoffplane im Baumarkt, ist das nicht teurer oder spätestens bei mehrmaliger Benutzung rechnet sich das. Da die dünnen Folien oft nicht einmal eine Benutzung durchhalten, rechnet sich das bereits, wenn beispielsweise mehr als ein Zimmer gestrichen wird, da für mehrere Zimmer auch die entsprechende Menge an Folien gekauft werden müsste. Bei haltbaren Tücher oder Folien können diese mehrfach in den Zimmern eingesetzt werden. So kann z.B. beim Streichen von drei Zimmern allein an Foliengeld schon ca. 50 Euro eingespart werden.
Wie oben erwähnt kann das Abdecken mit Tüchern in manchen Fällen auch das Abkleben sparen und somit Zeit und Geld.
Viel Spass beim Handwerkern!
Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.
Marie von Ebner-Eschenbach
Spruch der Woche (19)
Der andere, der gute Kapitalist?
Spätestens seit Nicolas Berggruen Karsstadt gekauft hat, ist er in Deutschland bekannt geworden. In den Medien wurde das Bild des coolen, sozialen, bescheidenen, nachhaltigen Kapitalisten verbreitet.
Der doch nicht andere, sondern der typische Kapitalist?
ZDFzoom gibt einen differenzierten Bericht über die Zusammenhänge des Wirtschaftens von Nicolas Berggruen. Die Journalist_innen haben genau recherchiert und nachgefragt und sind zu einem ganz anderen Ergebnis als dem bisher propagierten gekommen: Investitionen und Vorgehensweisen, die nicht sozial, nicht ökologisch und nicht nachhaltig sind. Und vor allem: nicht demokratisch.
Mechanismen des Kapitalismus von Nicolas Berggruen: nicht sozial, nicht ökologisch, nicht nachhaltig, nicht demokratisch, am Rande der Legalität
Subventionen und Steuervorteile ausnutzen und nach Gewinnabschöpfung die Projekte abstossen: Schulen (Newark, USA), Ethanolfarik (USA)
Gezielte Fehlinformation: ökologisches Engagement: Windkraftprojekte in der Türkei, die nicht existieren (Greenwashing: angeblich ökologische Projekte werden genutzt, um der Firma ein ökologisches Image zu geben. Die Projekte sind aber nur oberflächlich, nicht jedoch in ihrer ganzen Realität ökologisch).
Maximales Geldabschöpfen ohne Rücksicht auf soziale und ökologische Konsequenzen: Bau von Wasserkraftwerken in der Türkei, durch die Flüsse umgeleitet werden. So wird den Bauern dort das Wasser und damit die Grundlage ihres Lebens und Wirtschaftens dauerhaft entzogen). Auch hier: greenwashing.
Firmenstrukturen, die über verschiedene Kanäle das Vorbeileiten der Gewinne an Steuergesetzen ermöglicht: Aufbau der Karstadt-Firmenorganisation mit mehreren übergeordneten in (Briefkasten-)Firmen in Holland
Aufteilung der Firma in Kleinstücke, Fusion mit der Konkurrenz, Kürzung der Löhne der Beschäftigten: auch bei Karstadt mehren sich die Zeichen, dass es nur um Profitmaximierung geht und die versprochene Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung nicht eingehalten wird.
Hier der Beitrag von ZDFzoom
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1591226/ZDFzoom-Mister-Karstadt-#/beitrag/video/1576948/ZDFzoom:-Mister-Karstadt
Meine Empfehlung: ***** besonders sehenswert
Muskeln aus Stahl! Das soll toll sein. Oder sollte mal toll sein. Menschen, die Ihre Muskulatur als stahlhart erleben, können da allerdings über anderes berichten. Verspannung, mangelnde Flexibilität und Schmerzen können Begleiterscheinungen sein von sehr harter, zu harter Muskulatur.
Was sind die Ursachen von verhärteten Muskelpartien?
Die Ursachen können vielfältig sein, in vielen Fällen ist es eine Kombination von mehreren Aspekten. Diese können sowohl auf der körperlichen als auch auf der seelischen Ebene zu finden sein. Auf der psychischen Seite kann die Menge der auslösenden Momente bei Stress beginnen und über Ängste bis zu Traumen reichen. Im körperlichen Bereich können es Fehlbelastungen sein, Folgen oder Nebenwirkungen von Verletzungen oder anderen physischen Krankheiten. Ebenso ist es möglich, dass eine Verkrampfung der vorhandenen Muskulatur durch eine unzureichend ausgeprägte Muskulatur vorliegt.
Übersäuerung als mögliche Ursache von muskulären Verhärtungen
Ein weiterer physischer Grund für verhärtete Muskulatur kann Übersäuerung sein. Von Übersäuerung wird gesprochen, wenn dem Körper für seinen Säure-Basen-Haushalt zuwenig Basen und im Zusammenhang damit zuviele Säuren zur Verfügung stehen.
Die Ursachen hierfür liegen in den meisten Fällen bei einer säureüberschüssigen Ernährung. Was bedeutet das genau? Brot, Nudeln, Fleisch, Milch und Milchprodukte, Schokolade und andere Süßigkeiten, weisser Zucker, Alkohol und Zigaretten – all diese Nahrungsmittel sind säureüberschüssig oder werden in der Kurzform einfach sauer genannt. Dies bedeutet, dass sie dem Körper mehr Säuren als Basen zuführen. Auf der anderen Seite gibt es basenüberschüsssige Lebensmittel, sogenannte basische Lebensmittel, das sind fast alle Gemüse- und Obstsorten sowie Kartoffeln.
Was bedeutet Säure-Basen-Haushalt und was hat er mit Ernährung zu tun?
Der Körper braucht verschiedene Stoffe für seine Stoffwechselvorgänge: Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette und Mineralstoffe, Vitamine und weitere Substanzen. In Bezug auf den Säure-Basen-Haushalt ist es nun wichtig, wie die einzelnen Substanzen verstoffwechselt werden, d.h. wie sie nach der Verdauung dem Körper zur Verfügung stehen. Manche sind dann Säuren und der Körper braucht Basen, um sie zu neutralisieren. Manche sind Basen.
Es kann auch sein, dass aus Säuren Basen werden, z.B. die Zitrone hat an sich einen sauren pH-Wert. Aber nach der Verdauung stehen dem Körper daraus Basen zur Verfügung. Der Körper braucht Säuren und Basen für seine Arbeit, aber zum größten Teil braucht er Basen, weil er zum größten Teil basisch aufgebaut ist. Das Blut und Bindegewebe ist basisch und die meisten Organe. An manchen Stellen braucht der Körper Säure, z.B. im Magen zur Aufspaltung des Essens, in der Galle (Gallensäure) und bei Frauen in der Vagina (zum Schutz vor eindringenden Bakterien und Viren).
Was passiert genau bei Übersäuerung in Bezug auf das Muskelgewebe?
Auch in den Muskeln herrscht ein basischer Wert. Ist der Körper übersäuert, verschiebt sich der basische Wert in Richtung Säure. Dies geht so lange, bis der pH-Wert eine bestimmte Grenzmarkierung erreicht. Dann wird die Säure unter Zuhilfenahme von Basen neutralisiert, wenn möglich ausgeschieden, wenn das nicht möglich ist, gespeichert.
So kann, wenn zuviel Säuren aufgenommen werden und zuwenig Basen ein immer saurer werdendes Klima im Körper entstehen. Dieses zur Säure hin verschobene Klima verhindert ein vollkommen gesundes Funktionieren der Körperabläufe. An welcher Stelle die Einschränkungen sichtbar werden, ist individuell und von verschiedensten Aspekten im Leben der Person abhängig. Bei manchen kann es zu vorzeitigem oder krankhaftem Haarausfall (auch bei Frauen) führen, bei anderen zu Hautproblemen, Organstörungen, Allergien, Migräneanfällen, Menstruationsstörungen und vielem anderen mehr. Und bei manchen zeigt es sich in verhärteter Muskulatur.
Was hilft bei Übersäuerung und den verhärteten Muskeln?
Es gibt verschiedene Wege, der Übersäuerung zu begegnen. Eine Möglichkeit ist, dem Körper einfach weniger Säuren und mehr Basen durch die Ernährung zuzuführen. Das nennt sich basenüberschüssige oder kürzer basische Ernährung.
Eine andere Möglichkeit ist die der Entsäuerung. Dies bedeutet, die überschüssigen Säuren aus dem Körper auszuleiten. Hier ist die stärkste Methode das Basische Baden, auch Basenbad genannt. Im weiteren helfen auch andere Wege, die die Säureausscheidung verstärken wie beispielsweise Sport und Sauna.
Was genau geschieht beim Basenbad?
Beim Basischen Baden setzt die übersäuerte Person sich in eine Badewanne mit basischem Wasser. Durch das ph-Gefälle von zuviel Säure im Inneren und basischem Badewasser im Äusseren wandert die Säure aus dem Körper per Osmose durch die Haut ins basische Badewasser.
So kann der Körper die überschüssigen Säuren relativ schnell wieder loswerden. Die Übersäuerung im Körper wird reduziert bis zu einem gesunden Wert und der Körper kann wieder vollständig gesund funktionieren. Die Symptome der Übersäuerung verschwinden.
Was bedeutet das für einen Menschen, der das Problem verhärteter Muskelpartien hat?
Wie schnell eine Besserung eintritt, kann pauschal nicht gesagt werden. Zunächst muss geklärt werden, ob das Problem der harten Muskeln nur an der Übersäuerung liegt oder vielleicht auch an anderen Aspekten. Wenn noch andere Ursachen zutreffen, ist es am effektivsten, an allen zu arbeiten.
Was die Übersäuerung betrifft, ist für einen schnellen Erfolg am effektivsten, eine Basenkur zu machen. Diese kann individuell gestaltet werden. Die Grundlagen sind eine gewisse Zeit, beispielsweise 4 Tage oder 1 Woche bewusst hoch basenüberschüssig zu essen, keine Körperpflegeprodukte zu verwenden, die die Säureausscheidung behindern und täglich 1-2 Stunden basisch zu baden.
Diese Kur hat in den meisten Fällen bereits sichtbare Erfolge. Bei manchen bessern sich die Symptome dadurch dramatisch bis vollständig.
Was bedeutet das für die Lebensführung?
Wenn der Körper mit Symptomen bereits gezeigt hat, dass es ein Problem mit Übersäuerung gibt, ist es ratsam in Zukunft darauf Rücksicht zu nehmen. Dies bedeutet eine in der Regel basenüberschüssige Ernährung, genügend und nicht zu viel Sport, gesunde Körperpflege und 1-2 mal wöchentlich Basisches Baden.
So hat der Körper beste Chancen, langfristig gut funktionieren. Und Sie haben die besten Chancen, sich wohlzufühlen und gesund zu sein.
Viel Spass beim Basischen Baden!
Mehr Information zum Basischen Baden
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Das Buch “Basisches Baden – Heilung durch Entsäuerung”, Andrea Hofmann und verschiedene Basen zum Baden
können Sie hier bestellen:
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Persönliche Beratung zu Basischem Baden
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10115 Berlin
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Cellulite. Wie sie kommt und wie sie geht. (Teil 1 – Information)
Cellulite. Wie sie kommt und wie sie geht. (Teil 2 – Beispiele)
Neurodermitis – die wunde Grenze. Krankheit, Problem und Lösung.
Hände, Füße und Basisches Baden
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
Konfuzius
Die Richter am Bundesverwaltungsgericht Leipzig stoppen die Vorarbeiten der Stadtautobahnverlängerung A 100 zwischen Neukölln und Treptow. Das Gericht gab damit letzten Donnerstag dem Antrag des BUND und privater Betroffener statt.
BUND Berlin und BISS begrüßen Stopp der unsinnigen Naturzerstörung auf der geplanten Trasse der A 100.
Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes (hier klicken)
Pressemitteilung BISS (download über die Webseite von BISS)
Mehr zum Thema auf der Webseite der BISS (Bürgerinitiative Stadtring Süd Berlin)
Es ist ein großer Vorteil im Leben die Fehler, aus denen gelernt werden kann, möglichst früh zu begehen*.
Winston Churchill
Spruch der Woche (17)
* geändert in gerechte Sprache.
Original:
Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.
Sheabutter macht die Haare weicher und anliegender, gibt Feuchtigkeit und Glanz.
Jojobaöl gibt mindestens ebenso Feuchtigkeit und Glanz, aber macht die Haare nicht so weich wie Sheabutter.
Viel Spass beim Haare waschen und pflegen!
Wenn eine Person immer tut, was sie schon kann, bleibt sie immer die, die sie schon ist.
Henry Ford
Spruch der Woche (16)
Geändert in nicht-patriarchale Sprache.
Original: Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Hier einige Tipps zum Haarewaschen ohne Tenside – einfach, gesund und öko.
Wir sind alle individuell und unsere Haare sind es auch. Es ist deshalb immer wichtig, Dinge auszuprobieren und eventuell für den eigenen Bedarf anzupassen.
Hier die Tipps im Überblick, die Details weiter unten.
GRUNDBEHANDLUNG 1
Seife & Essig
für alle Haartypen
1. Haare nass machen
2. einfach mit dem Seifenstück einseifen
3. dann wie gewohnt massieren / “shampoonieren”
4. mit reichlich Wasser gründlich ausspülen
5. die Haar spülen mit Wasser-Essig-Gemisch (circa 1-2 L Wasser mit einem großen Schuss Essig).
Wichtig: danach nicht ausspülen!
NACHBEHANDLUNG 1
Jojobaöl & Sheabutter – kleine Zugabe
für trockene Haare
6. In die Handinnenflächen ein paar Tropfen Jojobaöl oder etws Sheabutter geben. Die Innenflächen gegeneinander reiben und das Öl so sehr gut verteilen. Mit diesen Händen in die Haare und das Öl / die Butter gleichmäßig verteilen. Wenn zuviel auf eine Stelle kommt, sieht es sofort aus wie fettige Haare.
7. Je nach Trockenheit kann jeden Tag etwas Öl oder Butter auf die Haare gegeben werden. So trocknen sie nicht aus und bleiben bis zum nächsten Waschen geschmeidig und glänzend.
NACHBEHANDLUNG 2
Jojobaöl & Sheabutter – Kur
für trockene Haare
8. viel Jojobaöl / Sheabutter in die Haare geben, so dass sie satt geölt sind. Das Öl mehrere Stunden, beispielsweise über Nacht in den Haaren belassen. Die Haare können sich so sehr gut erholen. Am besten einen Tag/Abend vor dem Haare waschen. Dann wie gewohnt waschen (mit Seife, s.o.).
GRUND- & NACHBEHANDLUNG 3
Eigelb
für normale, trockene und eher kräftige Haare
1. Eier trennen. Bei sehr kurzen Haaren reichen 1-2 Eigelb, bei längeren Haaren entsprechen mehr Eier.
2. Das Eigelb wenn möglich dann als ganzer Dotter in der Hand vorsichtig mit Wasser spülen, so dass Eiweissreste entfernt werden (die würden das Haar verkleben).
3. Haare nass machen
4. die Eidotter direkt auf die Haare geben
5. Eidotter auf den Haaren massieren, “shampoonieren”. Der Dotter entwickelt mit Wasser und Handbewegung einen feinen Schaum wie ein Shampoo.
6. Kurz einwirken lassen oder etwas länger shampoonieren (1-3 Minuten)
7. sehr gut ausspülen
DETAILS
Seife
Ich persönlich habe die besten Erfahrungen gemacht mit der Shampooseife von Aleppo.
Es gibt im Handel viele (Natur-)Shampooseifen, diese waren aber für sensible und trockene Haare zu sehr austrocknend. Aber wie bereits oben erwähnt, ist das Ausprobieren am eigenen Haar am aussagekräftigsten.
Etwas weniger fein aber trotzdem absolut zufriedenstellend war die normale Seife von Aleppo.
Essig
Wieso Essig? Ohne Essig werden die Haare trocken, stumpf und gehen kaputt. Essig ist wichtig, um die nachteilige Wirkung der Seife auf die Haare wieder aufzuheben.
Da der basische pH-Wert der Seife positiv auf die Kopfhaut wirkt, müssen mit dem Essig nur auf die Haare gespült werden, nicht aber die Kopfhaut.
Grundsätzlich wirkt jeder Essig, am einfachsten kann Obstessig verwendet werden. Wenn nichts anderes in der Küche ist, geht auch Balsamico. Danach aber nicht am weissen Handtuch abtrocknen, sonst gibt es dunkle Spuren.
Jojobaöl
Jojobaöl und Mandelöl sind die feinsten Öle und die einzigsten, die nicht austrocknen, sondern Feuchtigkeit spenden können. Obwohl es zunächst unlogisch klingt, trocknen die anderen Öle alle aus, wenn sie z.B. auf die Haut aufgetragen werden. Deshalb bei trockenen Haaren kein anderes Öl verwenden wie z.B. Olivenöl.
Sheabutter
Für Sheabutter gilt ebenso wie für Jojobaöl, dass sie Feuchtigkeit spendet, das Haar glänzen lässt und es pflegt.
Eigelb
Die Eier können lokal / regional sein im Unterschied zu manch anderen Produkten (z.B. Sheabutter). Es geht relativ schnell und braucht nur einen Waschgang, der Shampoo und Spülung in einem ist. Die Haare werden dadurch sehr weich und glänzend.
Nachteilig ist einmal, dass der Tipp nicht vegan ist, sondern ein Tierprodukt. Ausserdem können die Haare danach etwas riechen, z.B. wenn sie bei Regen nass werden. Dann riechen sie nach Eidotter, auch wenn gründlich gespült wurde.
Die Haare werden dadurch sehr weich, je öfter sie damit gewaschen werden, je mehr. Das kann für manche nachteilig sein, aber für Menschen mit extrem kräftigen sperrigen Haaren der lang ersehnte (Bio-)Weichspüler.
NACHWORT
Die Seife & Essig Grundvariante kann bei allen Haartypen angewandt werden. Menschen mit normalem oder eher fettigem Haar brauchen meist keine weitere Pflege. Die Haare fetten von alleine nach und pflegen sich so selbst.
Bei trockenem oder besonders sprödem Haar können die unterschiedlichen Nachbehandlungen und Kuren helfen.
Wie bereits erwähnt, die Mittel wirken bei unterschiedlichen Haaren unterschiedlich. Am besten einfach ausprobieren!
Alle Produkte am besten für Mensch & Umwelt bio und fair trade. Oder am allerbesten, wenn möglich, bio und selbstangebaut / -produziert.
Viel Spass beim schönen Haarewaschen und -pflegen!
Und wieder mal: die Ökovariante (Seife & Essig) ist gesünder, umweltschonender und preisgünstiger als die Chemievariante!
Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.
Konfuzius
Spruch der Woche (15)
Schwitzen ist gesund. Eigentlich. Aber manche Menschen schwitzen übermäßig und leiden darunter. Sie fühlen sich nicht wohl, nicht gesund. Und möchten gerne etwas dagegen tun. Aber was?
Weshalb schwitzen wir?
Im Normalfall kühlt Schweiss den Körper, das heisst, wir schwitzen, wenn wir uns körperlich betätigen und durch die Muskeln Wärme produzieren. Da unser Körper daran interessiert ist, eine gleichbleibende Temperatur zu halten, beginnt er mit Kühlungsmaßnahmen, wenn der Körper sich aufheizen würde. Also schwitzen wir bei Sport und anderer körperlicher Betätigung.
Aber es gibt noch viel mehr Gründe für Schwitzen. Neben den körperlichen gibt es auch seelische Gründe: manche Menschen, schwitzen, wenn sie gestresst sind oder Angst haben.
Schwitzen ist gesund
Im Regelfall ist der Mechanismus des Schwitzens gesund. Viele machen sich das beim Saunagang zunutze und fühlen sich hinterher besonders wohl. Auch das Wohlgefühl nach Sport, der in gesunder Art und Weise ausgeübt wird, hat mit der Wirkung des Schwitzens zu tun.
Was passiert beim Schwitzen?
Ja, was ist eigentlich genau Schwitzen? Im Fall der Regulation der Körpertemperatur geht es um das Wasser, aus dem der Schweiss hauptsächlich besteht.
Aber darüber hinaus besteht der Schweiss aus Ausscheidungsprodukten, aus Säuren, die der Körper loswerden will. Und über den Schweiss kann er sie aussondern. Das Schwitzen kann also auch als eine Art Müllabfuhr des Körpers funktionieren.
Deshalb fühlen sich die meisten Menschen so wohl nach dem Schwitzen: weil Schadstoffe, Säuren oder Schlacken genannt, ausgeschieden wurden, fühlt es sich danach an wie innerlich gereinigt. Und das ist es auch.
Schwitzen in unserer Gesellschaft
Das Schwitzen wird in unserer Kultur im allgemeinen nicht besonders hoch geschätzt. Im Alltag soll es möglichst nicht vorkommen, das gilt als tendentiell unzivilisiert. Deshalb feiert die Deodorantindustrie sehr gute Absätze. Auch deshalb haben Menschen, die viel schwitzen oft ein Problem. Sie fühlen sich ungepflegt, unordentlich, nicht wirklich in der zivilisierten Gesellschaft angekommen und angenommen.
Woher kommt übermäßiges Schwitzen?
Schwitzen an sich ist eine natürliche und vor allem gesunde Reaktion unseres Körpers. Es ist wichtig, sie nicht zu unterdrücken oder zu verändern. Wenn eine Person aber zuviel schwitzt, ist das ein Zeichen, dass ihr Körper signalisiert, dass er nicht in der Balance ist. Was kann dahinter stecken? Und was kann helfen?
Übersäuerung als Grund für Ungleichgewicht
Eine körperliche Ursache von zuviel Schwitzen kann beispielsweise eine übermäßig säureüberschüssige Lebensweise sein. Was bedeutet das? Es werden zuviel Säuren aufgenommen, zuviel Säuren im Körper produziert und/oder zuwenig Säuren ausgeschieden.
Zuviel Säure ist für den Körper nicht hilfreich. Im Gegenteil. Er braucht größtenteils Basen, die er verstoffwechseln kann und für seinen Haushalt nutzen kann. Er baut damit Knochen auf und um, regelt Verdauungsvorgänge, Hormonzyklen, Aufnahme, Verarbeiten und Ausscheiden von Stoffen und viele andere Dinge.
Bekommt er nun zuviel Säuren und über längere Zeit zuviel Säuren, versucht er sie loszuwerden. Bei manchen Menschen bedeutet das, dass sie übermäßig schwitzen. So versucht ihr Körper, mit dem Schweiss möglichst viele Säuren loszuwerden.
Die Lösung: Entsäuerung
Ist dies der Grund von übermäßigem Schwitzen, gilt es die Säuremenge im Körper zu reduzieren, so dass der Körper nicht den Umweg über extremes Schwitzen gehen muss, um die Säuren loszuwerden.
Die Lösung liegt darin, dem Körper zu helfen, weniger Säuren zu enthalten. Also zu entsäuern. Umfassend gelingt dies mit einer basenüberschüssigen Ernährung, einer entspannten und gesunden Lebensweise mit möglichst wenig Stress und darin, dem Körper die Möglichkeit zu geben, mehr Säure auszuscheiden.
Ich kann hier das komplexe Thema von basischem Leben und den Ursachen für Übersäuerung nur sehr kurz ansprechen. Zu diesem Thema können Sie mehr lesen in weiteren Artikeln (s. Hinweise am Ende des Textes). In diesem Text liegt der Fokus auf der Möglichkeit, dem Körper die Gelegenheit zu geben, mehr Säure auszuscheiden.
Das Basenbad: einfache, schnelle und effektive Möglichkeit der Entsäuerung
Das Ausleiten der überschüssigen Säuren aus dem übersäuerten Körper gelingt einfach und bequem mit dem Basischen Baden oder auch Basenbad genannt. Der positive Nebeneffekt liegt darin, dass durch die Entsäuerung auch andere Unstimmigkeiten in Körper und Seele wieder in Balance kommen können.
Wie funktioniert das Basenbad?
Das Basische Baden beginnt einfach mit einer Badewanne voll warmem Wasser. In die geben Sie ein Präparat Ihrer Wahl, eine Base, zum Basischen Baden. Es gibt dazu eine Vielzahl von Produkten auf dem Markt, in unterschiedlichen Qualitäten und Preislagen.
Das Prinzip des Badens ist einfach: in der Wanne befindet sich basisches Wasser (pH-Wert ca. 8,0-8,5). Begibt sich nun ein übersäuerter Mensch in dieses basische Wasser, wird aufgrund des Gefälles zwischen dem übersäuerten Körperinneren und dem basischen Wasser die Säure durch die Haut nach außen ins Wasser ausgeschieden.
Die Wirkung des Basenbades
Diese effektive und schnelle, dabei schonende und gesundheitsfordernde Maßnahme kann durch die Entsäuerung nicht nur das Übermäßige Schwitzen regulieren, sondern hilft den ganzen Körper in Balance zu bringen. Wie genau das Basenbad wirkt, hängt von den Produkten, aber auch von der individuellen Disposition ab: bei manchen Menschen wirkt bereits ein Bad und bringt ein Verschwinden der Symptome, andere brauchen länger, um auf dem Weg zu ihrer Gesundheit ans Ziel zu kommen.
Gesunde Balance und lecker duften
Nach dem Baden ist der Mensch entsäuert – je nach dem, wie übersäuert er vorher war. Bei regelmäßigem basischen Baden wird immer mehr Säure ausgeleitet. Es hängt immer von der individuellen Disposition ab, vom Lebensalltag, von der Ernährung, einfach vom Zusammenspiel der Basen und Säuren im Menschen. So kann der Körper sich erholen und gesunden.
Das Basenbad an sich wirkt wie ein Ganzkörperdeo. Da das basische Badewasser direkt mit der Haut Kontakt hat, ist sie es auch, die am stärksten und direktesten davon profitiert. So wirkt die Entsäuerung durch das Basische Bad am ganzen Körper. Porentief. Und der riecht entsprechend lecker weil säurefrei. Und je nach Disposition, Lebenswandel und basische Badehäufigkeit hält es an.
So bringt das Basenbad durch die Entsäuerung mehr Gesundheit und Balance ins Leben, für den Körper und die Seele. Und dabei ist es ganz einfach: nur ein Bad in der Wanne genießen.
Mehr Informationen zum Basenbad, zu Übersäuerung, Entsäuerung und zu Basischem Leben
Hier im Blog in der Kategorie “Basisches Baden”: Verschiedene Artikel
Auf meiner Webseite www.basischesbaden.de Hier gibt es Informationen und Bestellmöglichkeit zum Buch “Basisches Baden – Heilung durch Entsäuerung” und Basenprodukte fürs Basenbad
Auf www.andrea-hofmann.de gibt es diese Artikel:
Basisches Baden – die Methode
Übersäuerung und Entsäuerung
Was ist Übersäuerung? Teil 1: Reintun
PMS und Übersäueurng
Wie Süßes bei PMS hilft Teil 1: Was ist das Problem?
Wie Süßes bei PMS hilftTeil 2: Wie alles zusammenhängt
Wie Süßes bei PMS hilft Teil 3: Das ist die Lösung
Cellulite, Übersäuerung und Basisches Baden
Cellulite. Wie sie kommt und wie sie geht. Teil 1 – Information
Cellulite. Wie sie kommt und wie sie geht. Teil 2 – Beispiele
Fasten, Übersäuerung und Basisches Baden
Negative Nebenwirkungen des Fastens. Welche sind das? Wie entstehen sie? Was hilft dagegen?
Mehr Artikel zu Themen wie Kinesiologie, Familienaufstellung, Inneres Kind, Seminare, Ernährung, Neurodermitis, Akne, Missbrauch und mehr …
Information und Beratung bei Andrea Hofmann, Berlin Neukölln, Kreuzberg, Mitte, Prenzlauer Berg
Kontakt: info@andrea-hofmann.de, 030 – 28 45 98 57
Besser als recycelte Sachen kaufen ist Direktrecycling, in manchen Fällen auch Upcycling genannt. Zum Beispiel wird die ausgediente Haferverpackung zur Brottüte. Hafer raus, Brot rein, fertig. Oder als Verpackung des geschnippelten Gemüses für den kleinen Ausflug. Das ist ganz direkt und braucht keine weitere Energie.
Recycelte Produkte sind in vielen Punkten im Vorteil, weil sie beispielsweise Rohstoffe schonen und oftmals weniger Energie in der Produktion brauchen als neu hergestellte Produkte. Trotzdem verbrauchen sie einiges an Energie: Mülltrennung, Müllabfuhr, Transport zum Produktionsplatz (manchmal mehrere), Produktion, Transport zum Verkaufsplatz, Transport zu dem/der Endverbrauchenden.
Das Direktrecycling braucht all diese Energie überhaupt nicht. Die Verpackung oder ein anderes Produkt, das seinen ersten Zweck erfüllt hat, kann direkt den zweiten, nächsten Zweck erfüllen. Ohne weitere Energie und ohne weitere Arbeit. Ganz direkt eben. Und ganz einfach.
Und wenn Sie Ihr Pausenbrot gegessen haben, können Sie die Tüte am nächsten Tag wiederbenutzen – einfach ausspülen. Und wieder und wieder. Bis sie kaputt ist. Und dann in die richtige Tonne zum Recyceln.
Viel Spass beim Direktrecycling!
*** Und nebenbei noch Umwelt und Geldbeutel schonen und Spass haben ***
Unsere Poesie jetzt ist die Erkenntnis, dass wir nichts besitzen. Alles ist daher ein Vergnügen (da wir es nicht besitzen) und deshalb seinen Verlust nicht fürchten müssen. Wir brauchen die Vergangenheit nicht zu zerstören: sie ist fort; jeden Augenblick könnte sie wiederkehren, Gegenwart scheinen und sein. Wäre es eine Wiederholung? Nur wenn wir dächten wir besäßen sie, aber da wir´s nicht tun, ist sie frei und wir ebenso. Fast jede/r weiss von der Zukunft und wie ungewiss sie ist.
John Cage, Vortrag über Nichts
Original:
Our poetry now is the realization that we possess nothing. Anything is therefore a delight (since we do not possess it) and thus need not fear its loss. We need not destroy the past: it is gone; at any moment, it might reappear and seem to be the present. Would it be a repetition? Only if we thought we owned it, but since we don´t, it is free and so are we. Most anybody knows about the future and how uncertain it is.
John Cage, Lecture on Nothing
Spruch der Woche (14)
Wird´s besser?
Wird´s schlimmer?
Fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Leben ist immer
lebensgefährlich.
Noch´n Spruch, weil er so schön ist. Und so gut passt.
Gesehen bei: http://23qmstil.blogspot.com/
Wer denkt, Gesundheit sei teuer, kann es ja mal mit Krankheit probieren.
VerfassendeR unbekannt
Spruch der Woche (14)
Ich wünsche allen einen schönen Übergang ins nächste Jahr, wasauchimmer schön für die Einzelne, den Einzelnen bedeuten mag: aufregend, entspannt, extrovertiert, introspektiv, in Gesellschaft, alleine, an einem neuen Ort, an einem altbekannten ort, laut, leise. Oder alles dazwischen. Und alles andere.
Und nach dem schönen Transit ein ebenso schönes 2012! Auf dass Sie, auf dass Du allem was Ihnen/Dir zufällt, begegnet für Sie, für Dich nutzen kannst – zum Besten, wasauchimmer das jeweils sein mag.
Viel Kraft, Freude, Entwicklung und natürlich Gesundheit
wünscht Ihnen, wünscht Dir
Andrea Hofmann
Es gibt zum Jahreswechsel die Termine für das neue Jahr:
Neue Termine für die Ausbildungskurse zu Offener Wahrnehmung
Module
4 In der Haut der Anderen
Theorie und Grundübungen
Voraussetzung: Modul 1-3 oder entsprechende Vorkenntnisse
5 Blockaden (1)
Theorie, Übungen, Anwendung
Voraussetzung: Modul 4 oder entsprechende Vorkenntnisse
6 Blockaden (2)
Anwendung
Voraussetzung: Modul 5 oder entsprechende Vorkenntnisse
7 Blockaden (3)
Anwendung
Voraussetzung: Modul 6 oder entsprechende Vorkenntnisse
8 Besetzungen
Theorie, Übungen, Anwendung
Voraussetzung: Modul 7 oder entsprechende Vorkenntnisse
9 Innere Leben (1)
Innere/vergangene Leben, Rückführung
Theorie, Übungen, Anwendung
Voraussetzung: Modul 8 oder entsprechende Vorkenntnisse
10 Innere Leben (2)
Innere / vergangene Leben, Rückführung
Anwendung
Voraussetzung: Modul 9 oder entsprechende Vorkenntnisse
Termine
4 In der Haut des Anderen: 21.-23.09.12
5 Blockaden (1): 23.-25.11.12
6 Blockaden (2): 2012
7 Blockaden (3): 2013
8 Besetzungen: 2013
9 Innere Leben (1) : 2013
10 Innere Leben (2): 2013
Zeiten
Fr 17:00 – 21:00h
Sa 10:00 – 18:00h
So 10:00 – 18:00h
Kosten
320* / 350 Euro (pro Modul)
*Bei einer Anmeldung bis jeweils einen Monat vor Kursbeginn (Eingang der Überweisung auf dem Konto) reduziert sich der Preis auf 300 Euro.
Anmeldung
Zur gültigen Anmeldung muss der Betrag eine Woche vor Beginn des Seminars überwiesen sein (Eingang auf dem Konto).
Ort
Raum für Innere Arbeit
Heidelberger Str. 37a
12059 Berlin
(Neukölln / Treptow)
Mehr Informationen und Anmeldung unter:
http://www.andrea-hofmann.de/de/ausbildungen-offene-wahrnehmung.html
Es gibt zum Jahreswechsel die Termine für das neue Jahr:
Neue Termine für die Ausbildungskurse zu Wahrnehmung, Bewusstsein & Intuition
Termine
1 Wahrnehmung: 23.-25.03.12
2 Bewusstes und Unbewusstes: 25.-27.05.12
3 Intuition: 22.-24.06.12
Weitere Termine auf Anfrage.
Zeiten
Fr 17:00 – 21:00h
Sa 10:00 – 18:00h
So 10:00 – 18:00h
Kosten
320* / 350 Euro (pro Modul)
*Bei einer Anmeldung bis jeweils einen Monat vor Kursbeginn (Eingang der Überweisung auf dem Konto) reduziert sich der Preis auf 320 Euro.
Mehr Informationen und Anmeldung:
http://www.andrea-hofmann.de/de/ausbildungen-wahrnehmung-bewusstsein-intuition.html
Die Seminare finden in Berlin Neukölln statt (Heidelbergerstr. 37a, 12059 Berlin).
Es gibt zum Jahreswechsel die Termine für das neue Jahr:
Neue Termine für die Ausbildungsmodule zur Familienaufstellung (Familienstellen, Systemisches Stellen, Systemische Arbeit).
16.-18.03.12.
18.-20.05.12
10.-12.09.12
12.-14.11.12
Die Module für das Seminar sind von Freitag (abend) bis Sonntag (abend), insgesamt zweieinhalb Tage.
Das Seminar kostet 320 Euro (bei Zahlung mindestens einen Monat vor Seminarbeginn), ansonsten 350 Euro.
Mehr Informationen und Anmeldung:
http://www.andrea-hofmann.de/de/ausbildungen-familienaufstellung.html
Die Seminare finden in Berlin Neukölln statt (Heidelbergerstr. 37a, 12059 Berlin).
Es gibt zum Jahreswechsel die Termine für das neue Jahr:
Hier zuerst die Termine für die Ausbildungsseminare in Psycho-Kinesiologie, einer Zusammenführung aus dem kinesiologischen Muskeltest, aus Organ-und Gefühlsverbindungen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), der Farbenlehre (durch Farbbrillen) und EMDR, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Traumatatherapien.
24.-26.02.12
13.-15.04.12
08.-10.06.12
24.-26.08.12
05.-07.10.12
07.-09.12.12
Die Module für das Seminar sind von Freitag (abend) bis Sonntag (abend), insgesamt zweieinhalb Tage.
Das Seminar kostet 320 Euro (bei Zahlung mindestens einen Monat vor Seminarbeginn), ansonsten 350 Euro.
Mehr Informationen:
http://www.andrea-hofmann.de/de/ausbildungen-kinesiologie-emdr.html
Anmeldung unter info@andrea-hofmann.de
Die Seminare finden in Berlin Neukölln statt (Heidelbergerstr. 37a, 12059 Berlin).
Wenn Frauen unergründlich erscheinen, dann liegt es am fehlenden Tiefgang der Männer.
Katharine Hepburn, 12.05.1907 – 29.06.2003
US-Schauspielerin
Das gilt natürlich auch umgekehrt und für Frauen und Frauen sowie Männer und Männer sowie alle anderen Begegnungen zwischen scheinbar Unergründlichen und Anderen mit fehlendem Verständnis und Tiefgang …
Spruch der Woche (13)
Was kann eine Statistik? Was kann mit einer Statistik getan werden?
Statistiken können ein sehr hilfreiches Mittel sein, um Sachverhalte genauer zu beleuchten. Allerdings ist dafür sehr wichtig, wie die Statistiken erhoben werden. Denn die Antwort hängt immer von der Frage ab.
Wenn die Statistik die Antwort ist – was war die Frage? Um es noch unübersichtlicher zu machen, wird die Statistik fast nie mit dem gesamten Aufbau dahinter angegeben, was zu einem umfassenderen und besseren Verständnis beitragen würde. Weiterhin wird oftmals nicht einmal mehr die Statistik genau angegeben, sondern einzelne Teile werden herausgepickt und mit Interpretationen versehen, die als zwingende Schlussfolgerungen dargestellt werden. So können Statistiken sehr einfach missbraucht werden, um die jeweils eigene Position scheinbar zu belegen.
So auch bei Unfallstatistiken, die Radfahrende betreffen. In der neuen Ausgabe der RADWELT, dem adfc-magazin, wird ausführlich darüber berichtet. Verkehrsminister Ramsauer möchte unbedingt gerne die Helmpflicht einführen und bringt das Thema immer wieder ins Spiel. Nun will er seinen Standpunkt mit neuen statistischen Zahlen belegen. Ramsauer: “Wir beobachten mit großer Sorge und Betroffenheit, dass das Unfallgeschehen bei Fahrradfahrern dramatisch zunimmt, gerade im städtischen Bereich”.
Dazu schreibt RADWELT “wo er (Ramsauer) diese dramatische Zunahme sieht, bleibt sein Geheimnis, denn die Unfallstatistik 2010 weist weniger Unfälle und Todesopfer bei Radfahrern auf, als der langjährige Durchschnitt. Der Minister demonstriert die beliebte Praxis, Statistiken zu verzerren …”
Ein genauer Blick auf beide Positionen und die Statistiken
Aus meiner Sicht versuchen beide Seiten, ihre Meinung mit angeblich sachlichen Argumenten zu untermauern. Ich möchte hier versuchen, so genau wie möglich bei den Zahlen zu bleiben und so komplex wie möglich zu beleuchten, was die Zahlen bedeuten könnten. Und so zu sehen, welches Argument bestehen bleibt und welches nicht.
Hierfür sind folgende Fragen zu klären:
Wieviele Verkehrstote (Radfahrende) gab es in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr laut offizieller Statistik? Wieviele Unfälle gab es, ebenfalls in der offiziellen Statistik? Und hinter dem absoluten, statistischen Wert der Statistik, welcher tatsächliche Wert könnte dahinter stehen? Welchem prozentualen Anteil entspricht die absolute Zahl? Wie hoch ist der prozentuale Anteil der verunglückten Radfahrenden? Welche Faktoren können noch einen Einfluss haben auf die Zahl der Verkehrsunfälle? Ist die angegebene Zahl der Unfälle gleichzusetzen mit der tatsächlich geschehenen Zahl der Unfälle? Welche Zahl könnte hier angesetzt werden, um einen echten Vergleich zu ermöglichen?
Welchen Bezug hat schliesslich die Unfallquote zur Helmpflicht? Gibt es den von Ramsauer unterstellten Bezug von mehr Helmtragenden und weniger Unfällen, weniger Verletzten, weniger Toten überhaupt?
Der Vergleich: wer hat recht: Ramsauer oder ADFC?
Zunächst beginnen beide Parteien völlig unsachlich, indem sie von Radfahrern reden. Die Statistik sagt nichts aus über das Geschlecht, also gelten die Zahlen ganz klar für Radfahrerinnen und Radfahrer, kurz: Radfahrende. Kein Punkt an beide.
Zahl der Verkehrstoten ist gesunken
Die Zahl der Verkehrstoten ist insgesamt wie die ganzen letzten Jahre gesunken. Hier der Link zu einer Unfallstatistik der letzten Jahre nach Art der Verkehrsbeteiligung (Radfahrende, Motorrad, Fussgehende etc.): http://www.dvr.de/betriebe_bg/daten/tabelle2.htm
Dieser Punkt geht an den ADFC. Ramsauer hat Unrichtiges behauptet.
Allerdings ist die Zahl der Unfälle insgesamt gestiegen, sagt die Statistik
http://www.parkplatzschild.eu/statistiken/unfallstatistik/
Der ADFC schreibt, dass die Unfallstatistik 2010 weniger Verkehrstote und Unfälle bei Radfahrenden aufzeigt als im Durchschnitt die Jahre davor. Trotzdem liegt sie höher als im Jahr zuvor. Die Formulierung suggeriert, dass die Zahl nicht gestiegen ist, was aber der Erhebung widerspricht.
Dieser Punkt geht nicht an den ADFC.
Absolute und relative Zahlen
Für eine klare Aussage fehlen weitere Zahlen. Die erste Frage: Wieviele Menschen sind 2010 und die Jahre davor täglich für wieviele Kilometer auf den Strassen und Wegen unterwegs?
Insgesamt gibt es Zahlen, dass die Fahrradfahrenden in den letzten Jahren und Jahrzehnten in Deutschland kontinuierlich zunehmen.
Hierzu eine Beispielstatistik: Anzahl der Fahrräder in Deutschland (in Millionen)
1965: 19,3
1990: 51,9
1995: 73,5
2000: 74,5
(Quelle: http://www.erdoelinamazonien.org/fileadmin/downloads/fahrrad.pdf)
Eine weitere wichtige Frage: Wieviele Unfälle von denen, die tatsächlich passiert sind, wurden auch zur Anzeige gebracht, das heisst statistisch erfasst?
Hierzu habe ich leider keine Angaben gefunden, aber insgesamt steigen die Zahlen von Menschen hier in Deutschland, die bereit sind, ihre Rechte vor Gericht zu erstreiten. Das bedeutet im ersten Schritt auch eine steigende Anzahl an Anzeigen bei der Polizei. Im Fall der Fahrradunfälle bzw. Verkehrsunfälle können nur die in der Statistik auftauchen, die auch bekannt werden. Bei vielen Verkehrsunfällen wird die Polizei und Versicherung nicht verständigt. Dies gilt vor allem für Fälle, bei denen kleinere Schäden entstehen oder die Schäden zunächst kleiner aussehen.
Dies betrifft meistens Fälle, in denen Autos nicht oder nur gering zu Schaden kommen, Fahrräder und Fahrradfahrende aber stärker betroffen sind, weil sie keine Blechschutzzone um sich haben wie die Autos. In den meisten Fällen befinden sich die Betroffenen im Schock, so dass sie in der Situation nicht genau einschätzen können, wie groß der Schaden wirklich ist. Wenn nicht viel Blut fliesst, wird oft auf ein Bagatellverletzung geschlossen und deshalb keine Polizei benachrichtigt. Die Langzeitschäden, die sich oft erst später genauer zeigen, haben dann die Verletzten alleine zu tragen.
Dies zeigt, dass die Unfallzahl, die in den Statistiken auftaucht, nicht der echten Unfallzahl entspricht. Es ist deshalb anzunehmen, dass im Unfallbereich ebenso wie in anderen Bereichen, beispielsweise dem medizinischen, die Zahl der Menschen steigt, die sich ihrer Rechte bewusst sind und sie auch in Anspruch nehmen wollen. Dies führt dazu, dass zunehmend Betroffene einen Unfall bei der Polizei melden. Dies wiederum führt zu einem Anstieg der Unfallstatistik – der relative Wert der angezeigten Unfälle steigt. Dies muss nicht gleichzeitig bedeuten, dass die absolute Zahl an Unfällen dementsprechend oder überhaupt gestiegen ist.
Wie ist der Zusammenhang von Radfahrunfällen und Helmpflicht?
Der Artikel des ADFC führt einen wichtigen Punkt an: der Anteil der Fahrräder am Gesamtverkehr. Und daraus resultierend ein verändertes Verkehrsverhalten aller Verkehrsteilnehmenden.
Beispielsweise in den Niederlanden werden 28 Prozent der Strecken mit dem Rad zurückgelegt, in Deutschland sind es im Durchschnitt unter 20 Prozent. Und nicht nur obwohl, sondern weil dort mehr Menschen Rad fahren, liegt die Quote, bei einem Radunfall zu Tode zu kommen, niedriger: in den Niederlanden ist es 1,1, im Vergleich dazu in Deutschland 1,7 (auf eine Million gefahrener Kilometer).
Dies ist ein sehr wichtiges Argument in der Frage Unfallstatistik und Helmpflicht: die Helmtragequote in den Niederlanden tendiert gegen Null, trotzdem kommen weniger Menschen zu Tode bei Radunfällen. Die Statistik in Deutschland zeigt ausserdem, dass weniger Menschen sterben, obwohl immer mehr Menschen Rad fahren. Auch hier sinkt durch mehr Fahrräder auf der Strasse die Unfallquote.
Dies ist eindeutig ein Punkt für den ADFC und nicht für Ramsauer.
Die Helmquote, die Ramsauer will, würde natürlich nicht die Unfallquote senken, sie würde im besten Fall nur die Todesrate bei den Unfällen senken. Dies ist, besonders gemessen an den Zahlen aus den Niederlanden, ein mehr als kurzsichtiges Unterfangen. Dabei unberücksichtigt bleibt, dass Menschen, wenn sie sich geschützter fühlen, oft mehr Risiken eingehen. Übertragen auf die Helmpflicht würde das bedeuten, dass sowohl Rad- als auch Autofahrende riskanter fahren, weil sie annehmen, dass die Person mit dem Helm geschützt ist, wenn ein Unfall passiert. Dies würde sogar zu einer erhöhten Unfallrate führen.
Zusammenfassung von Statistiken, Fragen und Antworten
Insgesamt geht die Tendenz zu mehr Radfahren und dadurch zu weniger Unfällen im Verhältnis dazu. Auch wenn teilweise die absoluten Zahlen etwas gestiegen sind, ist der Prozentsatz an Unfällen trotzdem rückläufig, wenn die gestiegene Zahl der Radfahrenden in die Rechnung miteinbezogen wird.
Wichtig ist und bleibt: je mehr Fahrräder auf den Strassen und Wegen, je mehr Fahrradwege, je mehr fahrradfreundliche Verkehrsplanung, je weniger Unfälle, je mehr Gesundheit für das Individuum, die Gemeinschaft und die Umwelt.
Ob die einzelne Person einen Helm trägt, bleibt ihr überlassen. Es gibt keine Helmpflicht in Deutschland.
Viel Spass beim Radfahren!
Die Angaben im Text beziehen sich auf RADWELT dez/jan 6.11
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
Spruch der Woche (12)
Vor der Erleuchtung:
Holz hacken, Wasser holen.
Nach der Erleuchtung:
Holz hacken, Wasser holen.
Zen-Spruch
In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen schönen Tag & eine schöne Woche!
Spruch der Woche (11)
Die neuesten Nachrichten zu A 100 stehen auf der Seite der Bürgerinitiative Stadtring Süd BISS Berlin:
Es gibt noch kein Baurecht für die Verlängerung der A100.
Es gibt noch kein Geld für den Weiterbau im Bundeshaushalt.
Der Widerstand gegen die Betonschneise geht weiter!
Der Artikel ist im Ganzen zu lesen unter
www.stop-a100.de
Der Spruch der Woche ist auch der Ökotipp der Woche:
Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.
Oder vielleicht wäre die bessere Übersetzung:
Reich werden wir erst, wenn wir Dinge nicht mehr begehren.
Mahatma Gandhi
Spruch der Woche (10)
Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.
Mahatma Gandhi
Spruch der Woche (10)
Es gibt einen sehr interessanten Fernsehbeitrag von RBB zum Thema Linkshändigkeit, Umschulung und Rückschulung mit Marina Neumann. Sie ist Psychologin, selbst rückgeschulte Linkshänderin und berät umgeschulte Linkshänderinnen und Linkshänder und betreut ihre Rückschulung. Ausserdem berät sie bei Fragen zur Händigkeit, etwa bei der Frage mancher Eltern, ob ihr Kind links- oder rechtshändig ist.
Der Bericht gibt darüber Auskunft durch ein Studiointerview mit ihr und kleinere Beiträge von der Arbeit in ihrer Praxis. Gezeigt werden ein Händigkeitstest bei einem Kind und die Betreuung der Rückschulung eines Erwachsenen nach dem Test.
Als Umschulung wird die Aktion und die Zeit bezeichnet, in der ein Mensch die Hand benutzt, die er natürlicherweise nicht benutzen würde. Das ist für eine Person, die natürlicherweise linkshändig wäre, die rechte Hand. Für eine rechtshändige Person entsprechend die linke. In den meisten Fällen benutzen Menschen, die eigentlich linkshändig sind die rechte Hand. Der umgekehrte Fall kommt eher selten vor.
Die Rückschulung bezeichnet die Phase, in der ein Mensch, der zunächst umgeschult wurde, sich wieder seiner eigentlichen Händigkeit zuwendet. Dies bedeutet, dass eine Person, die eigentlich linkshändig ist aber über einen mehr oder weniger langen Zeitraum mit rechts geschrieben hat oder (fast) alle Tätigkeiten mehrheitlich mit der rechten Hand ausgeführt hat, nun wieder beginnt, die Dinge mit der linken Hand auszuführen. Es ist sehr wichtig, dies in der passenden Dosierung zu tun, da sowohl ein Übermass als auch eine zu geringe Übung nachteilige Auswirkungen haben können.
Im Fernsehbeitrag mit Marina Neumann kommen die ganzen Umstände der Umschulung zur Sprache. Das sind beispielsweise negative körperliche und seelische Auswirkungen wie Nervosität, Aggression, Verhaltensauffälligkeit, Ungeschicklichkeit und andere Symptome wie Schlafstörungen. Die Veränderungen der Rückschulung liegen hauptsächlich im Verschwinden der negativen Symptome der Umschulung. Die Person wird ruhiger, bekommt wieder Kraft und kann schliesslich zu sich und einem funktionierenden Leben zurückfinden.
http://www.rbb-online.de/zibb/service/familie/mit_links_durchs_leben.html
Ich tue es, das fast Unmögliche. Ich bin ein Fisch, aber sie haben mich aus dem Meer geholt und an Land gesetzt. Also muss ich lernen, wie ein Mensch zu leben. Oder ich bleibe ein Fisch. Und sterbe als Fisch an Land. Ich wähle das Leben. Ich wähle das falsche Leben. Das Leben als Mensch. Ich probiere es. Sterben kann ich später auch noch. Ich versuche auf meinen Schwanzflossen zu gehen. Das tut sehr weh. Ich benutze meine anderen Flossen zum Greifen. Ich bin ungeschickt. Und es tut auch weh. Ich lerne mit meinen Kiemen die Luft an Land zu atmen. Das ist so eng und so beschwerlich. Und es tut auch weh. Aber ich tue es. Ich tue es und ich tue noch mehr. Ich bin so gut, dass es niemandem auffällt, dass ich kein Mensch bin. Ich werde so gut, dass ich in den meisten Dingen besser bin als sie. Weil ich so viel übe. Weil ich so brav bin. Weil ich ihren harschen Befehle gehorche. Weil ich das Gefühl habe, dass ich keine andere Chance habe. Entweder das oder sterben. Sterben will ich nicht. Jetzt nicht.
Das Meer, in dem ich geboren bin, ist weit weg. Und da ich direkt nach der Geburt an Land komme, denke ich zunehmend, dass ich mir das wohl eingebildet habe, das mit dem Meer. Vielleicht ist es ein inneres Bild für das Fruchtwasser, in dem ich geschwommen war. Die Anderen meinen, dass ich mir das sowieso alles einbilden würde, dass ich anders sei. Sie finden, dass ich bin wie sie. Und der Beweis ist ja, dass ich all das kann, was sie auch können. Und dass ich manches noch besser kann. Das könnte ja nicht sein, wenn ich wirklich anders bin als sie. Sagen sie. Denke ich. So viel Kraft und Talent könnte ich dann ja gar nicht haben. Und ich verdränge die anderen Dinge, die nicht so toll sind, ich sehe zu, dass die im Aussen nicht sichtbar werden. Nicht für sie und nicht für mich.
Ich vergesse es oft. Verdränge es. Die Schmerzen der Hornhaut an meinen Schwanzflossen durch das Gehen. Sie sind so stark und so konstant, dass ich sie einfach wegschiebe. So eine Art Grundrauschen in meinem Leben, das ich immer wieder beschließe zu akzeptieren und damit auszublenden.
Immer wieder. Das heisst, ich spüre es doch immer wieder. Obwohl ich dagegen ankämpfe, immer wieder. Jahrelang. Jahzehntelang. Jeden Tag viele Male. Viele viele tausend Male, zehntausend, hunderttausend Male mein ganzes Leben lang. Und immer wieder diese Schmerzen, dieses krampfhafte Akzeptieren, dass Leben eben weh tut. Das Leben eben immer diese Anstrengung ist, zu sein, zu leben. Immer diese Anstrengung.
Entspann dich doch! Sagen die Anderen. Die können das. Ich kann das sehen und fühlen. Die Menschen mit den Füssen und Händen. Ich sehe mich als Mensch mit Füssen und Händen, mit einer Lunge und mit Haut. Und wundere mich über mein Unglücklichsein. Ich bin so unglücklich. Immer. Aber nein. Ich bin auch glücklich. Denke ich. Und ich lache. Und ich bin immer freundlich zu Anderen. Also, sagen die Anderen, sage ich: wie kann ich da unglücklich sein? Das ist Quatsch. Das ist Einbildung.
Wenn ich einfach endlich auch mal glücklich sein will, dann mache ich Sachen, die mich aus dem Tal des Unglücklichseins katapultieren in Hochebenen des Glücks. Aber dieses Hochkatapultieren ist eben eine noch größere Anstrengung. Und danach bin ich immer noch ausgelaugter. Und das Glück ist nur billige Ekstase der Höhenluft der Hochebene, die ich durch die Anstrengung des Michselbsthochschießens erkauft habe. Und danach bin ich erst recht im Tal, im Loch. Im Loch meiner schmerzenden Kiemen, meiner Flossen die steif waren vor antrainierter Hornhaut und die sich unter den harten Schwielen konstant entzünden. Und viele Menschen finden das toll, weil sie es nicht können. Und verstehen nicht, dass es mich ein Vielfaches an Kraft im Vergleich zu einem Menschen kostet. Weil sie es selbst nicht tun.
Und mein Rückgrat, das ich durch meinen starken Willen scheinbar stark mache. So sieht es aus. Aber es ist nur Steifheit, grobe Verhärtung, die ihr Echo in immer stärkerer innerer Verhärtung hat. Je länger es dauert, desto anstrengender wird es. Mein Rückgrat ist nicht dazu gemacht, steif zu sein und mein Körpergewicht oben zu halten entgegen der Schwerkraft. Mein Kopf ist nicht dazu gemacht, oben zu sein, über meinem Körper. Das weiss ich nicht. Aber ich fühle es. Manchmal. Oft. Ich spüre, dass irgendetwas grundsätzlich falsch läuft. Das spüre ich schon früh, als junge Erwachsene. Ich gehe zu den Fachleuten: zu Ärztinnen und Ärzten, zu Psychologinnen und Psychologen. Und alle denken, sie wüssten, was mit mir los sei. Aber meistens sagen sie, dass ich mir das alles einbilde und dass ich gesund sei und dass gar nichts bei mir falsch liefe. Und schicken mich nach Hause.
So gehen viele Jahre ins Land. Ich komme zu alternativen Methoden, praktiziere Yoga, nehme Globuli und andere Dinge. Aber es hilft nicht. Nicht wirklich. Manche Dinge helfen wegen anderer Dinge, die auch noch bei mir in meiner Kindheit passiert waren. Da gab es einiges. Aber irgendetwas grundsätzlich Schräges bleibt. Und je älter ich werde, je mehr sehe ich, wie schräg andere Leute sind und wie krank. Und ich denke, dass so wohl das Leben sei. Und versuche wieder und wieder es zu akzeptieren. Aber mein Inneres will und will es nicht akzeptieren, dieses Leben, mein Leben.
Und so bleibe ich auf der Suche. Auf der Suche nach etwas, von dem ich gar nicht weiss, was es ist. Und dann finde ich es. Über ein körperliches Symptom, das ich schon seit meiner Kindheit hatte, über Schlafstörungen finde ich die Webseite einer Psychologin. Sie schreibt auf ihrer Seite von Menschen, die eigentlich Fische sind und deshalb ein ganz falsches Leben leben, wenn sie versuchen, das Leben eines Menschen zu leben, ein Mensch zu sein.
Ich weiss nicht, ob das auf mich zutrifft, aber ich erinnere mich an diese Idee von mir, dass ich im Meer geboren bin und an dieses Ahnen, dass meine Hände eigentlich Flossen sind. Aber ich mache mir keine großen Hoffnungen, denn ich denke, dass es wohl Hirngespinste sind, dass ich mich so gut fühlen könnte wie ein Fisch im Wasser. Ich bin eben kein Fisch und muss mich damit abfinden. Alles andere ist kindisch, unvernünftig und überhaupt. Das sagen die Anderen ja auch immer zu mir. Und so ist es wohl.
Aber wenn es da auch nur irgendeine Hilfe gibt zu meinen Schlafstörungen, will ich es doch probieren. Also gehe ich hin. Ich habe mit ihr besprochen, einen Test zu machen. Obwohl ich mir davon nicht allzu viel verspreche. Und wir machen den Test. Und es kommt raus, was ich überhaupt nicht gedacht hatte, nicht zu hoffen gewagt hatte: ich fühle beim Test, dass ich ein Fisch bin. Und sie sieht das auch so.
Ich bin gar kein Mensch. Das ist gar nicht das richtige Leben für mich. Es ist richtig, dass ich gefühlt habe, dass es falsch ist. Und die Anderen, für die war es entweder sowieso richtig und deshalb dachten sie, es wäre für mich auch richtig. Oder es war für sie auch falsch, aber weil zu ihnen auch so viele gesagt hatten, dass ihr Leben auch so richtig sei, als Menschenleben, deshalb glaubten sie das nun auch und sagten es deshalb auch zu mir.
Fisch! Ich bin ein Fisch! Ich muss mich nicht abquälen mit dem Menschenleben, das sowieso nicht passt. Ich muss mir diese Schmerzen nicht antun. Ich darf einfach Fisch sein.
Aber so einfach ist es dann doch nicht. Ich muss diese Prägung, die mir in meiner Kindheit zugemutet wurde und die ich mir dann über Jahre und Jahrzehnte selbst aufoktroierte, diese Prägung kann nur langsam wieder zurückgenommen werden. Das geht nicht von jetzt auf gleich.
So beginne ich unter Anleitung der Psychologin zunächst kleine Übungen. An Schwimmen ist noch gar nicht zu denken. Aber das macht mir nichts. Es ist nur ein kleines Basin mit Wasser und ich setze mich an den Rand, hänge meine Hände und Füsse ein bißchen ins Wasser und bewege sie leicht. Oh, wie schön das ist! Oh, wie wundervoll! Oh, wie leicht! Und obwohl ich überhaupt nicht mehr geübt bin und es deshalb eigentlich gar nicht kann, fühle ich mich vom ersten Moment an so wohl wie mein ganzes Leben vorher nicht. Dieses Plätschern im Wasser, diese ersten Schritte in Richtung Schwimmen und Fischleben, die gehen so leicht wie nichts, was ich jemals zuvor getan habe.
Ich bin so glücklich. Ich übe, wie sie es mir empfohlen hat. Ich übe nicht zuviel, denn ich merke, dass es sehr anstrengend für mich ist. Nach ungefähr zehn Tagen darf ich zum ersten Mal ganz ins Wasser, fast wie Schwimmen. Ich kann es noch überhaupt nicht und es sieht sehr unbeholfen aus. Aber das ist mir so egal. Ich bin so glücklich. Es macht mich so glücklich. Ich fühle, das ist mein Leben. Auch wenn ich noch nicht da angekommen bin, wenn ich noch nicht wieder schwimmen kann. Ich bin wie ein Fischbaby, das es zum ersten Mal lernt. Egal. Ich fühle es. Ich fühle den Fisch in mir.
Es ist so schön. Es ist so richtig. Und wieder meinen andere Leute, dass das wohl nicht richtig sei. Aber nun ist es mir egal. Ich fühle, was ich fühle. Manchmal habe ich Zweifel. Wenn das schwimmen üben mich anstrengt und ich immer noch wie ein unbeholfenes Kleinkind strample. Dann denke ich, vielleicht haben sie doch recht, vielleicht bin ich doch ein Mensch. Und ich bilde mir das ein, weil ich eine schöne Lösung haben will, die alles löst. Und das geht ja nicht. Das Leben ist ja anstrengend und schwierig. Und nicht schön und einfach. Das ist doch kindisch.
Und doch, es ist so. Ich bin mittlerweile so weit, dass das Schwimmen schon ganz gut geht. Ich schwimme noch nicht so gut wie die, die immer Fische waren. Aber ich komme gut klar. Ich mache jeden Tag meine Übungen, fast jeden. Und ich bin einigermaßen angekommen in meinem Fischleben. Ich kann wieder unter Wasser über meine Kiemen atmen, ich kann schwimmen, ich kann tauchen, ich kann Plankton essen unter Wasser. Ich kann ein echtes Fischleben leben, auch wenn es manchmal noch etwas hakelig ist und etwas anstrengend. Aber es ist eine ganz andere Art von Anstrengung. Sie ist leicht, auch wenn sie schwierig ist. Und sie fühlt sich einfach so richtig an. Alles fühlt sich so richtig an. Alles fühlt sich alles an wie mein Leben. Ich bin endlich angekommen in meinem Leben, in mir.
Dadurch bin ich erst richtig in meinem Fischkörper angekommen. Ich habe mich vorher immer unwohl gefühlt in meinem Körper. Und die Andern meinten, dass ich mir Dinge wünsche, die nicht sein können, dass ich mir einen perfekten Körper wünsche. Aber das war nicht so. Ich war nicht perfektionistisch. Ich habe mich einfach nur nicht wohlgefühlt in etwas, das gar nicht meins war. Ich habe gefühlt, dass mein Körper nicht mein echter Körper ist. Und jetzt, wo ich meinen Fischkörper habe, fühle ich mich sehr wohl mit ihm. Ich bin ganz eins mit ihm. Ausser in den kleinen Momenten, wo die Menschenprägung noch auftaucht. Aber die werden immer weniger.
Ich schlafe wieder richtig gut. Ich fühle mich wohl wie ein Fisch im Wasser. Oh, wie wunderschön! Und es ist wahr. Es ist nicht erfunden, nicht herbeikatapultiert und erzwungen wie früher. Es ist einfach so. Ich brauche nichts zu tun und es ist schön. Ich fühle mich einfach wohl mit mir, in mir, in meinem Leben. Ich bin endlich zu meinem Zuhause gekommen, zum Meer. Ich bin endlich zu mir nach Hause gekommen, zu meinem Leben als Fisch. Ich bin ein Fisch. Oh, wie wunderschön!
Hier der Link Marina Neumann, der Psychologin die die Rückschulung zur Linkshändigkeit betreut. Und ausserdem Händigkeitstests anbietet.
www.linkerhand.de
Wie weiter im Kampf gegen die A100 nach dem Scheitern
der rot-grünen Koalitionsverhandlungen?
(Dieser Text ist ein Originalzitat von BISS (Bürgerinitiative Stadtring Süd Berlin). Vielen Dank an BISS! Mehr Informationen: www.stop-a100.de)
Wirr hatten die große berechtigte Hoffnung, dass durch einen rot-grünen Senat die A100-Verlängerung endgültig aufgegeben oder zumindest in dieser Legislaturperiode nicht gebaut wird. Mit diesen Newsletter möchten wir Sie über die Grundlagen und Umstände dazu informieren.
Schon nach den Sondierungsgesprächen war abzusehen, dass der vereinbarte Kompromiss vom 23.09. im Streit um die A100-Verlängerung riskant war. Dazu wurde er durch den Beschluss des SPD-Vorstandes vom 26.09. mit dem Zusatz „Lässt sich eine Umwidmung der Bundesmittel nicht erreichen, steht die Koalition zum Weiterbau der BAB1 100.“ interpretiert. Diese Ergänzung löste bei den Grünen Misstrauen aus,da sie diesen Satz bei den Sondierungsgesprächen ausdrücklich nicht akzeptiert hatten. So kam es dann, trotz neuerlicher Kompromissversuche, am 05.10. gleich beim ersten Koalitionsgespräch zum endgültigen Abbruch der Verhandlungen.
Nun will die SPD also mit der CDU regieren. Hier scheint es bei den Koalitionsgesprächen in Punkto
Verkehrspolitik keine Probleme zu geben, da sich die künftigen Partner innig, in Beton gegossen, vereinen wollen.
Die Aussteuer für die Berliner CDU lieferte die schwarz-gelbe Bundesregierung in der Aktuellen Stunde im Bundestag, indem diese sich dort ablehnend zur „Umwidmung“ der A100-Mittel geäußert hatte. Obwohl die Vertreter der Bundesregierung dort eine „Umschichtung“ von Finanzmitteln zu Gunsten von Erhaltungs- und Lärmschutzmaßnahmen ausschlossen, hatte das Bundesverkehrsministerium (BMVBS) zuvor in einer Kleinen Anfrage2 auf die allgemein gehaltene gleiche Fragestellung geantwortet: „Bei Vorliegen des entsprechenden Bedarfs bzw. der rechtlichen Voraussetzungen ist dies grundsätzlich möglich.“
Die Haushaltstitel Neu-/Ausbau BAB, Umbauten/Lärmsanierung BAB und Erhaltung BAB sind gegenseitig deckungsfähig. In anderen Bundesländern wird auch „Umgeschichtet“. Hier verschiebt man allerdings Gelder für die Unterhaltung in Neubauprojekte und beklagt sich gleichzeitig über fehlende Finanzmittel für die Instandsetzung der Autobahnen. Bei entsprechenden baureifen Projekten kann man im Rahmen der Bund/Länder-Gespräche zu den jährlichen Straßenbauinvestitionen durchaus eine Aufstockung der Mittel für Unterhaltung und Lärmsanierung erreichen.
Bundesverkehrsminister Ramsauer selbst hatte erst einige Tage vor der aktuellen Stunde medienwirksam verkündet, dass die Finanzmittel verstärkt in die Unterhaltung der Bundesautobahnen und -fernstraßen investiert werden müssen. Entsprechend ist der Anteil für den Neubau auch von 2,5 Mrd. € auf 1,2 Mrd. €/Jahr abgesenkt worden. Diesen 1,2 Mrd. Euro/ Jahr für Neu- und Ausbau von Autobahnen steht ein Restfinanzierungsbedarf von 7,5 Mrd. € für, sich bereits im Bau befindliche, Projekte gegenüber. Bis Ende 2012 rechnet das BMVBS damit, dass Straßenbauprojekte mit einem Finanzvolumen von ca. 10 Mrd. € planfestgestellt sind. Darin ist die A100 noch nicht enthalten.
Wegen diesen Finanzierungsengpässen wird der neue Bundesverkehrswegeplan, der 2015 zur
Beschlussfassung ansteht, alle Verkehrsprojekte einer neuerlichen Prüfung unterziehen müssen.
Die Finanzlage zeigt also, dass eine schnelle Bereitstellung der Gelder für die A100- Verlängerung längst nicht gesichert ist – trotz rot-schwarz in Berlin und schwarz-gelb auf Bundesebene.
Aller lautstarken Beteuerungen, dass der Bund die Gelder für die A100 sofort bereitstellen könnte, stehen diese nicht im Haushaltsplan für 2012. Das kann auch gar nicht erfolgen, weil durch die Klagen gegen die Verlängerung kein Baurecht besteht.
Hier ist zu erwarten, dass das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG)in Leipzig erst Mitte 2012 entscheiden wird. Und ob dann der Planfeststellungsbeschluss bestätigt wird, steht in den Sternen.
Unsere Hoffnung, dass die unsinnige Verlängerung der A100 nicht kommt beruht also auf stichhaltigen Indizien.
Obwohl die Gelder vom Bund noch lange nicht sicher sind, will die Senatsverwaltung durch eine kürzlich gestartete Ausschreibung zur Beräumung der gekündigten Kleingärten auf der Neuköllner Autobahntrasse weitere Tatsachen schaffen.
Deshalb ist es klar: Der breite Widerstand gegen das Betonmonster muss auf allen Ebenen weiter gehen!
Zu der Forderung der Initiative „A100stoppen“, eine vom Senat initiierte Volksabstimmung zur A100 in den Koalitionsvertrag mit aufzunehmen, möchten wir allerdings folgendes festhalten:
Die BISS und A100stoppen sind zwei voneinander unabhängige Initiativen. Die genannte Forderung von A100stoppen spiegelt in diesem Falle nicht die Meinung der BISS wider.
Wir werden als BISS weiter Widerstand leisten und möchten Sie alle motivieren nicht aufzugeben, sondern
uns im Kampf aktiv zu unterstützen. Die Möglichkeiten dazu sind vielseitig: Sie können bei uns ehrenamtlich mitarbeiten, ihre Meinung weiterhin den gewählten VolksvertreterInnen, der Verwaltung und nicht zuletzt den Medien mitteilen.
Außerdem freut sich unserer Konto beim BUND Berlin3 über Spenden zur Finanzierung unserer
Öffentlichkeitsarbeit und der Klage vor dem BVerwG.
Vielen Dank!
Ihre MitstreiterInnen der BI Stadtring Süd
1 BAB = Bundesautobahn
2 (BT-Drucksache 16/13760)
(Dieser Text ist ein Originalzitat von BISS (Bürgerinitiative Stadtring Süd Berlin). Vielen Dank an BISS! Mehr Informationen: www.stop-a100.de)
Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.
Bertrand Russell
Wenige Tage vor Beginn der Londoner Frieze Art Fair kursierte auf Facebook ein Comic über zwei Arten, eine Kunstmesse zu erleben. Traumversion: Die Sammlerinnen und Sammler kommen aus Dubai, die Kunstschaffenden aus Berlin. Die Party schmeißen italienische Leute und alles wird organisiert von Schweizer Firmen. Dagegen der Albtraum einer Messe: Kunstsammelnde kommen aus Berlin, Kunstschaffende aus Dubai. Die Party wird geschmissen von schweizer Leuten, während italienische alles organisieren.
Dieser Text wurde gegendert. Unten das Original.
(Quelle: Taz, Kommentar von Julia Grosse, 17.10.11)
Originaltext:
Wenige Tage vor Beginn der Londoner Frieze Art Fair kursierte auf Facebook ein Comic über zwei Arten, eine Kunstmesse zu erleben. Traumversion: Die Sammler kommen aus Dubai, die Künstler aus Berlin. Die Party schmeißen die Italiener und alles wird organisiert von den Schweizern. Dagegen der Albtraum einer Messe: Die Sammler kommen aus Berlin, die Künstler aus Dubai. Die Party wird geschmissen von den Schweizern und alles wird organisiert von den Italienern.
“Der Protest gegen die Kohlenstoffspeicherung (CCS) war erfolgreich. Das entsprechende Gesetz hat der Bundesrat am 23.9. abgelehnt. Der BUND war am Tag der Entscheidung vor Ort, um gegen CCS zu protestieren. Motto: “Kohlestrom hat keine Zukunft – CO2-Endlager stoppen”.
CCS ist eine Technologie im Forschungsstadium, die mit zahlreichen Risiken behaftet ist. Sie taugt auch nicht als “Brückentechnologie”, sondern dient lediglich als grünes Mäntelchen für die dreckige Kohleverstromung.
Tina Löffelsend, Klima-Referentin des BUND, überreichte rund 13.000 Unterschriften an den Wirtschaftsminister Niedersachsen Jörg Bode (FDP), dem zuständigen CCS-Minister aus diesem besonders betroffenen Land.”
Mehr Information: www.bund.net
Der Text ist ein Zitat der BUND-Webseite. Vielen Dank!
Wie das geht? Ganz einfach: Für jede Sorte Müll ein Behältnis. Wenn das voll ist, den Inhalt direkt in die Mülltonne geben.
Den Papierabfall können Sie in einem Karton, der sonst nicht mehr zu gebrauchen ist, sammeln und den dann auch gleich mit wegwerfen.
Bei Verschmutzung mit Wasser auswaschen, in hartnäckigen Fällen mit Wasser und Seife. Fertig.
Und ökologisch ist ökonomisch: Mülltüten kaufen gespart.
Viel Spass beim Umweltschonen!
Die E-Bike-Fahrenden von heute sind die Mofafahrenden von gestern.
Andrea Hofmann, Fahrradfahrerin
Spruch der Woche (08)
Presse-Erklärung der Bürgerinitiative Landwende vom 7. September 2011
Nach 2001 und 2003, 2004 und 2007 hatte im August dieses Jahres erneut ein Dorf in der Nähe der Insel Usedom in Vorpommern unter den Folgen eines Clomazone-haltigen Herbizids zu leiden. Der Wirkstoff Clomazone unterbindet die Chlorophyll-Bildung in Pflanzen. Das Herbizid wird auf frisch eingesäten Rapsfeldern ausgebracht, um bestimmte Kräuter vor der Keimung der Rapspflanzen zu bekämpfen.
Bereits im Jahr 2001 gab es in Mecklenburg-Vorpommern über 50 Fälle, in denen ökologisch wirtschaftende Betriebe und Privatgärten durch Clomazone geschädigt wurden. Das Mittel verbreitete sich zum Teil über Hunderte von Metern in der Landschaft und färbte auf den Biofeldern die Pflanzen weiß. Die erste Ernte des damals neu gegründeten Betriebs Kräutergarten Pommerland eG wurde auf diese Weise vernichtet. Aktive Bürgerinnen und Bürger aus der Region Lassaner Winkel gründeten seinerzeit die Bürgerinitiative “Landwende” und brachten die Fälle in die Öffentlichkeit, was zu schweren örtlichen Auseinandersetzungen führte. Immerhin bestand die Zulassungsbehörde auf einer Umformulierung des Mittels.
Dennoch wiederholte sich das Schadensbild im Jahr 2004 in gleichem Ausmaß. 2003 und 2007 wurden ähnliche Auswirkungen, doch in geringerem Umfang festgestellt.
Nun, 10 Jahre nach der ersten Havarie, ist ein Endpunkt erreicht: Nachdem das Clomazone-haltige Mittels Colzor Trio der Firma Syngenta am 21. August in der Nähe der Ortschaft Klein Jasedow gespritzt worden war, färbten sich Vogelmiere, Giersch, Kerbel, Salat-Saat, Rosentriebe, Brombeer- und Himbeerblätter und weitere Pflanzen, die noch junge Triebe hervorbringen, weiß. Einwohner litten, wie jedes Mal, wenn ein derartiges Herbizid versprüht wurde, tagelang unter Atemwegsbeschwerden, Kreislaufbeschwerden, Übelkeit und depressiver Stimmung.
Die Bürgerinnen und Bürger des am meisten betroffenen Dorfs Klein Jasedow wandten sich an das Landwirtschaftsministerium, das Gesundheitsamt, das Landespflanzenschutzamt und die Naturschutzbehörden. Anders als in den früheren Jahren wurden diesmal die Beschwerden ernstgenommen. Der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus, wandte sich mit einem Brief an die Bundesministerin Ilse Aigner und forderte sie auf, eine erneute Prüfung des Mittels zu veranlassen. Das Bundesammt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit erließ eine “Ruhensanordnung”, die die weitere Anwendung Clomazone-haltiger MIttel bis auf weiteres untersagt.
Das ist ein großer Erfolg für zivilgesellschaftliches Engagement! Allerdings erst ein Teilerfolg. Clomazone – ein Stoff, dessen Gesundheitsverträglichkeit für Menschen nie unter den realen Bedingungen in direkter Nachbarschaft zu großflächigem agrarindustriellem Anbau untersucht worden ist, muss EU-weit aus den Herbiziden verschwinden. Das Problem: Mecklenburg-Vorpommern ist bisher das einzige Bundesland, in dem eine Sensibilität der Einwohner für Schadensauswirkungen von Clomazone zu verzeichnen ist. Um die Position von Mecklenburg-Vorpommern in dieser Sache zu stärken, ist es nun wichtig, dass Betroffene in den übrigen Bundesländern aufmerksam ihre Gärten und Felder beobachten und entsprechende Schäden melden.
Wurde in Ihrer Nähe Raps ausgesät und unmittelbar danach gespritzt? Entdecken Sie helle Verfärbungen an sogenannten Zeigerpflanzen wie Vogelmiere, Melde, Brombeeren, Himbeeren, langen Blattgräsern, Rosengewächsen und jungen Pappeln? Auch frische Löwenzahntriebe und Brennesseln zeigen Verfärbungen. Wie weit ziehen sich diese weiß gewordenen Pflanzen in umliegenden Gärten oder öffentliche Plätze?
Wenn Sie Schäden dieser Art entdecken:
- Rufen sie das zuständige Pflanzenschutzamt an, und bitten Sie umgehend um einen Ortstermin zur Aufnahme des Schadensbilds. Melden Sie den Schaden dem Landwirtschaftsministerium. Berichten Sie von den bekannten Fällen in Mecklenburg-Vorpommern, und ermuntern Sie die Beamten, beim Minister für ein Verbot von Clomazone zu plädieren.
- Informieren Sie Biobauern in Ihrer Umgebung und fragen Sie, ob sich diese in der Vergangenheit an weiß gefärbte Kräuter wie z.B. Vogelmiere im Spätsommer erinnern. Bitten Sie die Ökobetriebe, bei solchen Fällen Beschwerde beim Pflanzenschutzamt und Landwirtschaftsministerium einzulegen.
- Wenn Sie selbst von Clomazone-Schäden betroffen sind: Bringen Sie in Erfahrung, wann das Mittel ausgebracht wurde und dokumentieren Sie eventuelle Gesundheitsbeschwerden von Ihnen und Ihren Nachbarn in der fraglichen Zeit (ca. 10 bis 14 Tage nach Ausbringen des Mittels.). Setzen Sie sich deswegen mit Ihrem Hausarzt und den Gesundheitsämtern in Verbindung. Es ist wichtig, den Arzt aufzusuchen, denn die vermeintliche leichte Spätsommergrippe könnte eine Auswirkung des Spritzmittels sein. Da die Gesundheitsbeschwerden als “unspezifisch” gelten, kann nur über dokumentierte Arztbesuche eine zeitliche Übereinstimmung mit dem Ausbringen der Chemikalie festgestellt werden.
Für die Kommunikation vor Ort ist wichtig zu verstehen, der örtliche Landwirt in der Regel keine Schuld an der Abdrift des Mittels trägt. In den allermeisten Fällen wird es entsprechend den technischen Vorschriften und “nach guter fachlicher Praxis” angewendet. Die Abdrift ist Ergebnis der chemischen Eigenschaften des Wirkstoffs Clomazone, das einen hohen Gasdruck bereits bei relativ niedrigen Temperaturen aufweist. Das Problem sind also nicht unmittelbar die Landwirte, sondern die Herstellerfirmen und allen voran die Zulassungsbehörden.
Besorgte Bürgerinnen und Bürger in allen Bundesländern können jetzt dazu beitragen, Clomazone aus unserer Umwelt verschwinden zu lassen. Diese Nachricht sollte in so viele Netzwerke wie möglich weitergeleitet werden. Auf www.landwende.de weden wir Sie auf dem Laufenden halten.
Es gibt nichts Gutes außer wir tun es.*
Erich Kästner
Spruch der Woche (07)
*Korrektur: gerechte Sprache (Original: … außer man tut es.)
Liebe Klimafreundin, lieber Klimafreund,
die Landesregierungen in Kiel und Hannover behaupten, CO2-Lagerung für ihre Bundesländer verhindern zu können. Mit der sogenannten “Länderklausel” im CCS-Gesetz sei die Lagerung von Kohlendioxid im geologisch besonders geeigneten Norden zu verhindern.
Fakt ist: Die Klausel und darauf basierende Landesgesetze bieten nur unzureichende Rechtssicherheit. Das belegt ein heute vorgestelltes Rechtsgutachten von BUND und Greenpeace.
So gilt die Länder-Sonderregelung zunächst nur sechs Jahre, ob sie darüber hinaus Bestand hätte, ist verfassungsrechtlich eher unwahrscheinlich. Außerdem wäre jede einzelne Verbotsentscheidung für die zahlreichen Lagerstätten anfechtbar. Und in jedem Falle können die Bundesländer CO2-Lagerung unter der Nordsee nicht verhindern, obwohl die Meeresumwelt und insbesondere die Küsten davon stark bedroht wären wie der BUND belegt hat. Das neue Gutachten zeigt aber auch, dass Deutschland ein Verbotsgesetz erlassen und so unterirdische CO2-Deponien wirksamer verhindern kann. Mehr…
Deshalb gilt umso mehr: Fordern Sie die MinisterpräsidentInnen auf, das CCS-Gesetz am 23. September im Bundesrat zu stoppen.
Hier der Link des BUND zum Unterschreiben der Aktion und weitere Informationen
Quelle: BUND
Viele Frauen sind nur auf ihren guten Ruf bedacht; aber die anderen werden glücklich.
Josephine Baker
Spruch der Woche (06)
Alter Spruch. Immer noch wahr. Gilt auch für Männer. Viel Spass bei der Umsetzung!
Im Buchladen Büchertempel gibt es am Mittwoch, den 31.08. um 19h einen Vortrag von mir zum Thema Basisches Baden.
Der Büchertempel befindet sich in der Pestalozzistr. 35, 10627 Berlin (Charlottenburg), Telefonnummer: 030-3122462, www.adhara.de
Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Ausserdem können Sie dort mein Buch “Basisches Baden – Heilung durch Entsäuerung” kaufen – und es gerne von mir persönlich signieren lassen.
Weiterhin gibt es die Möglichkeit verschiedene Basen (von Siriderma und “Meine Base” von Jentschura) und die Streifen zur pH-Wert-Messung zu kaufen – für meine Klientinnen und Klienten mit einem Treuerabatt von 10%.
Der Eintritt zum Vortrag beträgt 7 Euro.
Vorankündigung: Vortrag Basisches Baden in Neukölln/Treptow im Oktober
Und für alle, die am Mittwoch keine Zeit haben oder denen der Weg in den Westen zu weit ist: im Oktober wird es in meinem Raum in Neukölln/Treptow einen weiteren Vortrag mit Gelegenheit für Fragen und zum Kaufen von Büchern und basischen Produkten geben.
Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben: hier im Blog, unter www.basischesbaden.de/aktuell und unter www.andrea-hofmann.de.
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen.
Chinesische Weisheit
Spruch der Woche 06
Viele Menschen würden eher sterben als denken.
Und in der Tat: Sie tun es.
Bertrand Russell
Spruch der Woche (05)
Was ist der Slutwalk?
Slutwalks sind gegen sexuelle Gewalt. Der Slutwalk ist eine Demonstration, die sich gegen die Haltung richtet, eine Frau, die frei und selbstbewusst mit ihrem Körper umgeht, sei eine Schlampe und deshalb “selbst schuld, wenn es sexuelle Übergriffe gegen sie gibt”. Sie richtet sich aber auch gegen andere Formen von sexueller Gewalt, auch gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder und sexuelle Gewalt gegen Männer. Zur Demonstration sind Frauen und Männer eingeladen.
Gegen sexuelle Gewalt gehen morgen in Berlin und anderen Städten Frauen und Männer auf die Strasse. Alle sind herzlich eingeladen.
Wann & wo?
15:00h Wittenbergplatz (bitte pünktlich kommen)
Route über Nollendorfplatz und Potsdamer Platz zum Gendarmenmarkt
Es gibt Slutwalks in vielen deutschen Städten: Bad Oldesloe, Bielefeld, Berlin, Bremen, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Münster, Passau, Ruhrgebiet, Stuttgart.
Info zu Slutwalks in den verschiedenen Städten
Artikel zum Slutwalk in der taz:
Slits und Sluts
“Schlampen-Marsch” in Neu-Delhi
“Klar will ich’s – aber nicht von dir”
In den USA ist es gelungen, einen großen Kinderporno-Ring zu zerschlagen mit Mitglieder auch in Europa, auch in Deutschland.
Was heisst Kinderporno in diesem Fall? Videos, auf denen sexuelle Handlungen an Kindern unter 12 Jahren vorgenommen wurden, darunter Säuglinge. Involviert war Gewalt und Aktionen, bei denen die Kinder alleine physisch solche Schmerzen hatten, dass sie weinten und versuchten, sich zu wehren.
Viele sind bereits festgenommen worden, nach einigen wird noch gefahndet. 72 Mitglieder sind in den USA angeklagt, 13 davon im Ausland. In den USA wurden vier Mitglieder bereits zu Strafen zwischen 20 und 30 Jahren verurteilt. Meines Wissens sind Strafen in dieser Höhe in Deutschland nicht möglich. Ausserdem ist es wichtig zu wissen, dass die große Mehrheit aller Verurteilten nach der Hälfte der Zeit entlassen wird. Also bedeuten 20 – 30 Jahre in der Verurteilung in real 10-15 Jahre Gefängnis.
Mehr Information unter:
http://taz.de/USA-zerschlagen-Kinderporno-Ring/!75673/
Ich verliere Haare. Jeden Tag. Jeder Mensch verliert Haare. Das sind so einige Dutzend jeden Tag. Und neuerdings freue ich mich sogar darüber.
Denn nun werfe ich die nicht mehr einfach in den Müll. Sondern ich nehme sie aus der Bürste und gebe sie direkt meinen Pflanzen auf dem Balkon. Das mögen die besonders gern. Demeterbauern düngen mit Hornspänen. Das sind sozusagen die Fussnägel von Kuh und Ochse. Meine Fussnägel kommen auch in die Erde, wie die Haare.
Das ist der Kreislauf der Natur. Werden und Vergehen. Aber nicht erst wenn ich tot bin, werde ich wieder zu Erde, sondern jetzt schon. Ein Teil von mir hilft der Petersilie und dem Salbei, dem Thymian und dem Lavendel gesund und kräftig zu werden. Meine Haare und Nägel nähren sie. Das gefällt mir.
Ich denke sowieso dass das mit der Reinkarnation eher so direkt und einfach gemeint ist. Wir werden und vergehen. Ich lebe davon, dass die Petersilie vergeht. Dann esse ich sie auf. Und das nährt mich, macht meine Haare schön und die gebe ich dann, wenn sie sich verabschiedet haben, wieder zurück an die Petersilie. Und den Salbei. Und die Himbeeren. Und so weiter.
Und so sind wir alle eins. Immer und im ewigen Kreislauf. Nicht erst, wenn wir sterben, sondern jetzt schon. Ganz konkret, ganz unspektakulär und ganz einfach. Hier auf meinem Balkon. Und ist das nicht auch eine Parallelwelt: mein Leben als reinkarnierte Petersilie und mein Leben wieder zurück reinkariniert in der Petersilie? Die Idee gefällt mir auch.
Ich weiss, das werden die Reinkarnationstheoretikvertretenden nicht mögen. Die denken dann, ich hätte ihre Idee nicht kapiert. Ich habe schon verstanden, was die meinen. Aber ich bin nicht ihrer Meinung. Denn ein Teil der These ist, dass eine Frau nicht die Endstufe des Reinkarnationslaufes sein kann. Sondern nur ein Mann, weil der das Höchste sei. Das Höchste von allem. Da ist ja zu sehen, wohin der Hase (und eben nicht die Häsin) läuft und auf welcher Basis und mit welcher Zielsetzung diese Theorie funktionieren soll.
Aber die Realität dieser Basis möchte ich schon aufgrund meiner persönlichen Erfahrung direkt in Zweifel ziehen. Diese Erfahrung, die ja nun bereits fast ein halbes Jahrhundert umfasst, bestätigt in keinster Weise, dass alle Männer, die ich getroffen oder von denen ich gehört und gelesen habe, der Erleuchtung näher seien als alle Frauen, die ich getroffen oder von denen ich gehört und gelesen habe.
Also da ist mir die Haare-und-Fussnägel-in-die-Beete-Praxis doch wesentlich einleuchtender. Aber das ist vielleicht das Problem: sie ist einfach, direkt, praktisch, kostet nichts und ist vor allem unspektakulär. Und funktioniert. Für alle.
Sowas lässt sich schlechter verkaufen als elitäre und diskriminierende Theorie, die spektakulär klingt. Und das habe ich schon öfter bemerkt: die Menschen tendieren dazu, etwas besonders klug zu finden, wenn sie es selbst nicht verstehen. Und wenn andere dann sagen, dass es nur besonders Kluge (oder hier: Erleuchtete) verstehen, dann denken diese Menschen: das muss aber sehr clever sein, denn ich verstehe es tatsächlich nicht. Was für die, die versuchen, es zu verstehen, den mythischen Reiz ins Unermessliche erhöht. Aber sehr oft ist es eben weder besonders klug noch mysthisch, sondern einfach nur ein unrealistisches und manipulatives Konstrukt.
Aber das soll nicht unbedingt und vor allem uneingeschränkt für die Reinkarnationstheorie gelten. Vielleicht ist da ja auch was dran, wenigstens teilweise. Wer bin ich, dass ich darüber abschliessend beurteilen könnte? Ich weiss, dass ich nichts weiss. Na, nicht ganz. Manches weiss ich dann doch. Zum Beispiel dass diese Mann-Frau-Hierarchie-Treppe definitiv Quatsch ist. Das ist mittlerweile bestätigt von unzähligen Beobachtungen und Untersuchungen: persönliche, wissenschaftliche, empirische und andere. Untersucht wurden Intelligenz, soziale Kompetenz, emotionale Intelligenz, Spiritualität und anderes im Geschlechtervergleich.
Und interessanterweise zeigen die Ergebnisse nicht nur eine für beide Geschlechter* gleichmäßige Verteilung, sondern sie zeigen alle genau das Gegenteil von der angeblichen Vormachtstellung des Mannes: überall schneiden die Frauen besser ab. Zu anderen Ergebnissen kommt meines Erachtens keine einzige Untersuchung.
Aber jetzt bin ich ganz von den Haaren in meiner Petersilie abgekommen. Klar können auch Männer ihre Haare in Blumentöpfe geben. Aus meiner Sicht ist das geschlechterübergreifend möglich. Wie ungefähr fast alles geschlechterübergreifend möglich ist. Klar gibt es ein paar Ausnahmen, zum Beispiel Kinderkriegen auf der einen Seite, kräftig zupacken und schnell laufen auf der anderen.
Aber alles in allem sind alle doch alle eins. Die Petersilie, der Salbei und ich. Pflanzen und Menschen. Pflanzen, Tiere und Menschen. Belebte und unbelebte Umwelt. Frauen und Männer.
Viel Spass beim Geben und Nehmen!
* hier wird auf zwei Geschlechter Bezug genommen, da in den mir bekannten Studien nur zwei Geschlechter (männlich, weiblich) untersucht wurden. Ich möchte mit dieser Aussage nicht ausblenden, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt.
Mehr zum Thema
Ökotipp 15: Bioabfall selbst recyceln. Oder: Easy Mulchen.
Ökotipp 16: Haare aufm Balkon
Der eigene Gemüse- und Obstabfall ist eigentlich viel zu schade zum wegwerfen. Vor allem, wenn er bio ist und noch viel mehr, wenn er hochwertig bio ist wie demeter und andere biologische Anbauweisen mit hoher Qualität.
Wenn Sie den Müll in die Komposttonne geben, wird daraus wertvoller Humus. Bei uns hier in Berlin kann der dann von der BSR als gute Gartenerde wieder gekauft werden.
Aber das ist für mich ganz schön viel Arbeit: Kompost runtertragen und den leeren Komposteimer wieder die mehrere Stockwerke hochtragen. Und dann raus zur BSR fahren und die Erde holen. Und bezahlen. Und in meine Balkonpflanzen einarbeiten.
Das alles geht nicht nur genausogut sondern noch besser mit weniger Zeitwaufwand und auch noch Geld gespart. Und mindestens genauso hoher Qualität. Wie? Ganz einfach.
Ich gebe meine Gemüse- und Obstabfälle in eine Schüssel. Dann gehe ich auf meinen Balkon und lege die Abfälle direkt in die Blumenkästen neben die Pflanzen auf die Erde. Das wird Mulchen genannt.
Damit habe ich alle Wünsche von vorher eingelöst und noch mehr.
Weniger Zeitaufwand für Abfallentsorgung
Ich muss nicht immer wieder die ganzen Treppen hoch und runter gehen. Ich muss nicht aufwändig den Komposteimer putzen, der von dem Sammeln schon vorkompostiert hatte.
Weniger Zeitwaufwand für neue Erde: ich habe den Weg zum Gartencenter oder zur Müllfirmagartenerdeausgabe (Berlin: BSR) gespart. Der Mulch kompostiert einfach so vor sich hin ohne weitere Arbeit und wird zu wertvoller guter neuer Erde.
Höhere Qualität der neuen Erde
Wenn ich hochwertige Bioabfälle habe, bekomme ich auch genau die als neue Erde zurück. Der Kompost, den ich kaufe, hat meist weniger hochwertige Ausgangsmaterialien, meist konventionell angebautes Gemüse, vielleicht auch noch Teebeutel mit Kunststoffanteilen und ähnliches.
Schutz der Erde in den Pflanzentöpfen vor Entmineralisierung
Durch das Mulchen wird eine Decke aus Pflanzenteilen um die angebauten Pflanzen aufgebracht. So ist die ganze Erde bedeckt und geschützt. Ist die Erde nicht bedeckt, wird sie von direkter Sonneneinstrahlung leichter ausgetrocknet, vom Regen leichter entmineralisiert.
Automatischer Unkrautschutz
Das Mulchen schützt vor Pflanzen, die da wachsen, wo ich sie nicht haben will, die beispielsweise meine angepflanzten Blumen und Kräutern verdrängen. Durch die Mulchdecke können andere Pflanzen da nicht wachsen. Und ich habe die ganze Zeit zum Jäten auch schon gespart.
Dauerhafter Dünger
Wenn ich immer wieder meinen Abfall aufbringe, haben die Pflanzen immer wieder neue Mineralien, die eingebracht werden. Das ist eine optimale und trotzdem sanfte Düngung. Und wieder ein Arbeitsgang, für den ich keine extra Zeit und kein extra Geld brauche.
Fragen
Stinkt das nicht?
Wenn sie immer wieder ein paar Pflanzenteile aufbringen und warten, bis die getrocknet und teilweise kompostiert sind (was nur wenige Tage dauert), bis sie die neuen aufbringen, gibt es keine weitere Geruchtsentwicklung.
Das Ganze ist wohlgemerkt für den Balkon. Im Zimmer würde ich das nicht empfehlen, da ich mir da vorstellen kann, dass zu wenig Licht und Luft drankommt und es statt Trocknen und weiterem Zerfall des Abfalls eher zu Schimmel und feuchter Kompostierung mit unangenehmer Geruchsentwicklung führen würde.
Wieviel Pflanzen brauche ich?
Das kommt sehr auf Ihren individuellen Gemüse- und Obstverbrauch an. Auch auf das Wetter, denn bei mehr Sonne geht austrocknen und kompostieren schneller. Ich würde einfach zu probieren raten. Und wenn es doch zuviel Abfall ist, dann entweder den Abfall doch einfach in die Komposttonne. Oder mehr Pflanzen auf den Balkon.
Ausserdem
Bald wird es auch den Ökotipp Komposttonne für den Balkon geben. Aber das muss ich erstmal noch selbst ausprobieren. Bis dahin: einfach über Suchmaschine danach googlen. Es gibt dazu viel Information im Netz.
Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm sind nur, die nie geträumt haben*.
Marie von Ebner-Eschenbach
13.09.1830 – 12.03.1916, österreichische Schriftstellerin
*Änderung zu gerechter Sprache (vorher: wirklich arm ist nur, “der nie geträumt hat”)
Emilia A.* schult sich zurück. Zurück auf Links. Zurück auf Start. Deshalb heisst es auch Schulung, Rückschulung auf die linke Hand um ganz genau zu sein. Weil sie eine Schule braucht, um wieder zu lernen, was sie eigentlich schon immer konnte, nur ihr ganzes Leben lang verlernt hat: die Dinge mit links tun.
Emilia A. ist ein ziemlich klassischer Fall. Ihre Erziehung war rigide. Es gab nur rechts. Rechts war richtig. Rechts war Recht. Sonst nichts. Ausser der Vater. Und Schläge. Und die Bibel. Und ungefähr alles andere, alle anderen ausser sie selbst. Alle hatten Recht, das System hatte immer recht, sie war immer die im Unrecht. Es gab später einige wenige Hinweise in ihrem Leben, Hinweise darauf, dass sie wirklich eine Andere war. Dass das System nicht für sie zutraf. Dass sie eine Linke war und keine Rechte. Sie hatte auch mal selbst probiert, Dinge mit der linken Hand zu tun, aber nur ganz kurz und ohne Erfolg.
Emilia A. hat schon viele Therapien hinter sich. Sie ist Mitte Vierzig, die erste Psychotherapie war mit Mitte Zwanzig. Anfang Zwanzig bemerkte sie, dass etwas mit ihr wohl nicht stimmt. Etwas Grundlegendes. Und sie fand auch einiges. Nicht so viel in der Psychotherapie, die kratzte doch eher nur an der Oberfläche, obwohl sie da zweieinhalb Jahre hinging. Und sehr viele Bücher dazu las. Und die Psychologin eine Koryphäe sein sollte. Später versuchte sie mit vielen alternativen Methoden, die Ursachen zu ihren Problemen zu finden. Und sie fand viele. Es gab eine Menge, was in ihrer Kindheit schief gegangen war. Und es ging ihr daraufhin mit vielem besser. Mit sehr vielem.
Emilia A. dachte schon, jetzt sei sie doch überm Berg. Ziemlich wenigstens. Nur noch ein paar kleine Dinge waren hartnäckig. Zum Beispiel ihre Schlafstörungen. Sie hatten sich mit vielen Sitzungen über die Jahre mit mehreren Methoden schon sehr gebessert. Aber immer noch konnte sie keine Nacht ungestört durchschlafen. Eine gute Nacht war immer noch, wenn sie nur 3-4 mal aufwachte. Und es war auch noch normal, dass sie zweimal pro Woche 3-4 Stunden nachts wach war. Und sie konnte dann auch nur wieder schlafen, wenn sie sich in diesen Stunden selbst therapierte. Tat sie nichts, lag sie wach bis zum Morgen.
Emilia A. wollte nicht aufgeben. Sie wollte gesund werden. Sie wollte endlich wieder Kraft haben und nicht mehr ständig durch den Schlafmangel geschwächt sein. Und schlecht gelaunt. Und unkonzentriert. Und einfach nur die Hälfte von dem tun können, was sie eigentlich tun wollte und konnte.
Emilia A. suchte weiter. Bei der Internetsuche stieß sie auf eine Psychologin, die Rückschulungen anbot. Auf der Seite waren Berichte, waren Symptome aufgeführt, die bei einer falschen Händigkeit auftreten. Darunter waren auch Schlafstörungen. Die sollten bei der Rückschulung auf die echte Händigkeit, die linke Hand, verschwinden. Und Emilia A. dachte an ihre potentielle Linkshändigkeit. Und dass sie so gerne wieder normal schlafen möchte.
Emilia A. rief an bei dieser Psychologin. Sie vereinbarte einen Termin zum Test der Händigkeit. Ein einfaches Gespräch. Fragen der Pschologin, was sie mit welcher Hand tut und wie sie sich dabei fühlt. Ein einfacher Test. Den Stift halten und Strichzeichnungen wie für Kinder in der Vorschule nachzeichnen. Erst mit rechts, dann mit links. Und doch war es einer dieser besonderen Momente im Leben. Ein Moment, in dem etwas sehr Besonderes geschieht. Vollkommen spektakulär für sie in ihrer gefühlten Realität. Und dabei völlig schlicht in der äußeren Handlung.
Emilia A. war so berührt. Es war so eindeutig. Sie fühlte sich so anders mit links. So richtig. So zuhause. So wie sie sich immer fühlen wollte. Wie sie es sich immer ersehnt hatte. So wie sie es bei anderen oft wahrgenommen hatte. Und wie sie immer dachte: das ist für die so, das kann nie für mich so sein. Ich muss mich damit abfinden, dass die Welt für mich nie so schön sein wird. Und doch, jetzt fühlte sie sich so. Jetzt war diese Welt auch ihre Welt. Zum ersten Mal. Mit Mitte Vierzig.
Emilia A. fühlte sich wie ein Kind. Ein Kind, das sich immer in seiner Umgebung unwohl gefühlt hat, immer falsch, immer unglücklich. Aber alle anderen sagten, das muss so sein. Das ist so. So ist das Leben. So ist die Welt. So bist du. Und nun wusste sie, dass sie anders war. Dass es nicht ihre Welt war. Dass es noch nie ihre Welt gewesen war. Dass sie woanders zuhause war. Wie ein Kind, das adoptiert war und dem alle eingeredet hatten, dass die Adoptivfamilie die echte sei. Aber das sich da immer falsch gefühlt hatte. Immer unglücklich. Und nun wusste, es lag nicht an ihm. Das Falschfühlen war richtig gewesen. Es gehörte woanders hin.
Emilia A. war sehr glücklich. Obwohl sie nun den Weg gerade beginnen würde und die ganze Arbeit noch vor ihr lag. Sie war glücklich, denn sie wusste nun die Wahrheit. Sie kannte nun die Realität, die wahre Realität. Sie wusste, dass sie es immer gefühlt hatte, dass ihr Gefühl richtig gewesen war. Das Gefühl am ganz falschen Ort zu sein. Am Ort der RechtshänderInnen. Nun begann sie den Weg nach Hause zu gehen. Ins LinkshänderInnenland. Zu ihren Geschwistern, die alle LinkshänderInnen waren. Die alle waren wie sie. Die alle anders waren. Anders als die Mehrheit. Anders als die öffentlich präsentierte Mehrheit. Als deren Teil sie früher auch präsentiert worden war.
Emilia A. begann die Rückschulung bei der Psychologin. Sie machte die Übungen für sich zuhause. Sie ging zu den Gruppentreffen mit Interessierten, Rückschulenden und bereits Rückgeschulten. Der Austausch in diesem Kreis half ihr sehr. Er half ihr, die Rückschulung nicht zu vernachlässigen, zu verstehen, was während des Prozesses passierte, beantwortete ihre Fragen. Sie schrieb relativ viel mit links, aber schaffte es oft mehrere Tage nicht, die entsprechende Menge mit links zu schreiben. Nach über einem Jahr Rückschulung ging es ihr schon sehr viel besser. Dann ging sie in Urlaub. Vier Wochen. Da schrieb sie fast gar nicht. Und es begann ihr wieder schlechter zu gehen. Da merkte sie, wie wichtig es für sie war, täglich und in ausreichender Menge zu schreiben.
Emilia A. begann sofort regelmäßig mehr zu schreiben. Jeden Tag en bis drei Stunden, maximal ein bis zwei Ausnahmen pro Woche. Das war ganz schön aufwändig. Aber es gab ihr einen enormen Schub. Die innere Veränderung ging massiv und schnell vorwärts. Sie konnte es fast mit den Händen greifen.
Emilia A. ging es so gut, wie sie es nie für möglich gehalten hätte. Es war, als ob nun alle unterdückten Schichten nach oben drängten. Alle über so viele Jahre und Jahrzehnte unterdrückten Dinge, das ganze unterdrückte Selbst. Das sensible, aber vor allem das kraftvolle, das aggressive, das lustvolle, das geniesserische, das selbstbewusste, das eigenständige, das mutige, das kreative, das neugierige, das natürliche, das lebendige Ich. Einfach der Rest vom Ich, der so früh abhanden gekommen war und für immer verloren schien.
Emilia A. schlief. Sie schlief so wunderbar wie sie es schon seit zehn Jahren nicht mehr kannte. Es gab immer noch Störungen. Aber es gab fast nie mehr stundenlanges Wachsein. Und wenn, dann war der Grund ein später Kaffee oder Ähnliches. Einmal kam es sogar vor, da schlief sie insgesamt dreizehn Stunden. Und fühlte sich danach so blendend erholt und gesund. Es war fantastisch.
Emilia A. hatte so sehr das Gefühl nach Hause zu kommen zu sich selbst. Sie hätte nie vermutet, dass sie sich jemals in ihrem Leben so gut fühlen könnte. Es war nicht alles perfekt in ihrem Leben, aber diese riesigen alles überragenden schwarzen Berge, die ihr ganzes Leben überschattet hatten, waren so gut wie ganz verschwunden. Es gab noch Reste, aber sie konnte sich nun schon vorstellen, wie es sein würde, wenn sie den Weg noch ein bisschen weitergehen würde. Den Weg zu sich selbst. Und dann einfach nur noch sie selbst sein. Und ihr Leben leben. Ihr Leben, das wirklich ihr Leben ist. Ihr Leben als Linkshänderin.
Emilia A. findet ihr Leben jetzt schon sehr schön. Und freut sich umso mehr auf das richtige linkshändige Leben. Nach der Rückschulung. Endlich ganz da sein. Ganz zuhause bei sich selbst. Und das war alles, was ihr immer gefehlt hat. Sie wusste immer, dass ihr etwas fehlt. Auch wenn ihr die anderen das nicht geglaubt hatten, auch nicht die angeblichen Fachleute. Und sie hatte recht. Sie war froh, dass sie nicht aufgehört hatte zu suchen. Dass sie sich selbst geglaubt hatte. Und dass sie deshalb nun zu sich nach Hause kommen kann. Dass sie nun endlich in ihrem Leben ankommen kann.
Emilie A. kann jetzt einfach leben. Jetzt ist alles ganz einfach. Einfach und leicht. So wie es früher alles schwierig war. Auch wenn die anderen, alle anderen sagten, es sei doch ganz leicht. Es sei doch ganz leicht, so zu funktionieren wie alle. Es sei das Einfachste und das Vernünftigste. Für die, zu denen das System passte, war es so. Aber sie war anders. So versuchte sie ein Leben zu leben, das nicht ihres war. Das war mehr als schwierig. Es war unmöglich. Und genau deshalb war und ist es jetzt so einfach. Denn jetzt lebt sie einfach nur ihr eigenes Leben. Und das ist immer leicht und einfach, auch wenn es manchmal schwierig ist.
Informationen und Hilfe zu Linkshändigkeit und Rückschulung für LinkshänderInnen
www.linkerhand.de
Dipl.-Psych. Marina Neumann, die Psychologin, von der im Text die Rede ist (Berlin)
*Name von der Redaktion geändert
Die einzige Utopie ist die Annahme, Dinge würden auf ewig bleiben, wie sie sind.
Slavoj Zizek
Ich freue mich mitteilen zu können, dass inzwischen an die 700 Exemplare meines Buches “Basisches Baden – Heilung durch Entsäuerung” in die Welt gegangen sind und gelesen wurden und werden. Und vor allem mithelfen, dass Menschen Basisch Baden. In einer Art und Weise, die Ihnen gut tut.
Viel Spass bei allem – vor allem beim Basischen Baden!
Wenn Sie Müll trennen, haben sie vielleicht verschiedene Tüten, in denen Sie den getrennten Müll in der Wohnung sammeln. Und wenn die tüten voll sind, beispielsweise der Kunststoff-Grüne-Punkt-Beutel, bringen Sie ihn runter und entsorgen ihn in der Grünen-Punkt-Tonne.
Sie können aber auch den Beutel, in dem Sie den Müll sammeln, einfach nur in die Tonne schütten und wieder benutzen. So sparen Sie ein vielfaches an Müllbeuteln – schonen die Umwelt und sparen Geld dabei.
Dies gilt natürlich ebenso für Altpapier oder ähnliches. Bei Hausmüll und Kompost geht es nicht so leicht umzusetzen, da die Art von Müll sich schnell zersetzt und die Tüte verdreckt.
Praktisch ist auch, als Abfalltüte eine Tüte zu benutzen, die wegen Verschmutzung oder ähnlichem sowieso weggeworfen werden würde. Oder eine Verpackung, die so als Abfalltüte direktrecycelt wird. So verpackt der Müll sich selbst.
Es gibt ausserdem die Möglichkeit, den Müll in feste Eimer zu geben, diese zu leeren und bei Bedarf zu säubern. Das spart die Tüten vollständig. Es ist meiner Meinung nach aber nur begrenzt sinnvoll, je nachdem mit welcher Art und Menge an Putzmitteln und mit wieviel Trinkwassereinsatz der Eimer hinterher wieder gesäubert wird, kann es auch eher kontraproduktiv sein. Denn bei Verbrauch von einer Menge umweltschädigenden Substanzen wird mehr umweltbelastende Chemie in den Abfluss gekippt wird als eine Tüte im Müll bedeuten würde.
Das passiert schon ab und zu: die Figur ändert sich, die Mode ändert sich und Dinge, die wir vorher getragen haben, passen nicht mehr. Physisch oder stylemäßig. Doch deshalb müssen diese Kleidungsstücke nicht weggeworfen werden.
Sie lassen sich mit oftmals nur geringem Aufwand ändern. Es gibt verschiedene Wege für verschiedene Bedürfnisse und Fähigkeiten, das zu tun.
Einige Menschen können nähen und haben auch eine Nähmaschine, vielleicht noch alte Stoffreste. Die setzen sich einfach hin und legen los. Die Änderungen dauern oft weniger als eine Stunde.
Darauf können viele Menschen aber nur neidvoll blicken, denn sie haben weder Nähkenntnisse oder nur wenn, dann nur marginal aus der Schule und auch keine Nähmaschine oder sonstiges Equipment. Für diese gibt es mehrere Möglichkeiten: die mit dem wenigsten Arbeitsaufwand ist die traditionelle, zur Änderungsschneidereien zu gehen. Das ist ganz leicht. Gehen Sie dahin, sagen Sie, wie Sie es gerne hätten und kommen ein paar Tage später wieder, holen es ab und es ist wie neu. Bezahlen. Fertig.
Die zweite Möglichkeit ist die, sich Unterstützung zu holen. Es gibt zunehmend Läden, die sich genau darauf spezialisiert haben. Ich weiss das nur aus Berlin, aber bin mir sicher, dass es in anderen Städten ähnliche Angebote gibt. In diesen Läden kann mensch sich für ein paar Euro an eine dort vorhandene Nähmaschine setzen, inklusive Faden und was es sonst noch braucht. Und das Beste: es gibt dort auch eine persönliche Beratung. Zur Aufhübschung alter Sachen, zum Ändern aber auch zum Neunähen von Röcken, Kleidern, Hosen, Blusen, Kissenbezügen …. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und mit so einem Laden auch nicht der praktischen Umsetzung.
Ausserdem gibt es hier in Berlin die Handarbeit im Weltraum, wo mensch einfach hingehen kann und sich da fachfraulichen Rat holen (bis jetzt sind keine Fachmänner im Angebot). Von Sockenstopfen über Reissverschlusseinnähen bis Kleidändern, Stricken, Sticken, Häkeln … alles kann da gelernt und geübt werden. Die Handarbeit im Weltraum biete ich zusammen mit Claudia im Rahmen von Transitiontown Berlin-Kreuzberg an. Kosten: gegen Spende.
Viel Spass beim Tun und dann beim Tragen der Kleidungsstücke – wie neu und 100% ökologisch weil Direktrecycling!
Keuscheit ist ebenso wenig eine Tugend wie Unterernährung.
Alexander Comfort
Nächsten Freitag, den 08. Juli 2011 um 21:00h wird es bei Jeet-TV ein Interview zum Thema Familienstellen mit mir geben.
Jeet-TV hat im Moment eine Reihe über die Familien-Matrix im Programm. Im Rahmen dieser Produktion gibt es Beiträge mit verschiedenen Menschen, die mit der Methode Familienaufstellung arbeiten. Deshalb haben Sie auch mich angefragt und ich werde nächsten Freitagabend dazu ein telefonisches Interview geben.
Viel Spass beim Zuhören!
Hier klicken zum direkten Link Programminformation auf Jeet-TV
Gibt es endlich einen neuen Feminismus? Oder vielleicht endlich einen Genderismus? Endlich eine politische Bewegung, die Freiheit und Gleichberechtigung mit Lust und Freude verbindet und trotzdem nicht verflacht?
Vielleicht. Auf jeden Fall gibt es einige Demos, begonnen in Canada, auf denen vornehmlich Frauen aber auch Männer darauf aufmerksam machen, dass das alte Vorurteil von den schuldigen Opfern bei Vergewaltigungen nicht stimmt: wenn sie den Minirock nicht angehabt hätte, wäre ihr das nicht passiert …
Weltweit demonstrieren Frauen (und auch Männer) gegen Vorurteile, gegen Sexualisierung, gegen sexuelle Übergriffe, gegen Vergewaltigung.
Ausgangspunkt war die Äusserung eines Polizisten, der sagte, Frauen sollten sich nicht wie “Schlampen” (sluts) kleiden, wollten sie nicht vergewaltigt werden.
Gegen dieses Vorurteil demonstrieren die Frauen und Männer, teils in entsprechender Bekleidung.
Der Slutwalk, der Schlampengang in Berlin: am 13. August 2011
C U THERE!
Mehr dazu in einem Artikel der taz:
http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/klar-will-ichs-aber-nicht-von-dir/
Und auf der Webeseite des deutschen Slutwalks:
http://slutwalkberlin.de/
Der Berliner Slutwalk auf Facebook:
http://www.facebook.com/SlutwalkBerlin
Was ist eine Kochkiste? Eigentlich ist es eine Kiste zum Kochen. Eigentlich. Aber eigentlich kann mensch auch eine Kochkiste haben ohne eine Kochkiste zu haben. Wie geht denn das?
Der Mechanismus Kochkiste ist eine Kiste, die isoliert ist. In diese stellt mensch einen Topf, der davor zum Kochen gebracht wurde, meist auf einem konventionellen Herd. Eigentlich würde der Topf, zum Beispiel mit Kartoffeln, Gemüse oder Hülsenfrüchten noch einige Zeit auf dem Herd zum Kochen stehen müssen. Stattdessen kann er aber in die isolierte Kochkiste gestellt werden. Eigentlich.
Aber noch einfacher ist die Lösung der Kochkiste ohne Kochkiste: den Topf vom Herd nehmen und in eine oder mehrere Decken einschlagen. Diese wirken als Isolation. Die einfachste Variante, die viele praktizieren, ist, den Topf einfach ins Bett zu stellen. Dann die dicke Bettdecke darüberschlagen und fertig ist die Kochkiste ohne Kochkiste. Denn von unten isoliert die Matratze oder der Futon. Und von den Seiten die Kissen und die Bettdecke(n).
Wichtig ist, dass die Isolierung funktioniert, das heisst, dass die Isolierschichten auch dicht um den Topf abschliessen. Etwas Luft schadet nicht, aber die Luft muss eingeschlossen sein. Es darf kein Loch nach aussen bestehen, so dass die Luft von aussen den Topf stetig abkühlen würde.
Sogar Pellkartoffeln oder Hülsenfrüchte, die auf dem Herd noch eine Garzeit von mehr oder weniger einer ganzen Stunde hätten, werden in der Kochkiste, in den Decken oder im Bett gar. Die Garzeit ist in etwa gleich wie auf dem Herd.
So kann mit einem minimalen Stromeinsatz lecker gekocht werden. Und es kann auch nichts mehr anbrennen oder überlaufen … Und mensch kann in der Zwischenzeit andere Dinge tun, anstatt auf den Herd aufzupassen. Oder einfach nur entspannen …
Viel Spass beim ökologisch leben, lecker essen und Energiesparen!
Der Arzt/die Ärztin fragt bei Eisenmangel: Gibt es irgendwelche Blutungsquellen? Bei Frauen in den fruchtbaren Jahren scheint wegen der Menstruation schon alles gesagt. Und dann gibt es Nahrungsergänzung, das heisst Eisentabletten oder in hartnäckigen Fällen und Unverträglichkeiten Eiseninfusionen. Mehr oder weniger fortlaufend. Oder die Mädchen und Frauen nehmen Kräuterblut und anderes natürliches Ergänzendes.
Bei Wadenkrämpfen denken die meisten an Überanstrengung oder vielleicht Mangelernährung. Ist beides nicht der Fall, fällt den MedizinerInnen meist nichts weiter ein und damit ist der Fall aus ärztlicher Sicht abgeschlossen.
Auch wenn beide Fälle scheinbar zusammenhangslos nebeneinanderstehen, so können sie die gleiche Ursache haben: Milchkonsum (auch: Milchproduktekonsum). Denn Milch hemmt die Eisenresorption und das Kalzium in der Milch hemmt die Magnesiumresorption, so dass einmal ein Eisenmangel und gleichzeitig ein Magnesiummangel bestehen kann.
Es gibt viele Sichtweisen und Meinungen zur Milch. Es gibt beispielsweise die These, dass Milch (ob Kuhmilch, Ziegenmilch, Schafsmilch oder andere) nicht für Menschen geeignet sei, da es natürlicherweise nur Babies sind, die Milch zu sich nehmen, weil sie andere Nahrung noch nicht zu sich nehmen können.
Das ist vielleicht richtig, es ist sogar wahrscheinlich richtig, da es meines Wissens kein anderes Lebewesen gibt, das die Milch einer anderen Art trinkt. Aber ich kenne auch kein Lebewesen, das Filme über andere dreht und sich diese auf dem Bildschirm ansieht. Oder Bücher schreibt und druckt und liest. Trotzdem sehe ich Filme und lese Bücher.
Die Gradwanderung zwischen Natur und Zivilisation ist und bleibt schwierig. Ich persönlich bin im Moment in der Frage Milchkonsum (noch?) auf der zivilisierten Seite, ich trinke gerne Milch und esse gerne Milchprodukte. Vor allem, da ich zur Zeit direkten Zugang zu wirklich frischer und unbehandelter Milch habe. Darauf möchte ich sehr ungern verzichten.
Nach Nachdenken und Experimentieren kann ich nun behaupten, das Rätsel gelöst zu haben: kein Eisenmangel und keine Wadenkrämpfe mehr und trotzdem literweise Milch trinken. Wie geht das? Die Lösung heisst wie so oft im Leben: richtiges Timing.
In verschiedenen Quellen ist nachzulesen, dass vegetarisch lebende Menschen häufig unter Eisenmangel leiden, da die Milch die Eisenresorption hemmt. Und da sie viele Milchprodukte konsumieren, um ihren Fleischmangel auszugleichen. Ausserdem betrifft es wie gesagt, meistens Mädchen und Frauen und auch da eher die mit geringerem Gewicht. Also scheint es nicht unbedingt eine absolute Frage, sonder eine relative zu sein. Sonst würden viel mehr Menschen, auch Männer, darunter leiden.
Was bedeutet das in der Praxis? Die meisten Milch(produkte)konsumierenden essen und trinken zu jeder Mahlzeit Milch: morgens ins Müsli oder in den Kaffee, Tee oder Kakao. Dann mittags als Käse oder Sahnesauce zum Mittagessen, oder vielleicht danach noch ein Getreidemilchkaffee. Dazwischen vielleicht noch ein Joghurt, eventuell noch mehr Getränke mit Milchzusatz (Kaffee, Tee, Kakao, Shakes) über den Tag verteilt. Und abends Käse aufs Brot oder eine warme Mahlzeit mit Milchprodukten oder/und ein Getränk mit Milchzusatz. Oder zum Nachtisch ein Joghurt.
Dies bedeutet, dass bei jeder Mahlzeit sowohl das Eisen als auch das Magnesium nicht resorbiert werden können. Auch wenn das Mittagessen um 13 Uhr ohne Milchprodukte ist, aber um 15 Uhr ein Schwarztee mit Milch folgt, beeinträchtigt das die Resorption des Mittagessens. Essen braucht je nach Zusammensetzung zwischen 30 Minuten (ein Apfel) und mehreren Stunden, bis es den Magen verlassen hat. Wird in der Zeit etwas anderes gegessen oder getrunken, kommt es zur bereits vorhandenen Magenfüllung und wird zusammen weiterverdaut.
Das richtige Timing bedeutet nun in Hinblick auf den Milchkonsum, die Mahlzeiten so zu gestalten, dass der Körper aus einer mehr oder weniger großen Menge sowohl das Eisen als auch das Magnesium resobieren kann.
Dies kann beispielsweise so aussehen: morgens Obst und Milch oder Milchprodukte, dazu ein Kakao mit Milch. Und den ganzen restlichen Tag keine Milchprodukte mehr zu den anderen Mahlzeiten und ebensowenig zwischendurch. Bei vegetarischem Essverhalten kann der Eiweissbedarf kann durch Nüsse, Ölsaat und Hülsenfrüchte gedeckt werden.
So wird zwar mit dem Frühstück kein Eisen und Magnesium resorbiert, aber mit den anderen Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten kann mensch noch genügend viel resobieren, vor allem wenn auf eisenhaltige Nahrungsmittel geachtet wird. Wichtig ist bei der Eisenresorption, dass Vitamin C gleichzeitig zugeführt wird, was mit Obst und Gemüse automatisch passiert.
Besonders eisenhaltige Kräuter können einfach so mal zwischendurch geknabbert werden. Beispielsweise Melde einfach pflücken und essen. So ist das Vitamin C auch gleich mitgeliefert.
Viele Kräuter und anderes wie Melasse können einfach in die tägliche Ernährung eingebaut werden, so kann die zusätzliche Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln wegfallen. Dies ist nicht nur natürlicher, sondern auch ganzheitlicher, nachhaltiger und gleichzeitig kostengünstiger. Wer nicht so viel Gelegenheit hat, die Kräuter zu sammeln, kann sie auch in Garten oder auf dem Balkon anpflanzen.
Mit der richtigen Zeitverteilung gehen Milchkonsum und gesunder Eisen- und Magnesiumspiegel doch noch zusammen. Und alle, die lieber auf Milch verzichten möchten, steht das jederzeit natürlich frei.
Viel Spass bei der gesunden Ernährung – wieauchimmer die für die eine oder den anderen aussehen mag!
Mehr Information und Beratung zu Ernährung und weiteren Themen
Andrea Hofmann, Raum für Innere Arbeit www.andrea-hofmann.de in Berlin Neukölln, Mitte, Kreuzberg und Prenzlauer Berg
Im Weltraum wird es morgen den ersten Teil meines Projektes Solarkochkiste geben: die erste Besprechung. Die Leute, die mitmachen, das heisst sich selbst eine Solarkochkiste bauen wollen, kommen um den weiteren Ablauf zu besprechen und zu organisieren.
Wir werden gemeinsam das Material besprechen und so weit wie möglich recyceltes verwenden. Dann wird es einen zweiten Termin geben und an dem bauen wir uns die Solarkochkisten.
Und dann kann es schon losgehen mit dem Solarkochen – ohne Strom, ohne Gas, ohne Solarzellen. Einfach so. Postfossil.
Und wer kommen will, ist herzlich eingeladen. Übermorgen, Donnerstag, den 16.06.11 um 17:30h im Weltraum, Ratiborstr. 4, 10999 Berlin (Kreuzberg).
Kosten: keine ausser Materialbeteiligung. Und gerne Spende für den Weltraum.
Ich schule mich jetzt seit einem Jahr rück. Das heisst, ich wurde in meiner Kindheit gezwungen, meine rechte Hand zu benutzen, obwohl ich Linkshänderin war. Für alles – zum Schreiben aber auch zum Essen, zum Zeichnen, zum Handwerken, für alles eben. Das war so früh, dass ich das nicht wirklich mitbekommen habe. Bei uns zuhause gab es so viel Druck, dass ich vergessen hatte, wo genau der Druck war, weil er überall war. So vergass ich, dass ich eigentlich Linkshänderin bin und lebte als Rechtshänderin mein Leben.
Mehrere Male lief mir das Thema über den Weg und ich begann zu ahnen, dass ich vielleicht Linkshänderin bin. Trotzdemn dachte ich nicht ernsthaft ans Rückschulen. Es erschien mir so aufwändig und ich hatte immer so viel zu tun in meinem Leben. Dann mit Mitte Vierzig begegnete es mir noch einmal. Und nun ergriff ich die Gelegenheit und machte einen Test. Er war so eindeutig vor allem in meiner emotionalen Reaktion, dass ich sofort bereit war, den Aufwand der Rückschulung auf mich zu nehmen.
Ich schulte mich also die letzten 14 Monate zurück, fand es auch ganz gut, aber fiel zwischendurch immer wieder etwas zurück in meinen Übungen. Es war wirklich anstrengend und zeitraubend. Und ich spürte die positiven Auswirkungen, aber gleichzeitig arbeitete ich auf mehreren Ebenen an mir und meinen ursächlichen Blockaden. Und ich wollte das mit der Rückschulung nicht überbewerten.
Bis heute. Letzte Woche hatte ich mich in den Finger geschnitten. In den linken. Weil ich mal wieder ausnahmsweise die rechte Hand benutzt hatte. Ich war müde und angestrengt gewesen und die rechte Hand ist einfach immer noch die geübtere, da habe ich immer alles unter Kontrolle. Mit der linken ist alles anders und neu und eben nicht immer perfekt. So war ich wieder in die alte Rolle geschlüpft. Und schnitt mir in den Finger. Ganz schön tief. Das Blut lief nur so raus, die Fingerkuppe tat sehr weh. Also machte ich ein Pflaster drauf und schonte den Finger, das heisst die Hand. Ich benutzte sie vier Tage so gut wie gar nicht. Nur noch die rechte.
Heute ging es mir nicht gut. Die letzten Tage schon nicht, aber heute war es besonders unangenehm. Ich war so müde, hatte keine Energie und war einfach nicht gut gelaunt. Ich machte viel mit der Hand, das heisst mit der rechten, spülte Geschirr, putzte. Mir ging es immer schlechter. Da kam mir plötzlich die Idee, dass es vielleicht mit der Vielbenutzung der rechten Hand zu tun haben könnte. Ich nahm sofort meine linke Hand und arbeitete konsequent linkshändig weiter. Und innerhalb kürzester Zeit war ich wieder in meiner Mitte, gut gelaunt, die Müdigkeit war verflogen und ich fühlte mich wieder wie die ganzen letzten Wochen. Bestens.
Ich war nun doch ziemlich überrascht. Aber es war eindeutig. Und je länger ich wieder linkshändig arbeitete, je mehr bestätigte sich das. Ich war wieder bei mir, das Linkshändigsein brachte mich in meine Mitte, das Rechsthändigsein aus der Mitte, aus der Balance. Und ich kann allen, die von sich wissen oder vermuten, dass sie umgeschult wurden, nur eine Rückschulung wärmstens empfehlen.
Weitere Information und Beratung zu Linkshändigkeit und Rückschulung
Dipl. Psych. Marina Neumann www.linkerhand.de
Andrea Hofmann, Raum für Innere Arbeit www.andrea-hofmann.de in Berlin Neukölln, Mitte, Kreuzberg und Prenzlauer Berg
Es wird im Spätsommer in Berlin einen Vortrag zum Basischen Baden geben:
am 31. August um 19h im Adhara Büchertempel, einem Bücherladen in Charlottenburg, an den Veranstaltungsräume angeschlossen sind.
Ich werde einen Vortrag halten mit Informationen für AnfängerInnen und Fortgeschrittene.
Im Anschluss gibt es Möglichkeit für Fragen und Kommentare. Und natürlich für Buchkauf mit persönlicher Signatur.
Also, wenn Sie mögen, wenn Du magst: schon mal vormerken!
… so heisst der Artikel, der in der letzten Freundin erschienen ist zum Thema Basisches Baden.
Und ich freue mich sehr mitteilen zu können, dass er auf der Basis meines Buches und meiner fachkundigen Beratung entstanden ist (Seite 129 – 131).
Er führt ins Thema ein, klärt auf über Ursachen, Symptome, Beschwerden, Hilfsmittel, Wirkungsweise, Häufigkeit, Schönheit und Alternativen zum Basischen Baden. Im Schaukasten gibt es noch einen einfachen Überblick “so funktioniert´s” zum Ablauf des eigenen Basischen Badens für EinsteigerInnen.
Viel Spass beim Basischen Baden!
Wenn wir uns entscheiden, in kleinen („Schoko- oder Vanillepudding?“) und großen („Arbeitsplatz kündigen?“ „Beziehung beenden?“) Angelegenheiten, stellt sich die Frage: wer ist das, die oder der sich da entscheidet? Dieses Ringen um eine Antwort und Zweifeln an der Richtigkeit der eigenen Entscheidung zeigt, dass an der Entscheidungsfindung mehrere Teile beteiligt sind, die sich nicht immer einig sind in bezug auf die Antwort. Wer oder was sind diese Teile?
Auf den ersten Blick ist es ein Wust von Stimmen, die durcheinander rufen: „Ja, ich will den Schokopudding!“ — „Nein, ich will den Vanillepudding!“ Oder wir hören Stimmen, die sagen: „Der Schokopudding hat mehr Kalorien, das ist nicht gut!“ — „Der Vanillepudding ist öde, ich will ich ihn nicht!“ — „Was denkt X von mir, wenn ich mich für den Schokopudding entscheide, wo ich doch gestern …!?“ Irgendwann fällt die Entscheidung – bewusst oder unbewusst wird eine Priorität gesetzt, oder mehrere.
Wer fragt und setzt die Prioritäten und wen fragt sie/er? Wer fragt, ist eine Instanz, die dann die jeweiligen Antworten bewertet und so zur Entscheidung kommt.
Wer ist diese Instanz und wen fragt sie? Wer sind diese Stimmen? Nach was bewertet und entscheidet sie? Ich möchte zur Veranschaulichung das Bild einer innere Demokratie einführen, eines Parlamentes, Ihres Parlamentes, in dem viele Stimmen, manchmal mehrere, meistens Dutzende oder ein andermal um die Hundert sich zu Wort melden.
Wenn wir versuchen uns zu entscheiden, melden sich diese „Parlamentsmitglieder“ und rufen ihre Argumente in den Raum. Bei der Entscheidungsfindung halten sie ihre Stimmzettel hoch: „Ja“, „Nein“ oder „Enthaltung“. Oder sie sind nicht anwesend.

Wir versuchen oft zu einer Entscheidung zu gelangen, indem unser Verstand uns hilft, die Stimmen auszählen und dabei die Argumente zu werten. Das scheint die Sache zu klären. Wir kommen zu einem Ergebnis, denken, wir hätten eine differenzierte sachliche vernünftige Entscheidung getroffen. Und deshalb eine richtige.
Und dennoch. Oftmals oder auch nur manchmal nach solch einer Abstimmung beschleichen uns Zweifel. Wir halten uns an unserem vernünftigen Mehrheitsbeschluss fest, denn das Leben ist komplex und wir haben unser Bestes getan, um alles zu berücksichtigen. Und das ist doch der Entschluss, der unserem Willen, unserem Selbst am nächsten kommt. Denken wir. Also ist doch alles gut. Sagen wir uns. Aber es fühlt sich nicht so an.
Was bedeutet das? Nur zu sagen, dass dieser Zweifel unsere Intuition ist, hilft nur bedingt weiter. Die weiterführende Frage ist: Wer sind die Abgeordneten? Wer stimmt ab? Und wer hat welche Gründe, um für das eine oder andere Argument zu stimmen? Dahinter steht natürlich, da wir selbst unser eigenes Parlament sind: Was habe ich mir zu dem Thema noch zu sagen? Was habe ich verdrängt und kann es nur teilweise sehen? Was möchte ich mir sagen? Was ist das ganze Bild, mein inneres Bild zu diesem Thema?
Die Antwort liegt in der genauen Betrachtung, dem genauen Zuhören. Wer sind die einzelnen Abgeordneten, die abstimmen? Was sagen sie genau? Was ist ihre Motivation?
Um das herauszufinden, können wir uns die einzelnen Vertreter ansehen. Das führt dazu, ins Detail zu gehen und erst einmal den Überblick aus den Augen zu verlieren.
Beim ersten Betrachten sieht es aus, als könnten wir nur zwischen Anhängern von Geist (Verstand, Denken) und Seele (Gefühl) unterscheiden. Wenn wir noch genauer hinsehen, noch mehr uns einlassen, können wir genauer sehen: beispielsweise eine vermeintliche Verstandesperson: wir sehen, dass sich hinter ihren Vernunftargumenten eine weitere Schicht befindet: Angst. Die Vernunft war nur eine Fassade, um die Angst der Person zu schützen. Und die Abstimmung im Sinne der versteckten Angst zu gewinnen: wer kann schon was gegen einen (scheinbar) vernünftigen Grund sagen?
Ein anderes Parlamentsmitglied, das wir auf den ersten Blick zur Gruppe Seele gesteckt hatten, ist auch eine Blockadenperson wie die Angst, aber mit einem anderen Gefühl aus traumatischer Erfahrung, mit Ohnmacht. Wieder eine andere vermeintliche Gefühlsperson ist Trägerin der Intuition, sie hat das Gefühl von positiver Kraft und Vorwärtsgehen.
Vielleicht denken Sie nun, dass das uferlos sei und nirgendwohin führt? Tatsächlich ist, wie gesagt, erst einmal der Überblick weg und im Detail häuft sich der Berg der unerledigten Arbeit, der verdrängten Blockaden und auch der verdrängten Intuition. Manchmal mehr, manchmal weniger. Das hängt ab von der Person oder auch der jeweiligen Situation.
Im ersten Schritt können wir unsere Entscheidung aber schon etwas besser treffen: wir können die Gruppen differenzierter sehen: die Gruppe der Blockadenträgerinnen und –träger, die Gruppe der Verstandespersonen und die Gruppe der Vertreterinnen und Vertreter der Intuition. Und wir können, wenn unser Bewusstsein das will, zum Beispiel der letzten Gruppe den Vorzug geben, auch wenn sie nur 5% der Abgeordneten stellt. Oder lieber verstandesgemäß entscheiden, wenn das Bewusstsein dem Verstand den Vorzug geben möchte. Oder ganz anders. Einer Blockade folgen. Oder weiter verdängen und aussitzen. Oder oder …
Wenn sie aber zum Grunde ihrer Beweggründe vordringen wollen und damit zu einer klaren Entscheidung, die alle Parlamentsmitglieder, alle Beweggründe einbezieht, dann sind Sie nun näher dran. So haben Sie die Chance, die Blockaden aufzulösen und sich für das zu entscheiden, was Sie wirklich wollen. Oder zuminest so nah dran zu sein, wie im Moment möglich.
Im zweiten Schritt sehen Sie sich noch genauer an: Schicht um Schicht, die bei den Blockadenvertretern auftaucht, bis der Kern des Problems auftaucht, bis die letzte Schicht gesehen ist. Ist sie gesehen und gelöst, kommen wir zu dem, was wirklich ist.
Und plötzlich brauchen wir keine Abstimmung mehr. Die Entscheidung zu diesem Thema für diesen Moment ist klar, dem ganzen System als ganzem Menschen. Wir sind nicht mehr getrennt, wir sind in diesem Moment eins mit uns. Und wissen deshalb genau, was wir wollen.
Dieser zweite Schritt ist ein langfristiger Prozess, immer wieder neu hinzusehen und aufzulösen. Dadurch gestaltet sich das Parlament Stück für Stück so um, dass Sie sich Ihren Vorstellungen entsprechend beraten und unterstützt fühlen.
Immer mehr Blockadenvertreter verschwinden und ihr Parlament wird aufgefüllt mit Vertretern von Intuition, Aufmerksamkeit , klarem Geist und Mitgefühl. So werden Entscheidungen getroffen, die Sie in Ihrem Leben in der Art unterstützen, wie Sie es haben wollen. Selbstbestimmt. Und so können Probleme gelöst, innere Verletzungen geheilt werden. Sie lösen so die Probleme selbst, heilen sich selbst.
Mehr Information und Beratung dazu finden Sie unter www.andrea-hofmann.de
Raum für Innere Arbeit in Berlin Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg / Friedrichshain und Treptow / Neukölln
Gentechnikfreies Saatgut in Gefahr!
Freitag nächster Woche stimmt der Bundesrat darüber ab, ob Saatgut künftig mit gentechnisch manipulierten Samen verunreinigt sein darf. Fordern Sie Bürgermeister Wowereit auf, gegen die Gensaat zu stimmen. Unterzeichnen Sie den Appell!
Mehr Info:
Vor drei Wochen kippte die EU die Nulltoleranz für nicht zugelassene Gentechnik in Futtermitteln. An diesen Erfolg will die Gentechnik-Lobby jetzt anknüpfen: Auch Saatgut soll in Deutschland künftig mit gentechnisch manipulierten Samen verunreinigt sein dürfen. Gentechnik würde sich dadurch unkontrolliert verbreiten – und in unserem Essen landen.
Nächste Woche Freitag stimmt der Bundesrat über den Antrag mehrerer Bundesländer ab. Dagegen stellen sich bisher nur Nordrhein-Westfalen und das Saarland. Jetzt müssen die Ministerpräsidenten der übrigen Länder unseren Protest zu spüren bekommen. Fordern Sie von Ihrem Landeschef, gegen Gentechnik im Saatgut zu stimmen!
Appellieren Sie an Klaus Wowereit!
Vorangetrieben wird der Antrag von den Agrarministern aus Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Sie wollen die Bundesregierung dazu drängen, die staatlichen Kontrollen von Gentechnik im Saatgut massiv zu verwässern. Wenn in jeder Saat gentechnisch manipulierte Samen enthalten sein dürfen, ist dies das Ende der gentechnikfreien Landwirtschaft. Wir Verbraucher/innen könnten nicht mehr entscheiden, ob Gentechnik bei uns auf dem Teller landet oder nicht.
Bisher unterstützt die Landesregierung von Berlin den Antrag. Jetzt wollen wir Bürgermeister Wowereit mit tausenden Protestmails seiner Bürger/innen konfrontieren – und damit zu einem Kurswechsel bewegen. Vor der entscheidenden Bundesratssitzung wollen wir die Unterschriften im Rahmen einer Aktion auch persönlich übergeben.
Quelle und Text: www.campact.de
Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am einfachsten ist es im Bekanntenkreis. Wenn ich irgendetwas habe, das ich geschenkt bekommen habe, aber nicht gebrauchen kann oder will. Oder wenn ich etwas habe, das ich früher benutzt habe, nun aber nicht mehr brauche. Oder oder … Dann denke ich zuerst an meine FreundInnen und Bekannten. Oft fällt mir eineR ein, zu dem das gut passen würde. Dann frage ich direkt da nach.
Ansonsten gibt es diverse Tauschringe, in jeder Stadt, in jedem Kiez. Am besten per Suchmaschine suchen.
Bei den Tauschringen kann alles mögliche getauscht werden – zum Beispiel Dinge aber auch Tätigkeiten.
Hier ein paar Beispiele:
www.tauschring-friedrichshain.de
www.tauschring-helmholtzplatz.de
www.tauschen.richardkiez.net
Dann gibt es zum Beispiel www.netcycler.de. Die Seite ist deutschlandweit und mensch kann direkt in der Nähe Sachen finden zum tauschen.
Weiterhin gibt es einige Organisationen, die Klamottentausch machen. Es gibt da richtige Klamottentauschparties, zu der mensch Dinge mitbringt, die sie/er nicht mehr will und dann direkt da probieren und bei Gefallen mitnehmen kann. Und weggeben.
www.klamottentausch.net
Eine weitere Möglichkeit sind Umsonstläden. Da kann mensch Sachen einfach abgeben. Es funktioniert auch nach dem Tauschprinzip, am besten eine Sache abgeben und eine abholen. Aber es können auch einfach nur Sachen abgegeben werden.
www.umsonstladen.de
Abgesehen von der Umweltfreundlichkeit haben die Tauschmöglichkeiten auch manchmal mehr, manchmal weniger, soziale Aspekte. Die Leute lernen sich kennen, lernen ihre NachbarInnen kennen und vernetzen sich, bauen eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten auf.
Viel Spass dabei!
Der erste Teil des Textes erklärt die Cellulite. Was ist sie, woher kommt sie, was muss ich tun, damit sie weniger wird oder sogar ganz verschwindet.
Hier der Link zu Cellulite. Wie sie kommt und wie sie geht. (Teil 1 – Information)
Hier im zweiten Teil wird der erste Teil anschaulich durch zwei konkrete Beispiele erläutert.
Was bedeutet es konkret, wenn ich keine Cellulite mehr haben will? Zwei Beispiele: bei einem geht´s ganz leicht, beim anderen braucht es eine größere Umstellung.
Beispiel 1: So gehts leicht
Geschlecht, Alter, Körperfett und Sport
Eine Frau um vierzig, sehr schlank (Körpergröße 1,80 m bei 70 kg Körpergewicht), treibt etwas Sport (Joggen 5 km 1x pro Woche, Radfahren für Alltagserledigungen). Ausserdem wohnt sie im 4. OG und macht so an die 10 Stockwerke Treppensteigen täglich.
Ernährung
Sie ernährt sich schon seit ihrer ganzen Erwachsenenzeit gesund: viel Obst und Gemüse (ca. 300g täglich), sie isst kein Brot, keine Weizenprodukte und keinen weissen Zucker. Sie trinkt keinen Kaffee, meist Kräutertee, kaum Alkohol. An Kohlenhydraten isst sie Reis und Kartoffeln, für den Süßhunger Rosinen und andere Trockenfrüchte. Selten mal etwas Schokolade. Sie ernährt sich nicht ausschliesslich bio, aber versucht, zu mehr oder weniger großen Teilen, bio zu essen.
Körperpflege
Bei ihrer Körperpflege benutzt sie konventionelles Deodorant (mit Aluminium) und cremt sich circa einmal die Woche an Körper und Gesicht mit konventionellen Produkten (mit Erdöl) ein.
Cellulite
Die letzten 3-4 Jahre ist leichte Cellulite aufgetreten, am Po und an den Oberschenkeln.
Was tun?
Geschlecht, Alter, Körperfett und Sport
Hier ist es relativ einfach. Sie hat bereits eine gesunde Basis, keine großen Fettzellen durch das für ihre Körpergröße geringe Gewicht und genügend Muskeln und Durchblutung durch Joggen, Radfahren und Treppensteigen.
Körperpflege
Sie stellt das Deodorant um und nimmt eins ohne Aluminium. Ihre Körperpflegemittel stellt sie auf biologisch um – ohne Erdöl.
Basisches Baden
Sie beginnt, basisch zu baden, einmal pro Woche eine Stunde.
Was macht die Cellulite?
So geht die Säure, die sich im Bindegewebe angesammelt hat, per Osmose ins Badewasser. Und damit ist die Cellulite in diesem Fall bereits weg.
Weitere Auswirkungen
Nach ein paar Wochen und Monaten hat sich ihre Haut so reguliert, dass sie sich überhaupt nicht mehr eincremen muss, weder im Gesicht noch am Körper. Durch das Basische Baden kommt ihre Haut wieder ins Gleichtgewicht, so dass sie sich selbst wieder rückfettet.
Ausserdem fühlt sie sich durch das Basische Baden auch seelisch mehr im Gleichgewicht, sie ist entspannter und fühlt sich wohler in ihrem Körper.
Ausblick
Sie badet weiter einmal die Woche und freut sich jedesmal auf diesen kleinen Entspannungs- und Gesundungsurlaub. Und sie freut sich seither an ihrer cellulitefreien Haut. Überall – an Po, Schenkeln, Beinen, Armen und Bauch. Alles schön glatt. Und noch dazu eine Haut, die überhaupt nicht mehr trocken ist. Nur viel zarter und feiner.
Beispiel 2: Eine grössere Umstellung
Geschlecht, Alter, Körperfett, Sport, Ernährung und Körperpflege
Eine Frau Anfang Vierzig mit etwas erhöhtem Körpergewicht (Körpergröße minus 100 + 10 -> 78 kg bei einer Körpergröße von 1,68 m), treibt keinen Sport und ernährt sich durchschnittlich (morgens belegtes Brot und Kaffee, mittags Kantine, abends Brot oder Pizza, dazwischen Süßigkeiten, Chips und ähnliches). Sie benutzt seit ihrer Pubertät die marktgängigen Körperpflegemittel wie Deodorant, Cremes und Lotionen.
Cellulite
Seit circa 25 Jahren leidet sie unter Cellulite.
Was tun?
Diese Cellulite kann nur durch eine grundlegende Umstellung reduziert werden oder ganz verschwinden.
Körperpflege
Weil ihr das am leichtesten fällt, stellt sie zuerst ihre Körperpflege um. Sie mischt sich aus dem Soda des basischen Bades eine eigene Deodorantlösung. Sie benutzt nur noch Cremes und Lotionen von seriösen Naturproduktfirmen wie Weleda, Hauschka oder viele andere, die im Bioladen zu finden sind.
Körperfett
Die Frage des Körperfettes geht sie zunächst unter dem Punkt Sport an. Denn bei gleichbleibendem Körpergewicht wandelt sich durch Sport Fett in Muskelmasse um. Diese Muskelmasse hilft bei der Straffung des Unterhautfettgewebes. Und so können ohne Abnehmen und Diät Fettzellen reduziert werden.
Sport
Zunächst stellt sie sich um und fährt alle Entfernungen bis 10 km mit dem Fahrrad. So fährt sie pro Woche circa 50 km.
Am Anfang fällt ihr die Umstellung etwas schwer, aber gleichzeitig merkt sie, wieviel fitter sie wird und wieviel mehr Spass ihr der Alltag macht. Sie bemerkt, wie ihr Körper sich verändert. Er wird fester und strafft sich insgesamt: der Bauch wird flacher, sie bekommt einen festeren kleineren Po und schönere frische Haut.
Dies ermutigt sie, nach zwei Monaten zusätzlich zweimal pro Woche Yoga zu üben. Die positiven Effekte gehen dadurch noch weiter, sie wird straffer, hat eine viel bessere Kondition und fühlt sich zunehmend wohl in ihrem Körper. Sie ist seelisch ausgeglichener, besser gelaunt und dabei belastbarer.
Schliesslich beginnt sie nach weiteren 3 Monaten in einer betreuten Gruppe zu Joggen. Sie lässt sich Zeit und beginnt in der Anfängergruppe langsam, ihre Kondition aufzubauen.
Nach einiger Zeit liegt ihr Sportpensum pro Woche bei 50 km Radfahren, 3h Yoga und 10 km Joggen. Nun fühlt sie sich pudelwohl, freut sich über die vielen Komplimente und vor allem darüber, dass ihr das Leben viel mehr Freude macht.
Was macht die Cellulite?
Sie ist etwas besser geworden. An den Oberarmen ist sie fast weg. Am Po und den Schenkeln sieht es noch nicht ganz toll aus. Aber immerhin wesentlich besser als vorher.
Ernährung
Nun beginnt sie, ihre Ernährung umzustellen. Sie isst mehr Obst und Gemüse. Sie versucht, einen Monat testweise im Bioladen einzukaufen. Und sie kauft sich ein neues Kochbuch mit leckeren Rezepten. Sie ist überrascht, wie viel besser ihr das schmeckt und wie einfach es geht. Nach dem Monat kann sie sich nicht mehr vorstellen, wieder zu essen wie früher. Sie versteht fast nicht mehr, dass sie sich früher damit zufrieden gegeben hat.
Was macht die Cellulite?
Die Cellulite? Wieder etwas besser. Die Oberarme sind nun ganz straff. Die Dellen an Po und Schenkeln sind weniger geworden. Aber sie ist noch nicht ganz weg.
Entsäuerung
Nun die beiden nächsten Schritte: sie beginnt, basisch zu baden (einmal 2 Stunden die Woche).
Körperfett
Nun kann sie sehen, dass sie trotz Sport noch zuviel wiegt. Sie beschliesst, noch ein paar Kilo abzunehmen, so dass die Fettzellen zu ihrer eigentlichen Größe schrumpfen können.
Sie merkt, dass es ausser an Sport und Ernährung auch mit inneren Blockaden zu tun. Mit Problemen, die sie noch nicht gelöst hat. Bedürfnisse, die sie immer mit Essen versucht, zu befriedigen. Was nur vorübergehend klappt. Und nicht einmal das. Sie geht zu einer Fachperson und arbeitet mit verschiedenen Methoden an ihren Blockaden. Zum Beispiel Familienstellen, Psycho-Kinesiologie und innere-Kind-Arbeit helfen ihr dabei.
Da sie sich schon ziemlich gesund ernährt, isst sie einfach ein bißchen weniger und lässt noch mehr Süßigkeiten weg. Ausserdem isst sie abends nur Gemüse oder Salat, keine Kohlenhydrate. Und manchmal ein bißchen Käse oder Fleisch dazu. So nimmt sie langsam aber langfristig ab, circa 1 Kilo in 2 Wochen. Nach fast einem Jahr hat sie 17 Kilo abgenommen.
Was macht die Cellulite?
Das Abnehmen wirkt sich besonders auf die Cellulitestellen aus. Da waren vorher noch viele überdehnte Fettzellen. Jetzt sind sie nicht mehr überdehnt. Und ein bißchen Fett darf ja auch gerne bleiben.
Die Cellulite ist weg. Manchmal hat sie am Po wieder ein paar kleine Dellen. Dann weiss sie, dass sie wohl zugenommen hat oder gerade sich gerade besonders sauer ernährt hat.
Und dann nimmt sie einfach ein langes basisches Bad. Oder isst ein paar Tage besonders basisch. Dann ist alles wieder glatt und gesund.
Weitere Auswirkungen
Sie kann nun sehen, wie ihr Körper viel besser durchblutet ist. Blut und Lymphe kommen viel leichter an alle Orte und können auch leicht wieder abtransportiert werden. Sport und Bewegung helfen sehr und bringen noch viel Sauerstoff mit. Die gesunde Ernährung hilft, indem sie alle Stoffe bereithält, die der Körper für seine Funktionen und Regeneration braucht.
Sie freut sich, dass sie diese Umstellung gemacht hat, denn nicht nur die Cellulite ist weg, sondern ihr ganzes Leben ist viel schöner und reicher geworden.
Durch die Arbeit an ihren Blockaden ist sie viel selbstbestimmter, freier und genussfähiger geworden. Sie hat dadurch erst realisiert, dass sie vorher das Essen und ihren Körper als Blitzableiter benutzt hat. Nun isst sie einfach, um zu essen. Und das findet sie sehr schön und sehr viel befriedigender.
Und sie findet auch ihren Körper viel schöner – er ist flexibler, kräftiger. Sie ist richtig fit geworden und nun fast nie mehr krank, da sie so oft an der frischen Luft Sport treibt.
Auch bei schlechtem Wetter. Deshalb ist sie nun fast immer gut gelaunt – egal bei welchem Wetter – weil sie sich in ihrem Körper und mit sich selbst wohl fühlt.
Kleine Zipperlein, die sie früher hatte, sind verschwunden. Und wenn ihre Freundinnen in ihrem Alter anfangen Probleme zu haben wie Gallensteine, Thrombose, Übergewicht, Bandscheibenvorfälle … Das taucht bei ihr nicht auf. Höchstens mal ein Schnupfen.
Körper und Seele sind nun gesund und fit – rundum. Und sie fühlt sich damit wohl, innerlich und äusserlich. Und wenn doch mal etwas zwickt, kümmerst sie sich gleich darum und wird so nicht weiter krank. Und auch die Cellulite ist nun kein Thema mehr.
Ausblick
Zu Beginn klingt der Verlauf vielleicht erschreckend, weil es keine einfache Erfolgsmeldung ist wie “benutze diese Körperlotion und deine Cellulite ist weg”. Aber die Umstellung führt dann zu tatsächlichem und vor allem langfristigem Erfolg. Und noch viel mehr: sie führt zu mehr Gesundheit – körperlich, seelisch und geistig, zu mehr Fitness und Wohlgefühl. Umfassend und langfristig.
Mehr Informationen zu Basischem Baden
www.basischesbaden.de
Wie im letzten Artikel zur A 100-Verlängerung berichtet, ist nun die letzte Phase eingeläutet, bei der gegen die A 100-Verlängerung geklagt werden kann. Dies werden der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und die Grünen tun.
Ich persönlich freue mich sehr darüber, obwohl ich durch die Geschehnisse um die Verlängerung der A 100 in meinem Demokratie- und Rechtsverständnis (wieder einmal) mehrfach erschüttert wurde. Wowereit, der die A 100-Verlängerung unbedingt will, hat dies bis jetzt immer wieder durchgesetzt. Jeden Schritt. Obwohl die Berliner Regierung, das heisst SPD und Linke beide offiziell gegen die A 100-Verlängerung sind. Aber Wowereit hat es geschafft, dass die Parteimitglieder gegen ihre eigene offizielle Haltung gestimmt haben. Und damit ein Projekt durchdrücken, das eindeutig gegen die Mehrheit der Bevölkerung steht. In den letzten Jahren wurden viele Unterschriften gegen das Projekt gesammelt. So viele, dass eindeutig klar ist, dass die Mehrheit es nicht will. Dass die regierenden Parteien es nicht wollen. Und trotzdem wird Schritt für Schritt durchgewunken.
Für mich ist das ein höchst undemokratischer Akt. Und Wowereit führt wieder einmal vor, dass er eigentlich wie ein Monarch regiert – willkürlich und eigenmächtig. Dass ihn Interesse und Bedürfnisse seiner Bürgerinnen und Bürger nicht interessieren. Diese Interessen und Bedürfnisse sind durch Fachmeinungen gedeckt – es gibt seit Jahrzehnten (!) Studien, die eindeutig belegen, dass durch mehr Autostrassen nur noch mehr Verkehr produziert wird. Das ist eine Tatsache. Und nicht, wie die Befürworter behaupten, der Verkehr reduziert würde.
Weiterhin sind Tatsachen, dass Menschen durch Lärm und Abgase krank werden – kurzfristig, mittelfristig, langfristig. Weiter sind Tatsachen wie Klimawandel und der Zusammenhang mit dem Autoverkehr inzwischen weithin bekannt.
Ein Durchsetzen gegen alle Vernunftargumente und gegen die Bedürfnisse und den Willen der Stadtbewohnerinnen und -bewohner ist schlicht antidemokratisch. Herr Wowereit ist gewählt und sollte die Gewählten vertreten. In diesem Zusammenhang finde ich einen Wechsel in der Berliner Regierung noch wichtiger. Wowereit hat im Zusammenhang mit Mediaspree, Hauptbahnhof und anderen Projekten mehrfach gezeigt, dass er nur nach seinen persönlichen Interessen und Vorlieben handelt. Und sich in keinster Weise “dem Volke verpflichtet” fühlt.
Ich hoffe sehr, dass im Zusammenhang mit der Klage von BUND und Grünen nun doch wieder demokratische Grundsätze einziehen. Und dass für das Wohl des Volkes entschieden wird. Für Gesundheit und Wohlergehen von Anwohnerinnen und Anwohnern, von Berlinerinnen und Berlinern. Und auch der Umwelt – hier in Berlin und anderswo.
Der Kurzfilm von Andreas Teuchert hat den Untertitel 2036 – das Jahr, in dem wir in Kontakt sind. Zu uns selbst, zur Natur, zur Gemeinschaft.
Der Film besteht aus Interviewsequenzen, in denen Aktive und FreundInnen der Transition-Town-Bewegung ihre Vision von 2036 beschreiben. Ihre Vorstellung davon, wie es sich auswirken würde, wenn die Transition, die Veränderung in der Zukunft weiter fortgeschritten wäre.
Der Film gibt einen kleinen Einblick in Transition-Town-Gruppen in Berlin. Andreas Teuchert hat selbst die Kreuzberger Gruppe mitgegründet und ist sehr aktiv in der Organisation der Gruppenaktivitäten.
Über die Beiträge zeigen sich unterschiedliche Aspekte der Transition-Town-Idee und es wird deutlich, dass ein wichtiger Aspekt die lokale und individuelle Ausprägung der Idee ist. Dass aber gleichzeitig die Basis gemeinschaftlich funktioniert und Auswirkungen auf die gesellschaftliche Ebene hat beziehungsweise haben kann. Und vor allem, wie alle Mitwirkenden hoffen, haben wird.
Der Kurzfilm ist informativ und unterhaltsam. Er gibt über das Persönliche einen kleinen Einblick in die Idee. Und ist deshalb sehr geeignet, die Transition-Town-Idee und die Menschen, die das in Berlin praktizieren, kennenzulernen.
Hier der Link: http://vimeo.com/channels/appleye
Viel Spaß dabei!
Link zur Webseite von Transition-Town Kreuzberg (Kiezwandler)
Was ist Cellulite?
Cellulite ist eine Dellenbildung der Haut, die besonders gehäuft am Gesäß, den Oberschenkeln und den Oberarmen auftritt. Grundsätzlich kann sie überall auftreten, also auch am Bauch, an den Unterschenkeln, den Unterarmen und an anderen Körperteilen.
Was sind die Ursachen von Cellulite?
Bei der Entstehung von Cellulite sind mehrere Aspekte beteiligt. Jedoch ist nicht bei allen Betroffenen das ganze Spektrum an Ursachen problematisch.
Ein wichtige Rolle bei Cellulite spielt die Durchblutung der Haut und des Unterhautfettgewebes. Weiterhin ist die absolute Fettmenge des Gewebes wichtig. (Säure-)Ablagerungen in Haut und Unterhautfettgewebe sind in den meisten Fällen ebenfalls beteiligt. Weitere Aspekte sind schliesslich Muskelaufbau und Kollagenfaserstruktur von Haut und Unterhaut.
Zusammenfassend würde ich sagen, der Ursachenkomplex von Cellulite stellt eine Kombination dar von verminderter Durchblutung, schlaffem Gewebe, aufgedehnten Fettzellen und erhöhtem Säurewert in Haut und Unterhautfettgewebe.
Zur Veranschaulichung möchte ich zwei Extrembeispiele beschreiben. Zunächst den Fall einer Person mit sehr viel Cellulite. Typischwerweise ist sie weiblich, treibt keinerlei Sport oder andere körperliche Betätigung, ist übergewichtig, im fortgeschrittenen Alter und hat sich ihr Leben lang minderwertig ernährt (viel Alkohol, Rauchen und Fleisch, überwiegend Fastfood und Fertigprodukte). Sie benutzt seit ihrer Jugend viel minderwertige Körperpflegeprodukte (Deodorants, Cremes, Lotionen). Ausserdem hat sie in ihrem privaten und beruflichen Leben sehr viel Stress.
Im zweiten Fall beschreibe ich das Gegenteil, bei dem keine Cellulite zu finden ist. Dieser Mensch ist männlich, treibt reichlich Sport, ist schlank, jung und ernährt sich hochwertig (gemischte Kost mit viel Gemüse und Obst in Bioqualität, frisch zubereitet, kein Fastfood, keine Fertigprodukte, kein Rauchen, kein Alkohol und Drogen). Er lebt ein entspanntes Leben mit Beschäftigungen, die ihm Spass machen.
Die erste Person wird abgesehen von Cellulite an vielen weiteren Zivilisationskrankheiten leiden – das sind Krankheiten, die von einer zivilisierten Lebensweise stammen. Zivilisiert heisst in diesem Fall unter anderem zuwenig Bewegung und Ernährung aus Fertigprodukten.
Die zweite Person wird nicht nur keinerlei Probleme mit Cellulite, sondern auch wenig oder kein Problem mit anderen körperlich bedingten Krankheiten haben. Der Grund dafür ist, dass sie sich wichtige Grundstoffe der Gesundheit zuführt (durch Sport und Ernährung). Und andere Stoffe, die ihr schaden, weglässt (Rauchen, Alkohol, Fertigprodukte …).
Wenn Cellulite auftaucht, reicht es in vielen Fällen leider nicht, nur einen Risikofaktor auszuschalten. Je nachdem welche Risikofaktoren die Person betreffen, ist es notwendig, so viele wie möglich zu vermeiden. Nur so kann die Haut tatsächlich cellulitefrei sein und bleiben. Oder auch wieder werden und bleiben.
An manchen Risikofaktoren ist nichts zu ändern, dies trifft beispielsweise auf das Alter zu. Das Geschlecht und der dazugehörige Hormonhaushalt kann durch immense Eingriffe tatsächlich geändert werden. Allerdings hoffe ich und nehme an, dass das Problem der Cellulite niemanden zu einer Geschlechtsumwandlung führen wird. Das erscheint mir ein extrem unverhältnismäßiger Aufwand. Deshalb werde ich darauf nicht näher eingehen. Treffen nun die zwei Punkte auf die Person zu – beispielsweise weiblich und älter – ist es umso wichtiger, sich um die anderen Einflüsse zu kümmern, die verändert werden können.
Geschlecht
Was hat das Geschlecht mit Cellulite zu tun? Mit der Ausprägung des Geschlechts, das heisst ob Mann oder Frau, hängt ein wichtiger Teil des Hormonhaushaltes zusammen.
Beide Geschlechter besitzen zwar grundsätzlich die gleichen Hormone, aber die prozentuale Verteilung ist eine andere. Der Mix, der einen Menschen wie einen Mann aussehen lässt, macht unter anderem auch einen anderen Haut- und Unterhautfettgewebeaufbau. Dies bedeutet, dass Männer kräftigere Kollagenfasern besitzen, weshalb sich die Haut härter und dicker ausbildet. Die Haut ist fester und verformt sich nicht so leicht. Deshalb bekommen Männer auch erst später Falten, aber dann oft tiefere als Frauen.
Die Dellenbildung der Cellulite ist eine Verformung der Haut nach aussen beziehungsweise innen. Dies geschieht bei Männern wegen der höheren Festigkeit der Haut weniger schnell.
Trotzdem ist es eine Fehlinformation, wenn geschrieben wird, Männer bekämen keine Cellulite. Auch Männer bekommen Cellulite. Sie sind nur bei einem Risikopunkt, dem des geschlechtsspezifischen Hormonhaushalts im Vergleich zu Frauen im Vorteil. Hinzu kommt, dass sie oft mehr Sport treiben als Frauen, weshalb sie auch hier zusätzlich punkten. Weiterhin benutzen wesentlich weniger Männer Deodorants und Körperpflegemittel. Sie bringen so weniger Aluminium (Deodorants) und Erdöl (Cremes und Lotion) an und in ihren Körper. Deshalb ist auch ein Vorteil, was die Cellulite angeht. Dazu später mehr bei dem Kapitel Entsäuerung.
Alter
Mit zunehmendem Alter sinkt der Stoffwechsel – auch deshalb, weil die meisten Menschen sich im Laufe der Zeit immer weniger bewegen. Dazu lassen minderwertige Ernährung mit einem hohen Anteil an Säure und ein stressreiches Leben die Säuremenge im Körper im Laufe der Jahre immer weiter ansteigen.
Sowohl der niedrigere Stoffwechsel als auch die zunehmende Säure sorgen für eine Minderdurchblutung des Gewebes. Die schlechtere Versorgung der Zellen wird verstärkt durch zu wenig Sport.
So kommt es zu verringerter Muskelmasse als auch verminderter Gewebestraffung, Sauerstoffzufuhr und Säureausscheidung.
Durch eine immer geringer werdende sportliche Betätigung, den durch das Alter herabgesetzten Stoffwechsel und andere Ursachen nehmen sehr viele Menschen im Laufe der Jahre an Gewicht zu.
Am Alter an sich kann die Person nichts ändern, aber an den Bedingungen, die den Alterungsprozess beschleunigen oder verlangsamen.
Dies führt zu den Bereichen Sport, gesunde Ernährung, reduzierte Fettpolster und Entsäuerung.
Körperfett
Das Körpergewicht, bei dem ein Mensch nicht zuviel an Fettmenge mit sich trägt, ist individuell und deshalb nur begrenzt pauschal anzugeben. Als Ungefährmaß möchte ich hier folgendes nennen: Körpergröße minus 100 minus 10%. Bei sehr sportlichen und kräftigen Menschen kann aber ein Gewicht von Körpergröße minus 100 schon passend sein. Oder auch etwas mehr.
Wichtig ist, dass es keine großen Anhäufungen von Fett mehr gibt, sondern nur noch eine, nicht allzu dicke, Fettschicht.
Die Fettmenge ist wichtig, da ein Aspekt der Cellulite die Größe der Fettzellen ist. Ab einer bestimmten Masse an Fett dehnen sich die einzelnen Fettzellen über ein bestimmtes Maß. Sie drängen dann aus ihrer natürlichen Halterung, die gebildet wird von einem Netz aus Kollagenfasern. Diese hervorquellenden Zellen bilden mit den zurückbleibenden Kollagenfasern die Dellen der Cellulite.
EIn anderer Aspekt besteht darin, dass eine zu große Fettmenge die Versorgung des Gewebes behindert, einfach durch ihre bloße Masse. Sie behindert die Blut- und Lymphgefässe. Das Gewebe wird so schlechter durchblutet, die einzelnen Zellen mit weniger Energie und Sauerstoff versorgt. Die Lymphflüssigkeit fliesst schlechter ab. Das ganze Gewebe befindet sich zunehmend im Stau. Dies verstärkt wiederum die Cellulitis.
Ein weiterer Punkt bei zuviel Fett liegt darin, dass die Person mit mehr Kalorien meist auch mehr Säure aufnimmt. Diese lagert sich im Fettgewebe ab und führt so zu einer verminderten Durchblutung des Gewebes.
Sport
Durch den Sport werden Muskeln in allen Schichten aufgebaut, auch im Tiefengewebe. Es ist wichtig, dass sowohl Kraft als auch Kondition trainiert werden. So werden in allen Schichten Muskeln aufgebaut und das Gewebe gestrafft. Ein weiterer wichtiger Punkt ist eine Pulsbeschleunigung, der Sport sollte so intensiv betrieben werden, dass die Person ins Schwitzen kommt.
Durch den Sport werden die Muskeln ausgebildet und erhalten, das Gewebe wird straffer, besser durchblutet und über das Schwitzen wird Säure ausgeschieden. Ausserdem wird bei Sport an der frischen Luft das Gewebe vermehrt mit Sauerstoff versorgt.
Es sollte nicht zuviel Sport betrieben werden, da dies die Person in vermehrten Stress versetzen würde. Dies bewirkt eine Reihe von ungesunden Körperreaktionen wie Säure-und Adrenalinproduktion.
Gesunde Ernährung
Die Basis bildet frisch zubereitetes Essen aus viel hochwertigem Gemüse und Obst (biologischer Anbau). Begleitet von wenig Fleisch, Fisch und Milch- und Kohlenhydratprodukten.
Weiterhin kein oder wenig Kaffee, Schwarztee und Grüner Tee. Nichtrauchen und kein oder wenig Alkohol. Kaum oder keine Fertigprodukte (Chips, Eiscreme …) und Fastfood (Burger, Fertigpizza …).
Je basischer die Ernährung, desto hilfreicher für die Cellulite, weil sie dadurch weniger Gifte und Säuren enthält, die sich im Gewebe ablagern. Und weil so das Gewebe mit vielen Stoffen versorgt wird, die es zu gesundem Funktionieren braucht.
Basische Ernährung
Was ist Übersäuerung? *Teil 1: Reintun*
Kaffee trinken ohne Reue
Wieso Süßes bei PMS hilft
Entsäuerung
Körperpflege
Ein Problem stellen die marktüblichen Pflegeprodukte dar, da sie die natürliche Entsäuerung des Körpers behindern oder vollständig stoppen. Wie kommt das? Aluminium ist in fast allen Deodorants, um die Entsäuerung zu stoppen, da die ausgeschiedene Säure Nährboden ist für Bakterien. Die Arbeit der Bakterien verursacht den unangenehmen Geruch.
Die handelsüblichen Cremes und Lotionen funktionieren auf Erdölbasis. Das Erdöl wird mit der Lotion von der Haut resorbiert und reichert sich in der Haut als Ausscheidebarriere an.
Die beste Massnahme besteht darin, einfach die schädlichen Substanzen wegzulassen. Es gibt sehr wenige Deodorants ohne Aluminium. Aber beispielsweise Weleda hat Deodorant im Angebot, das ohne das Leichtmetall funktioniert.
Bei den Cremes und Lotionen gibt es im regulären Handel nicht viel Auswahl bei den erdölfreien Mischungen. Hier kann ich einen Gang zum Bioladen empfehlen oder zu einer/einem KosmetikerIn, die/der eine Auswahl an Naturkosmetik führt.
Es wird in meinem Blog bald einen Artikel zum Thema Basische Körperhygiene geben. Wie frau und mann sich beispielsweise aus basischen Produkten preiswert, effektiv und sehr gesund selbst ein Deodorant herstellen kann. In fünf Minuten. Und vieles mehr …
Basische Körperpflegeprodukten zu beziehen zum Beispiel bei
www.siriderma.de
www.lightup-gesundehaut.de
Stress
Stress ist ein wichtiger Faktor bei der Säureproduktion. Wenn ein Mensch unter viel Stress leidet, wird dadurch die körpereigene Säureproduktion angekurbelt. Der Mensch “ist sauer”. Und wird immer saurer.
Das Stressniveau der meisten Menschen in der Industriegesellschaft, oder auch der postindustriellen Gesellschaft, zählt mit zu den Ursachen der Zivilisationskrankheiten.
Entsprechend wichtig für eine Entsäuerung ist es, das eigene Leben stressarm zu gestalten. Das kann für jede und jeden etwas anderes bedeuten. Wichtig dabei ist, einigermaßen in der eigenen Mitte zu sein und das eigene Leben von diesem Zentrum aus zu führen. Und genug Raum für Ruhe, Entspannung und Regeneration zu haben. Ebenso wie für selbstbestimmtes Gestalten der eigenen Welt – beruflich und privat.
Schwitzen
Die bereits durch minderwertige Ernährung aufgenommene Säure kann auch wieder ausgeschieden werden. Dazu dient jede Art von Schwitzen, beispielsweise Sport oder Sauna.
Und wie oben schon erwähnt, ist es wichtig, dass die Haut durch ungesunde Körperpflege nicht behindert wird in ihrer Fähigkeit, die Säure beim Schwitzen auszuscheiden.
Baden
Eine besonders effektive Art der Säureausscheidung ist das Basische Baden. Hier wird ein Basenprodukt in Badewasser gegeben. So werden die Säuren aus Haut und Unterhautfettgewebe per Osmose ins basische Badewasser ausgeleitet.
Es ist eine sehr einfache und sehr effektive Methode, Säure auszuleiten.
Mehr Informationen zum Basischen Baden:
Basisches Baden – allgemein
Basisches Baden – Publikation
Basisches Baden – Beratung
Weitere Artikel zum Thema Basisches Baden:
Badedauer
Hände, Füße und Basisches Baden
Migräne-was hilft?
Akne – die harte Haut
Neurodermitis – die wunde Grenze. Krankheit, Problem und Lösung.
Letzten Dienstag wurde bei Transition Town Kreuzberg ein neuer Film vorgestellt, der verschiedene Aspekte des Konzepts Transition Town aufzeigt: Voices of Transition (Idee, Produktion und Regie: Nils Aguilar).
Der Film berichtet über Lösungswege aus Frankreich, England und Kuba. Er besteht aus drei Teilen. In Teil 1 (Frankreich) sind Agroforstsysteme zu sehen. Wissenschaftler, Permakulturbauern und Waldgärtner zeigen, welche immensen Vorteile die Integration von Bäume in die Landwirtschaft hat. Teil 2 (England) zeigt englische Transition Town Initiativen. In konkreten Beispielen werden Personen und Gemeinschaften vorgestellt. Der Film gibt so Einblick in ökologische Ideen und Projekte und die soziale Vernetzung und Interaktion, die aus ihnen folgen. Teil 3 (Kuba) zeigt die erfolgreiche Umstrukturierung eines erdölabhängigen, agrarindustriellen Staates in eine agrarökologische Gesellschaft mit diversifizierten Anbaustrukturen in der Stadt und auf dem Land.
Der Film wurde gezeigt in Anwesenheit des Regisseurs Nils Aguilar. Er hat uns einiges erklärt und die anschliessende Diskussion fand ich überaus interessant und aufschlussreich, inspirierend und anregend.
Leider war an dem Abend nicht Raum genug für den ganzen Film, aber doch für Teil 1 und 3 und kurze Einblicke in Teil 2. Ich finde nicht nur das Thema sehr spannend, sondern auch die Aspekte, die er dazu aussucht. So zeigen sich viele Aspekte von Transition Town. Und es wird gezeigt, wieviele positive Auswirkungen konkret aus der Umsetzung der ökologischen Idee folgen.
Ausserdem ist der Film aus meiner Sicht filmisch wirklich wertvoll. Sehr gut aufgebaut, klare Struktur, schöne Bilder ohne künstlich konstruiert zu sein, authentisch, offen, entspannt und trotzdem gehaltvoll in der Information.
Ich finde den Film besonders wertvoll, weil er positiv ist ohne positivistisch zu sein. Weil er informativ ist und inspirierend, ohne Weltuntergangsphantasien zu beschwören. Ich finde, er regt an und gibt auf vielen Ebenen, von der politischen über die soziale bis zur persönlichen, Einblicke in die Umsetzung der ökologischen Idee. Einfach und lokal, entspannt und selbstbestimmt, für Einzel- und Gemeinschaftsaktionen.
Mit einem Wort, ich kann ihn nur jeder und jedem empfehlen! Empfehlenswert für Menschen, die Transition Town noch gar nicht kennen als Einführungsinformation und als Appetizer. Aber durch die vielen aktuellen Beispiele ebenso interessant für Menschen, die sich mit dem Thema schon besser auskennen.
Der Film braucht noch etwas Unterstützung zur endgültigen Fertigstellung. Auf der Webseite zum Film Voices of Transition gibt es einen Trailer zu sehen. Und es kann sehr gerne gespendet werden. Jede Spende, auch kleinere sind gern gesehen. Wenn mehr gespendet wird, gibt es Gegenleistungen, beispielsweise bei 30 Euro eine DVD (im Vorverkauf, inklusive Versandkosten) vom Film. Ab ab 180 Euro (250 Dollar) ist mensch offiziell Soundtrack-KoproduzentInt, ab 360 Euro offizielleR KoproduzentIn …
Viel Spass beim Trailer, vielleicht beim Spenden und dann beim Film sehen!
Vielleicht sehen wir uns bei der Berliner Premiere …
Webseite zum Film Voices of Transition
Mehr zu Transition Town – allgemeine Informationen
Mehr zu Transition Town Kreuzberg – Information
Oder einfach zum Grüner Dienstag kommen: jeden Dienstag im Kinderbauernhof im Görlitzer Park, 19:30-22:30h
Letzten Samstag am Hauptbahnhof Berlin: Demonstration gegen Gentechnik und Tierfabriken.
Hier einige Eindrücke.

Es gab so viele kreative intelligente Plakate, grosse und kleine. Ich kann hier nur einen kleinen Ausschnitt der großen Vielfalt zeigen.

Hier ein Kommentar zum Thema Tierschutz von einer Teilnehmerin, die bei der Percussiongruppe mitgemacht hat.

Hier ein ebenfalls kleiner Ausschnitt der Demonstration: Demonstrierende Menschen, so weit das Auge reicht. Und noch weiter. Es waren schon viele, die weitergezogen sind. Und es standen noch sehr viele hinter uns. Die Veranstalter hatten 5.000-10.000 TeilnehmerInnen geschätzt. Es kamen circa 22.000.


Die beiden Fotos gehören zu einem Transparent: Unser Export – ihr Hunger. Durch die Globalisierung in Kombination mit Ausbeutung produziert der Export der nördlichen Länder Hunger in den südlichen Ländern, indem es unter anderem den dortigen Markt mit Dumpingpreisen kaputtmacht.

Es gab sehr viele Menschen aus sehr unterschiedlichen Projekten. Ich war wirklich überrascht und sehr erfreut, zu sehen, wie viele Menschen sich engagieren. Nicht nur für die Demonstration, sondern in ihrem Alltag. Die bereits ein anderes Leben umsetzen. Und dafür auf vielen Ebenen aktiv werden.

Ein sehr wichtiger Punkt bei der Landwirtschaftsdebatte, lokal als auch global, ist die Monopolisierung und Kommerzialisierung von Saatgut. Über Jahrtausende war Saatgut Allgemeingut. Seit neuestem versuchen hochkapitalistische Firmen, sich dei Rechte an Getreide und anderen Pflanzen zu sichern. Sie versuchen, zu kaufen, was eigentlich allen gehört und damit kostenlos für alle zugänglich ist. Und teilweise haben sie es schon geschafft. Dadurch entsteht eine extreme Abhängigkeit der Landwirtschaft von diesen Firmen.

Das Problem der Ausbeutung ist alt. Das Ziel der Demonstrierenden ist, es nicht weiter zu führen oder sogar noch zu vergrößern, sondern aufzulösen. Eine freie, kreative ökologische Landwirtschaft, fair für Mensch, Tier und Umwelt.

Hier ein Teil der fantastischen Percussiongruppe: haben fantastisch gespielt, haben sich fantastisch engagiert und sahen fantastisch aus!!! Sie haben aus meiner Sicht sehr dazu beigetragen, dass diese Demo sehr friedlich und gut gelaunt war.

Ich kann nur alle, inklusive mich selbst, dazu ermuntern, in der Öffentlichkeit Position zu beziehen und so ein Gegengewicht zu schaffen zu den Lobbis und Meinungsmachern von Tierfabriken, chemischer Landwirtschaft – kurz Ausbeutung und Zerstörung von Mensch, Tier und Natur.

Ich habe mich sehr gefreut, über die Kreativität, die Intelligenz, die Unverdrossenheit, die Konsequenz, die gute Laune und last but not least den Witz von so vielen TeilnehmerInnen.

Und noch eine wunderschöne nette Demonstration der Tierrechte.

Wie gesagt: so viele kreative und intelligente Beiträge …

Auch die Bienen werden von einer konventionellen Landwirtschaft geschädigt bis hin zu den Massensterben der letzten Jahre. So wie es sich im Moment darstellt, kann es sein, dass die Bienen bald aussterben. Global.

Es war eine konstruktive, kreative Demonstration mit klaren Inhalten und Lösungsvorschlägen. Es war auch eine klare Ansage, dass viele Menschen nicht einverstanden sind, wie Dinge von unserer Bundesregierung gehandhabt werden. Dies geht in die gleiche Richtung wie der Protest gegen die Atomkraft.
Es war ein klares Zeichen: wir sagen NEIN zu menschen,- tier,- und naturverachtender Politik. Und vor allem: wir sagen JA zu Fairness gegenüber der Welt. Wir tun es schon jetzt. Wir sind nicht zu stoppen. Wir werden aktiv bleiben. Wir sind viele.
Hinweis: ich werde die nächsten Tage noch Artikel posten von verschiedenen Organisationen, die dabei waren und die noch Unterstützung brauchen, sei es durch Unterschriften, Spenden oder andere Aktivitäten.
Hier können Sie Ihre persönliche CO2-Bilanz berechnen:
Link zum CO2-Rechner vom Bundesministerium
Sehr interessant finde ich, dass bei der Berechnung so relativ leicht gesehen werden kann, welche anderen Verhaltensweisen welche Auswirkungen haben.
So können Sie beispielsweise einfach mal ein Grad weniger Raumtemperatur eingeben. Oder Sie können weniger Körpergewicht eingeben. Oder überwiegend regionale und saisonale Ernährung. Oder den Tiefkühlschrank weglassen. Oder die Tiefkühlpizza. Oder den Flug nach Spanien oder Kalifornien. Oder das Auto. Oder …
So können Sie sehen, welche Auswirkungen solch kleine (oder große) Änderungen auf die Gesamtbilanz haben. Und das sind dann Ihre ganz individuellen Ökotipps …
Viel Spass damit!
Es ist lästig. Es ist ärgerlich. Es ist gefährlich. Es ist gesundheitsgefährdend. Es ist lebensgefährlich. Jedes Jahr werden FussgängerInnen und RadfahrerInnen, auch Kinder, verletzt und getötet, obwohl sie sich auf ihren Wegen befinden. Den Fusswegen oder den Radwegen. Obwohl sie sich vorschriftsgemäß verhalten. Obwohl sie durch ihr Verhalten die Umwelt schützen. Dies geschieht durch AutofahrerInnen, die oftmals nicht nur unachtsam sind, sondern sich generell im Recht gegenüber allen anderen VerkehrsteilnehmerInnen fühlen. Und die Umwelt mit Lärm, Gestank, Giften und Co2-Produktion und Erdölverbrauch schädigen. Die Welt in Deutschland ist noch immer autogerecht. Und nicht fussgängerInnen- und nicht radfahrerInnengerecht. Und schon gar nicht umweltgerecht.
Um die AutofahrerInnen, die sich gegen die Regeln verhalten, darauf hinzuweisen, gibt es nun einen Aufkleber “Parke nicht auf unseren Wegen”. Sehr hübsch noch dazu!
Der Aufkleber “Parke nicht auf unseren Wegen” kann hier direkt bestellt werden: www.fuss-ev.de
Alle RadfahrerInnen (und auch andere) können den Aufkleber über ihren ADFC-Laden vor Ort bestellen. Bitte erst dort nachfragen, es kann sein, dass der Aufkleber nicht vorrätig ist. Dazu hier der Link zum ADFC: www.adfc.de. Und hier der Link zum ADFC Berlin: http://adfc-berlin.de/
Der ADFC Berlin hat die gummierten Aufkleber direkt im Laden in der Brunnenstrasse. Können dort direkt gekauft und sofort geklebt werden.
Der Preis für einen Block (50 Stück) Gummierte (Spuckis) schwankt von 50 Cent (+ Versandkosten) bei Direktbestellung bei Fuss e.V. bis zu 2 Euro für einen Block im ADFC-Laden in Berlin.
Quelle Foto und Textauszüge: ADFC und Fuss e.V.. Vielen herzlichen Dank!
Die unter dem Namen Neurodermitis bekannte Krankheit heisst eigentlich atopisches Ekzem (griechisch, “topia” kommt von “Ortlosigkeit” oder “nicht zuordnen”, “ekzema” heisst “Aufgegangenes”).
Der Name Neurodermitis stammt aus dem 19. Jahrhundert, als angenommen wurde, dass die Krankheit eine Nervenentzündung ist. Dies wurde später widerlegt.
Nach meiner Beobachtung und Erfahrung besteht bei Neurodermitis eine hohe Sensibilität, die mit einer hohen Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme auf eigene Wertvorstellungen und die Bedürfnisse anderer zusammengeht. Die Person ordnet ihre ureigenen authentischen Bedürfnisse meist ethischen, sozialen, religiösen, gesellschaftlichen und emotionalen Richtlinien unter. Diese können im konkreten Fall von anderen Personen kommen und/oder auch von einer im Laufe des Lebens verinnerlichten Werteordnung.
Die eigenen Bedürfnisse werden manchmal wahrgenommen, oft aber sind sie bereits durch das ständige Zurückdrängen ins Unbewusste abgewandert. Unabhängig davon, ob die eigenen Bedürfnisse wahrgenommen werden ist die Handlung selbst: es werden andere Werte, andere Bedürfnisse vorgezogen, das eigene authentische Ich wird zurückgestellt.
Energetisch gesehen, nimmt sich die Person nicht ihren Raum, sondern sie nimmt sich zurück und lässt andere in ihren Raum eindringen. Ihre Grenze wird verletzt. Dabei kann es sein, dass es andere Personen sind, die aktiv die Grenze verletzen und übertreten, sich in den ihnen fremden Raum ausdehnen. Ebenso kann es eine Kombination von Fremdeinwirkung und Eigenaktion sein. Oder die Aktion geht alleine von der neurodermitischen Person aus. Sie macht Platz für das andere, Platz in sich, in ihrem Raum. Sie zieht sich zurück, geht von sich selbst weg, um dem anderen, dem vermeintlich wertvolleren Raum zu geben. Dieses Raumgeben für andere(s) können konkret Personen sein, aber auch abstrakte Werte wie Höflichkeit, Nett-sein, im-System-funktionieren und vergleichbare Konstrukte.
Oft hat die betroffene Person ihre eigene Unterordnung so verinnerlicht, dass das Unterdrücken ihrer eigenen Bedürfnisse ihr zur zweiten Natur wurde. Sie nimmt die Bedürfnisse anderer im weitesten Sinne als ihre eigenen Bedürfnisse wahr. Und erfüllt sie ihnen. In diesem Stadium nimmt sie ihre eigenen Bedürfnisse nur noch unvollständig oder gar nicht mehr wahr.
Wie bei vielen Krankheiten und Problemen liegen hier ursächliche Aspekte in der Kindheit und dadurch in der Disposition des Erwachsenen. Wird das Kind nicht darin unterstützt, dass es seinen Raum bekommt und ihn nehmen darf, kann sich ein entsprechendes Muster ausbilden, das sich beispielsweise als Neurodermitis zeigt.
Das Kind erfährt durch die Verminderung seines Raumes eine Grenzüberschreitung von aussen. Seine Bedürfnisse können sich nicht ungehindert entfalten.
Wichtig scheint mir der interpersonale Bezug: die Grenzen des Kindes werden überschritten, weil die andere Person das Gefühl hat, nur so ihren eigenen Raum leben zu können. Dem Kind wird der Eindruck vermittelt, dass es nur ein Entweder-Oder geben kann. Entweder werden die Bedürfnisse der einen Person erfüllt oder der anderen. Und um zu entscheiden, welche Bedürfnisse erfüllt werden, wessen Bedürfnisse das Vorrecht haben, wird ein Wertesystem eingeführt.
Ein gleichzeitige Bedürfnisserfüllung für beide oder mehrere Personen, Gruppen oder Systeme kommt in dieser Welt nicht vor. Daraus ergibt sich der Konflikt. Die Person mit Neurodermitis wird (bewusst oder unbewusst) gezwungen, ihre Bedürfnisse zugunsten einer anderen Person aufzugeben oder einzuschränken. Diese Positionierung ist meist mit einer (verbalen oder nonverbalen) Wertung verbunden. Wenn sie Rücksicht nimmt, ist sie “gut” und wird dafür respektiert, geliebt, belohnt. Wenn sie sich nicht einschränken möchte, geschieht das Gegenteil: sie ist “schlecht” und deshalb nicht liebenswert, wird nicht geliebt und respektiert. Sie wird bestraft. Es wird das Bild entworfen, dass sie (beispielsweise) rücksichtslos sei, wenn sie an ihren Bedürfnissen festhält, wenn sie ihre eigenen Grenzen respektiert, wenn sie ihren Raum einnehmen möchte.
In diesem Ping-Pong ist kein Raum für echte Kommunikation, für das Eruieren von Bedürfnissen, für Offenheit und Freiheit. Kein Platz für wertfreie Wahrnehmung und gemeinsames kreativ-konstruktives Gestalten der Gegebenheiten.
Dadurch wird eine Entfremdung der Person zur Situation geschaffen, eine Entfremdung von sich selbst. Der direkte Kontakt mit dem eigenen Selbst wird unterbrochen, es werden fremde, abstrakte Wertungen dazwischengeschaltet, die höher bewertet werden als der eigene Kontakt, als das eigene Selbst, die eigene Wahrnehmung und Kreativität.
Je tiefer diese Entfremdung geht, je weniger ist die Person fähig, sich und ihre Bedürfnisse zu spüren und in den gemeinschaftlichen Kontext einer gewaltfreien Kommunikation und sozialen Interaktion einzubringen.
In der Folge davon wird sie im weiteren Leben, so wie sie es gelernt hat, abstrakte Werte in die Entscheidungsfindung einbringen und so das Finden einer Lösung verunklären. Sie agiert auf einer Ebene, die nicht die tatsächliche Realitätsebene ist, sondern eine aufgesetzte. Dies ist ihr aber meistens nicht bewusst, da sie ihr Wissen der wahren Realität ins Unbewusste abgeschoben hat.
So produziert sie bei sich selbst und provoziert bei anderen Grenzüberschreitungen, die auf dem Boden der vorliegenden ungeklärten Blockaden zu Verletzungen führen. Sie wiederholt die Grenzüberschreitungen ihrer Kindheit in verschiedenen Varianten, fühlt sich immer wieder verletzt.
Die Haut, ihr ureigenster Schutz wird durch das kontinuierliche Missachten, Übertreten und Niedertreten der Grenze immer wieder verletzt, wird wund. Ist wund. Bleibt wund. Blutet. Neurodermitis.
Die Lösung ist die Klärung der inneren Disposition, das Bewusstmachen, der ursprünglich bewussten, dann aber ins Unbewusste verschobenen Wahrnehmungen, Erfahrungen. Der erste Schritt ist das Wieder-Wahrnehmen der ureigenen Bedürfnisse. Der zweite Schritt ist eng damit verknüpft: das Wahrnehmen der eingeführten fremdbestimmten Werteskala. Und dann gibt es einige erste und zweite Schritte, immer wieder, bis alle Schichten der Prägung wahrgenommen und gelöst sind.
Wahrnehmen bedeutet etwas für wahr nehmen, es als die Wahrheit annehmen. Die eigene Wahrheit, die individuelle echte Realtität wird wieder wahrgenommen und als die eigene Position angenommen. Die abstrakte Zwischenebene der eingeführten fremden Wertesysteme wird als solches wahrgenommen. Und kann so losgelassen werden.
Dies führt dazu, dass die Person wieder zu sich findet, zu ihrer eigenen Position, zu ihrem eigenen Raum. Das sie nun wieder fühlen kann, was ihr Raum ist und was der Raum der anderen ist. Das sie bei sich selbst bleiben kann. Und aus dieser Position frei, offen und kreativ ihr soziales Zusammensein mit anderen gestalten, leben, geniessen kann.
Dass sie erleben kann, dass gemeinsames Sein nicht bedeutet, dass immer eine Person zugunsten einer anderen auf ihren Raum verzichtet. Sondern dass beide Personen in ihrem Raum bleiben können. Und sich für die Gemeinsamkeit ein neuer Raum bildet, da wo er Sinn macht für beide. Dass es dafür keinerlei Grenzüberschreitungen bedarf. Die Person kann einfach die sein, die sie ist.
Und so kann die Grenze sein, was sie ist. Eine Grenze. Eine Grenze mit einem Innen und Aussen. Eine Grenze, die das Innen schützt. Eine Grenze, die flexibel ist und bewegt werden kann. Aber dabei immer eine Grenze bleibt. Und wenn die Grenze sie selbst sein darf, dann kann auch die Haut einfach Haut sein. Keine Verletzung mehr. Kein Wundsein mehr. Kein Bluten mehr. Keine Neurodermitis mehr. Haut, die atmen kann, die sich von aussen nähren lässt, die Austausch von innen nach aussen zulässt. Und umgekehrt. Aber trotzdem immer Grenze bleibt. Immer feste geschlossene Haut bleibt. Gesunde, sensible, starke und flexible Haut.
Diesen Weg zu sich selbst zu finden, gehen unterschiedliche Menschen auf unterschiedliche Art und Weise. Manche einfach ganz für sich selbst, manche mit Hilfe.
Es gibt viele Methoden, die diesen Weg unterstützen können: Meditation, Yoga, Sport, Körperarbeit, Offene Wahrnehmung, Familienstellen, Psycho-Kinesiologie, Innere-Kind-Arbeit, Basisches Baden und andere.
Ich arbeite bei Neurodermitis und anderen Problemen mit den Methoden Familienaufstellung, Psycho-Kinesiologie (Kinesiologie & EMDR), Innere-Kind-Arbeit, Offene Wahrnehmung und Basischem Baden.
www.andrea-hofmann.de Raum für Innere Arbeit in Berlin Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg / Friedrichshain und Treptow / Neukölln
Der nachfolgende Text ist ein Direktzitat aus der Rundmail der Stop-A100-Initiative.
“Liebe A-100-Gegner und Unterstützer/innen der BISS,
Knapp drei Monate, nachdem der rot-rote Kompromiss zur A 100 gefasst wurde, ist offenbar für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die Schamfrist vorbei und die Verkehrsverwaltung holt den Planfeststellungsbeschluss aus der Schublade. Eigentlich sollte man meinen, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zur Zeit alle Hände voll zu tun hat, um das S-Bahn-Chaos in den Griff zu bekommen, doch stattdessen peitscht sie eilig ihr anachronistisch-autogerechtes Stadtplanungsprojekt durch.
Ab Montag, 17. Januar 2011 liegt nun der Planfeststellungsbeschluss für 2 Wochen (bis zum 31. Januar) für den 420 Millionen Euro teuren Neubau der Stadtautobahn von Neukölln bis zum Treptower Park aus. Damit schafft SenStadt Planungsrecht für den 3,2 km langen 16. Bauabschnitt.
Mit der Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses zur Verlängerung der A 100 endet das planungsrechtliche Verfahren. Nach der öffentlichen Auslegung der Unterlagen für die allgemein übliche Zeit von 14 Tagen, wird der Beschluss rechtskräftig. Doch aufgrund der schon lange fehlenden parlamentarischen Mehrheit für das fossile Bauvorhaben, gilt der Kompromiss des rot-roten Senats vom Oktober 2010: mit dem jetzigen Planfeststellungsbeschluss darf das Baurecht in dieser Legislaturperiode nicht umgesetzt werden, und die Mittel für die Bauausführung bleiben offiziell auch weiter gesperrt.
Das bedeutet für den BUND Berlin und die von grenzwertüberscheitenden Abgasschwaden betroffenen AnwohnerInnen, dass sie innerhalb einer vierwöchigen Frist gegen diesen Planfeststellungsbeschluss Klage einreichen müssen, um ihr Recht auf gesunde Lebensumstände zu erreichen.
Die Begründung zum Planfeststellungsbeschluss und der festgestellte Plan können jeweils von Montags-Freitags an drei Orten eingesehen werden:
- Im Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, Raum 159 (Tel.: 90297-2312)
- Im Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Str. 83, 12040 Berlin, Raum N 6001 (Tel.: 90239-2714)
Jeweils Mo-Frei, 9-16h, Donn: 9-17h, Frei: 9-14h.
- Sowie in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Dienstgebäude Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin, Raum R116, 1. Etage.
Öffnungszeiten: Mo-Frei, 9-14h sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 9025-1530, 9025-1552 und 9025-1537.
Die öffentliche Auslegung der amtlichen Bekanntmachung des Beschlusses vom 06. Januar war von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erst kurzfristig am 14. Januar im Amtsblatt und Berliner Tageszeitungen bekannt gegeben. Erneut wird nicht auf die mehrfach von der BISS erhobene Forderung eingegangen, die Unterlagen bürgerfreundlich ins Internet zu stellen. Stattdessen mutet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ab Januar 2011 den 2.500 Einwendern und ihren Angehörigen zu, in die Senatsverwaltung und Rathäuser zu laufen und sich wieder durch Papierberge zu wühlen, um dort gegebenenfalls die Antworten auf ihre Einwendungen zu erfahren.
Allerdings besteht die Möglichkeit für alle Betroffenen und Einwender, den Planfeststellungsbeschluss und dessen Begründung direkt bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (VII E, Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin) anzufordern. Dies muss schriftlich bis zum 28. Februar geschehen. Diese Möglichkeit sollten wir vielfach nutzen. Ein Musterformular steht auf der Website der BISS unter www.stop-a100.de.
Die BISS ruft nun vor allem alle diejenigen auf, die eine Einwendung geschrieben haben, jetzt die Möglichkeit der Akteneinsicht zu nutzen. Sie können nur jetzt und unter diesen Gegebenheiten in den Unterlagen prüfen, ob und inwieweit ihre Belange und Betroffenheiten durch Lärm, Abgase, Mobilitätseinschränkung, Gefährdung im Straßenverkehr usw. berücksichtigt oder „weggewogen“ („Abwägung“) wurden. Eine persönliche Antwort auf Ihre Einwendung werden Sie nicht erhalten, diese ist ggf. verallgemeinert im Planfeststellungsbeschluss enthalten.
Bis vier Wochen nach Ende der Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses besteht die Möglichkeit, gegen diesen Beschluss Klage einzureichen. Die BISS ruft deshalb insbesondere potentielle Klägerinnen und Kläger auf, ihre Rechtsbetroffenheit geltend zu machen. Wer durch Abgabe von Grundstücksflächen oder die Wohnung in seinem Eigentum betroffen ist oder hohe Lärm- und Schadstoffbelastungen zu befürchten hat, kann klageberechtigt sein. Bitte prüfen Sie daher inwieweit Ihre schriftlich eingereichten Einwende berücksichtigt wurden bzw. Sie in Ihren Rechten (Eigentum, Gesundheit) durch den Beschluss beschnitten werden. Die BISS wird in Zusammenarbeit mit dem BUND Berlin diese Fakten prüfen und gemeinsam mit Betroffenen eine Klage gegen den Beschluss einreichen.
Wer kritische Punkte und klagerelevante Hinweise gefunden hat, kann sich gerne bei uns melden. Kritische Stellungnahmen und Kommentierungen nimmt die BISS gerne entgegen (info@stop-a100.de). Wer sich jetzt entschließt, als AnwohnerIn oder EigentümerIn einer Wohnung oder eines Gewerbegrundstücks entlang der Trasse (Aaronstr., Dieselstr., Sonnenallee, Straße am Treptower Park, Beermannstr.) als Genossenschaftsmitglied in der Beermannstraße , zu klagen, melde sich bitte beim BUND Berlin, Martin Schlegel (“Martin Schlegel” ).
Zur Unterstützung der Klage bitten wir dringend um Spenden an den BUND Berlin!
Der BUND hat ein Spendenkonto eingerichtet:
- Empfänger: BUND Berlin
- Konto-Nummer: 32 888 02 bei der Sozialbank Berlin, BLZ: 100.205.00
- Stichwort “Gegen A100″
Nähere Informationen zu dem Planfeststellungsbeschluss und den rechtlichen Möglichkeiten, die Autobahn jetzt zu stoppen, erhalten Sie auf der nächsten öffentlichen BISS-Sitzung, am 09. Februar 2011, 19h, Plesser Str. 4, Gemeinderaum.
Eine weitere öffentliche Veranstaltung wird voraussichtlich Ende Februar im RuDi Nachbarschaftszentrum, in Friedrichshain-Kreuzberg stattfinden.
Weitere Informationen auch auf unserer Website und in unserer aktuellen Pressemitteilung: http://www.stop-a100.de/pdf/PM_zur_Auslegung_PFB_20110117.pdf
Näheres zu Planfeststellungen ganz allgemein (ohne Bezug auf das PFV zur A100): http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/politik_planung/planfeststellungen/index.shtml
In der Anlage der Bekanntmachungstext zur Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses zur A100 aus dem Amtsblatt vom 14.01.2011″
Mehr Informationen zur Initiative gegen den A100-Bau unter:
www.stop-a100.de
Am Samstag, den 22.01.2011 gibt es eine Großdemonstration gegen Gentechnik unter dem Motto Wir haben es satt.
Je mehr kommen, je mehr sind da.
Die Seite zur Demo
http://www.wir-haben-es-satt.de/
Und wenn Sie es noch nicht tun: selbst genfrei kochen und essen. Immer.
Wie? Keine Produkte aus konventionellem Anbau oder Produktion, die sind direkt oder indirekt (fast?) alle mit Gentechnik in Verbindung.
Nur Bioprodukte, am besten nicht das Supermarkt-Bio sondern das Bioladen-Bio. Und am allerbesten Produkte aus Betrieben, die Sie kennen.
Wie zum Beispiel der Löwengarten in Brandenburg und andere Kooperativen.
http://land-und-leute.com/
Anfragen zur Kooperative auch bei Transitiontown Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg
http://transitiontown-friedrichshain-kreuzberg.de/so36/
Wie kann ich umweltfreundlicher Wäsche waschen?
Weniger Wäsche produzieren
1 Die Wäsche
Manche Menschen benutzen ein Handtuch pro Dusche oder Bad. Und waschen so jeden Tag ein Handtuch. Das sind in der Woche sieben Handtücher pro Person.
Wenn mensch sich sauber wäscht, wird das Handtuch eigentlich nur zum Trocknen benutzt. Dadurch wird es nur minimal schmutzig. So ist es kein Problem, ein Handtuch eine ganze Woche zu benutzen.
+++ Ersparnis: 7-fache Wäschemenge
2 Der eigene Körper/// A tägliche Hygiene
Manche Menschen waschen sich nur alle paar Tage. In der Zwischenzeit produzieren sie jeden Tag mehr Ausscheidungen, die auf ihrem Körper haften und Schmutz und unangenehmen Geruch produzieren.
Dieser wird so auf die Kleidungsstücke übertragen, die so innerhalb kurzer Zeit auf dem Körper beginnen zu verschmutzen und zu riechen.
Waschen oder duschen Sie sich täglich, bleiben Kleidungsstücke viel länger sauber und müssen wesentlich seltener gewaschen werden.
Hier wichtig: wassersparend waschen oder duschen, sonst ist die Ersparnis wieder weg.
+++ Ersparnis: 2-3-fache Wäschemenge
2 Der eigene Körper/// B Übersäuerung
Wie schon beim Thema Übersäuerung erklärt, sind die meisten Menschen heute übersäuert. Dadurch wird eine erhöhte Menge an Säure, auch mit dem Körperschweiss und der Transpiration ausgeschieden.
Durch ein basisches Leben (basische Ernährung, basisches Baden, weniger Stress) scheidet der Körper weniger Säure aus. Die Säure ist es, die üblen Geruch erzeugt.
Durch eine basischere Lebensführung bleiben die frischgewaschenen Kleidungsstücke länger frisch und müssen so seltener gewaschen werden.
+++ Ersparnis: 2-fache Wäschemenge
Wäsche einweichen
Wird die Wäsche circa 12 Stunden vor dem Waschen eingeweicht, reicht die Hälfte an Waschmittel für das gleiche Waschergebnis.
+++ Ersparnis: 2-fache Menge Waschmittel
Ohne Weichspüler
Die Wäsche einfach ohne Weichspüler waschen. Für Extra-Duftnote kann dem letzten Spülwasser etwas ätherisches Öl (Lavendel, Rose …) zugegeben werden. Oder selbstgemachte Lavendelsäckchen in den Schrank. Siehe Ökotipp #07 Lavendelkissen selbst gemacht (geht auch mit Rosenblättern …).
+++ Ersparnis: gesamte Menge Weichspüler
Wäsche sammeln
Die Wäsche sammeln und möglichst nur bei voller Waschmaschine waschen.
+++ Ersparnis: je nachdem Wasser, Waschmittel und Strom
Seifenreste recyceln
Seifenreste sammeln und mit mehreren kleinen Stückchen anstatt Waschmittel verwenden. Wäscht sehr sauber.
+++ Ersparnis: gleiche Menge an Waschmittel
Viel Spass beim Waschen und Umweltschonen!
Ich wünsche allen mir bekannten und unbekannten Leserinnen und Lesern wunderschöne Festtage und einen ebensolches nächstes Jahr!
Schneeweisse & kuscheligwarme Wintergrüße von
Andrea Hofmann
Das ist eine Frage, die sich Menschen häufig stellen. Es könnte auch heissen: Akupunktur, Traditionelle Chinesische Medizin, Osteopathie, Homöopathie, Schamanismus, Körperarbeit … Die Menge der Methoden scheint fast unendlich, besonders für Menschen, die sich in der Materie nicht so gut auskennen.
Auch mir begegnet diese Frage öfter im Umgang mit KlientInnen. Ich möchte hier eine kleine Hilfestellung geben bei der Entscheidung. Gleichzeitig kann ich nur bedingt Hilfe geben, da die Kombination von Krankheit und Methode nicht so eindeutig ausfällt, wie sich das viele denken und erhoffen.
Das Wichtigste ist, dass es nach meiner Meinung, Erfahrung und Beobachtung in der Hauptsache um das Individuum geht. Und deshalb alle Information nur einen eingeschränkten Teil des Gesamtpuzzles bilden können. Diesen Teil versuche ich aber so gut wie möglich zu leisten. Auch wenn die einseitige Perspektive des Artikelschreibens, das naturgemäße Fehlen des individuellen Gegenübers, den Teil der Puzzleinformation noch weiter einschränkt.
Zunächst allgemein wie gesagt: für mich kommt die individuelle Disposition zuerst. Dies bedeutet, dass es Methoden geben kann, die zu einer Person passen. Und andere Methoden, die zu einer Person nicht passen. Oder einfach zu der jeweiligen Person in einer bestimmten Zeit und Phase passen oder nicht passen.
Gleichzeitig ist es nach meiner Erfahrung so, dass es bestimmte Probleme und Krankheiten gibt, zu denen bestimmte Methoden besser oder weniger gut passen. Aber da ist es schon weniger eindeutig.
Und um es noch weiter aufzulösen, möchte ich gern Yvon Chouinard (Patagonia-Gründer) zitieren: “Je mehr man von einer Sache versteht, desto weniger braucht man”. Das ist auch meine Erfahrung. In Bezug auf eine Methode bedeutet dies, wenn die TherapeutIn viel Erfahrung hat, viel von ihrer Sache versteht, braucht sie nicht viel Aufbau, vor allem technisch gesprochen. Dann können sich die Grenzen zwischen dem Methoden auflösen und der Zugang zu Problem und Lösung wird immer direkter, immer einfacher.
Da nach meiner Ansicht KlientIn und TherapeutIn bei der Arbeit ein Team bilden, brauchen sie für diese Arbeit umso weniger, je mehr sie gemeinsam von ihrer Sache verstehen. Deshalb halte ich nicht nur die Seite der Therapeutin für wichtig, sondern auch die Seite von KlientIn. Wenn beide besonders offen, erfahren, fein wahrnehmend und konstruktiv gestaltend sind, können mit relativ wenig äusserem und innerem Aufwand verhältnismäßig große Probleme und Krankheiten gelöst werden.
Trotzdem möchte ich an dieser Stelle hinzufügen, dass nach meiner Erfahrung sogenannte Wunderheilungen (einmalige kurze Sitzung mit eher passivem Aufwand von Seiten der/des KlientIn) eher selten sind. Und ich mir über deren Nachhaltigkeit, das heisst ihre langfristige Wirkung (Jahre und Jahrzehnte) nicht sicher bin. Ich kann mir vorstellen, dass es so etwas gibt, habe selbst aber noch niemanden getroffen, der oder dem das persönlich passiert wäre. Im Gegenteil haben sich für mich schon einige Berichte, die von fabelhaften Wirkungen sprachen, bei persönlichem Kennenlernen der Umstände nicht verifiziert.
Und hier ein letzter Aspekt zu Methodensuche, den ich persönlich sehr wichtig finde. Die Methode ist nur so wirksam, offen und tief wie die Beteiligten. Hat eine der Beteiligten Personen, vor allem die therapeutische Person einen blinden Fleck, den sie bewusst oder unbewusst so stark ablehnt, dass sie nicht möchte, dass er bewusst wird, wird dieser Aspekt bei der Sitzung, den Sitzungen sehr wahrscheinlich nicht auftauchen. Ist dies ein mehr oder weniger zentraler Aspekt der betroffenen Person, kann dies die Lösung und/oder Heilung sehr stark behindern bis verunmöglichen. In manchen Fällen kann es zur Retraumatisierung und (teilweise gravierenden) Verschlimmerung führen.
Deshalb empfehle ich bei allen Methoden der betreffenden Person, sich jemand auszusuchen, bei der/dem sie das Gefühl hat, dass sie/er offen genug ist, um das Dahinterliegende zu sehen und damit zu arbeiten. Dass sie die TherapeutIn/betreuende Person für vertrauenswürdig und kompetent hält, dass sie sich einfach gut aufgehoben fühlt bei ihr.
Nachdem ich nun die Einschränkungen und Vorbehalte formuliert habe, möchte ich aber doch noch einige konkrete Informationen zu den Methoden geben. In diesem Überblick können sie nur relativ kurzgefasst sein. Weitergehende Informationen finden Sie in diesem Blog, wenn Sie die Methode als Suchbegriff unter “Suchen” eingeben (rechte Leiste ganz oben). Und auf meiner Webseite.
Kinesiologie
Die Methode basiert auf dem sogenannten Muskeltest. Er knüpft über die Muskelspannung an die Gesamtinformation eines Menschen an – an die bewusste und die unbewusste Information, die der Mensch als Gesamtsystem in sich gespeichert hat.
Als Methode, die mehr oder weniger ohne bewusste Mithilfe der KlientIn auskommt, hat sie genau diesen Aspekt: das Bewusstsein der betroffenen Person wird nicht benötigt, nicht weiter eingesetzt.
Dies kann je nach Perspektive ein Vor- oder ein Nachteil sein. Bei Problemen, die sich einem bewussten Zugang zu mehr oder weniger großen Teilen entziehen, hat Kinesiologie ihre besten Möglichkeiten. Bei Menschen, die gerne mehr Aspekte des Problems in ihr Bewusstsein holen möchten und sich gerne aktiv beteiligen möchten, bietet die Kinesiologie manchmal zu wenig. Dies kann aber je nach Kinesiologie-Methode, KinesiologIn und Sitzung sehr unterschiedlich ausfallen.
Kinesiologie eignet sich sehr gut bei Menschen, denen es aus verschiedensten Gründen schwerfällt, sich zu öffnen. Ausserdem ist Kinesiologie in Ausführung und Nachsorge eine sehr leichte Methode, obwohl sie, da sie mit dem Unbewussten arbeitet, sehr tief geht und so viel lösen und bewegen kann.
Kinesiologie-Methoden: Brain Gymn (sehr körperlich, oft erfolgreich bei Lernstörungen von Kindern), Touch for Health (relativ körperlich), Psycho-Kinesiologie (etwas mehr Psychologie, kombiniert mit Traumatatherapiemethode EMDR), Transformationskinesiologie (spirituelle Variante mit dahinterstehendem relativ festgelegten Konzept von männlichem und weiblichem Denken, Fühlen und Tun).
Psycho-Kinesiologie
s. Kinesiologie-Methoden
Familienaufstellung
Familienaufstellung wird oft auch als Familienstellen oder Systemisches Stellen bezeichnet. Klassischerweise entwickelte sich die Methode daraus, dass Familien aufgestellt wurden, daher der Name. Aber in freieren Varianten kann alles mögliche aufgestellt werden: Probleme, Krankheiten, Beziehungen zu anderen Personen, Firmen … Nach meiner Ansicht gibt es (fast?) nichts, was nicht aufgestellt werden könnte. Deshalb wird es in den freieren Varianten oft auch als Systemsiches Stellen bezeichnet, da es einem systemtheoretischen Ansatz (“alles ist ein System”) folgt.
Die Stärken der Aufstellung sind das Bewusstwerden, das Hervortreten von vorher unbewussten Aspekten der aufgestellten Konstellation. Das Wort Aufstellen kommt daher, dass die Personen und/oder Aspekte, um die es bei der Aufstellung geht, im Raum angeordnet (= aufgestellt) werden.
Aus dieser Stärke ergeben sich die anderen Aspekte der Methode. Das Hervortreten der vorher unbewussten Zusammenhänge kann für die einzelne Person sehr anstrengend und kräftezehrend sein.
Durch das direkte räumliche Aufstellen können vorher unbewusste Aspekte nicht nur auftreten, sondern auch kreativ und konstruktiv gestaltet werden. Dies ermöglicht aus meiner Sicht ein hohes Mass an aktiver Selbstbestimmtheit und bewusstem Erkenntnisprozess, an Persönlichkeitsentwicklung und Heilung.
Inneres Kind (Innere-Kind-Arbeit)
Diese Methode arbeitet sehr stark damit, Kindheitserinnerungen ins Bewusstsein zu bringen und damit verbundene Traumata aufzulösen.
Die Methode funktioniert am besten für Menschen, die gewillt sind, sich die entsprechenden Phasen oder die gesamte Kindheit nochmals anzusehen und Schritt für Schritt alles durchzukämmen. Für Menschen, zu denen es passt, sich wieder in die traumatisierende Situationen zu begeben und sie dadurch aufzulösen.
Meine Erfahrung damit, etwas flapsig formuliert: je mehr weinen umso besser. Menschen, die damit ein Problem haben, fühlen sich wahrscheinlich bei einer anderen Methoden wohler.
Es ist eine relativ gründliche Methode, die allerdings ihre Grenzen in der Methodik hat. Es gibt festgelegte Meditationen und Übungen. Sie ist weniger offen als Kinesiologie und Familienaufstellung/Systemisches Stellen, kann aber in den Bereichen, in denen sie arbeitet, bei Menschen, die sich relativ leicht öffnen können, sehr tief gehen.
Sie arbeitet im Vergleich zu Kinesiologie und Familienstellen zwar auch mit dem Unbewussten, aber etwas eingeschränkter und vor allem in Beziehung auf die Kindheit als Basis von Problemlösung, weniger auf vereinzelte konkrete Probleme.
EMDR
EMDR bedeutet Eye Movement Desensitization and Reprocessing, dies bedeutet frei übersetzt, dass durch spezielle Augenbewegungen hirnorganisch zunächst eine Rückbildung von traumatabedingten Strukturen initiiert wird (Desensitization). Dadurch und anschliessend ein – durch davor bestehende Traumata behinderter – Prozess der Wahrnehmungsverarbeitung reaktiviert wird (Reprocessing). So wird, je nach Größe des Traumas, schneller oder langandauernder, das Trauma auf- und damit die von ihm verursachten Symptome gelöst.
EMDR ist Teil der Psycho-Kinesiologie. Insofern gilt auch für EMDR an sich, dass es mit dem Unbewussten arbeitet, mit den sich daraus ergebenden Aspekten.
EMDR ohne Kinesiologie ist eine relativ feste Konstruktion, da ihr das individuelle Feedback durch den Muskeltest fehlt. Sie kann nach meiner Ansicht Traumata auflösen, ist jedoch in Kombination mit dem kinesiologischen Muskeltest wesentlich effektiver. Der Muskeltest ermöglicht es, genau herauszufinden, welche Augenbewegung bei der betreffenden Person im entsprechenden Moment die passende ist.
EMDR gehört zu den weltweit anerkanntesten Traumatatherapien.
Lavendel kann frau und mann einfach selbst pflanzen, im Garten und auf dem Balkon. Er blüht den ganzen Sommer und Herbst bis zum ersten Frost wunderschön. Und die Bienen und Hummeln mögen ihn auch gerne.
Die Zweige und Blüten können bei Frostanbruch einfach geschnitten und getrocknet werden. Sie riechen lecker und sind ausserdem ein natürliches und einfaches Mittel zum Mottenschutz.
Ich möchte mir gerne Lavendelsäckchen selbst machen, habe aber keine Lust auf aufwendige Nähaktion. Da sind mir die alten Stofftaschentücher aus meiner Kindheit in die Hände gefallen. Es geht natürlich auch jede andere Art von Stoff. Als weitere Ausgangsmaterialien habe ich meine getrockneten Lavendelzweige, Schnur und ein Messer.
Die kleingebrochenen Lavendelzweige auf den Stoff legen und mit der Schnur zubinden. Fertig ist das Lavendelsäckchen. Das ging wirklich sehr schnell. So kann ich einige Säckchen in kurzer Zeit basteln. Und ich finde mit den unterschiedlichen Taschentüchern sehen sie sehr hübsch aus.
Und nun einfach in den Schrank hängen zum Leckerriechen und zum Mottenschutz meiner Wollkleidung. Die Säckchen können Sie auch an anderen Orten in Ihrer Wohnung aufhängen als Dekoration und natürlichen Raumduftspender.
Viel Spass beim Basteln!
Bei der Lektüre von Radwelt und Radzeit ist mir eine Broschüre auf den Küchentisch geflattert: FahrradBuch.de.
Für alle, die Fahrräder und Fahrradfahren gerne und besonders gerne mögen, eine kleine feine Fundgrube. Hier gibt es neue und antiquarische Bücher zu allem was FahrradliebhaberInnenherzen höher schlagen lässt.
Hier einige Beispiele:
“… also frisch drauf los”, Radreisen um 1900 von Josef Rambold, Erwin Hamberger
ausführliches Tagebuch des langjährigen Vereinsvorsitzenden des Veloziped-Club Mühldorf (gegr. 1882), inklusive kulturhistorischer Details
Automobilität Karl Drais und die unglaublichen Anfänge, Hans-Erhard Lessing
äusserst unterhaltsames Lesebuch über die Geschichte der Mobilität in all ihren Facette: verquickungen nebst Patentklau, Parallelentwicklungen …. bis zu privaten Katastrophen.
Bicycle. The History, David Herlihy
Kompakte Fahrradgeschichte mit vielen Bildern.
The Birth of Dirt. Origins of Mountain Biking, Frank J. Berto
Beste, genaueste Geschichte des Mountainbikes. Persönliche Anmerkung von mir: was für ein Titel!
Cyclomanie. Das Fahrrad und die Literatur, Elmar Schenkel
Ein Buch über den freudigen Wahn des Radfahrens, wie er sich in der Literatur der letzten 200 Jahre spiegelt. Mark Twain, Tolstoi, Ganghofer …
What a trip. mit 15 km/h bis ans Ende der Welt, Maximilian Semsch
DVD. Von München 18.000km nach Singapur. Ein Mensch erfüllt sich seinen Traum. Untrainiert und mit 50 kg Gepäck.
Fahrradpysik und Biomechanik, Michael Gressmann
Von statischen Belastungen, von stabilisierenden Kreiselkräften und mehr …
Das hier ist nur eine kleine Auswahl. Weiters Schmökern auf der Webseite kann ich sehr empfehlen!
Mehr zu Fahrrädern, Büchern, DVDs, Fachzeitschriften und Sonderveröffentlichungen bei:
www.fahrradbuch.de
Fahrradbuch hat seinen Sitz in Leipzig. Mehr Info auf der Webseite.
Quelle: Flyer FahrradBuch.de
Vorbemerkung: Im Laufe des Textes benutze ich die weibliche Form bei der Personenbezeichnung – zur besseren Übersicht und da die überwiegende Mehrheit der Personen, von denen der Text handelt, weiblich sind.
Die Methode des Aufstellens, auch Familienstellen oder Systemisches Stellen genannt, findet immer größere Verbreitung. Viele Menschen möchten deshalb die Methode selbst erlernen – entweder um sie als Therapeutin oder Beraterin zu nutzen oder um sie für sich selbst und ihre Familie und Freunde anzuwenden.
Eine Möglichkeit der Ausbildung ist der Raum für Innere Arbeit von Andrea Hofmann. Sie bietet eine freie Form der Ausbildung an, sowohl was die Form als auch den Inhalt der Seminare angeht.
Die Module des Workshops dauern zweieinhalb Tage und können individuell zusammengestellt werden. So ist zum einen die Möglichkeit eines Schnuppermoduls gegeben und zum anderen bietet sich dadurch die Gelegenheit, in besonders großem Maße auf persönliche Bedürfnisse einzugehen – sowohl was die Termine als auch die Häufigkeit der Besuche angeht.
Inhaltlich ist die Arbeit von Andrea Hofmann sehr frei gefasst. Sie bezieht alle Themen und Problemstellungen mit ein, um so einen möglichst differenzierten und individuellen Lösungsweg zu finden. Dies bedeutet auch eine große Dichte in der Arbeit.
In der Umsetzung sieht das so aus, dass der Prozess so lange wie nötig dauert und alle für das Thema relevanten Personen und Dinge Raum haben, sich zu beteiligen und auszudrücken. Gleichzeitig konzentriert sie sich in ihrer Arbeit auf das Thema und leitet die Aufstellung so an, dass überflüssige Verunklärungen keinen Raum bekommen und so auch keine Möglichkeit, unproduktive Verwirrung zu stiften, die nicht zur Klärung führen, sondern die Sitzungen nur unnötig und kräftezehrend in die Länge ziehen würden.
In den Ausbildungsmodulen wird sowohl auf Theorie als auch auf praktische Übungen sehr viel Wert gelegt. Der Unterrichtsstil ist flachhierarchisch – alle Beteiligten werden miteinbezogen, können mit ihrer Wahrnehmung und Meinung zu Fragestellungen beitragen. Aber auch hier bleibt die Dichte Programm: es ergibt sich daraus kein substanzlose flache Kommunikation, sondern dient zur kreativen Mitgestaltung aller an einer ökonomischen aber auch gleichzeitig komplexen und differenzierten Aufstellung.
Bei jedem Schritt werden die Hintergründe erklärt, es können immer Fragen gestellt oder Anmerkungen und anderes Feedback von den Teilnehmerinnen eingebracht werden. Durch die Übungen und die dazugehörigen Erklärungen bekommen die Teilnehmerinnen eine immer klarere Struktur davon, wie das Aufstellen im Konkreten funktioniert und wie das dahinterstehende System des Aufstellens funktioniert.
Dabei legt Andrea Hofmann großen Wert darauf, jede einzelne Teilnehmerin in ihrer individuellen Wahrnehmung, auf ihrem eigenen Weg zu unterstützen.
Das Lernen in der Gruppe unterstützt die Reflexion indem die eigene Lernerfahrung durch die Erfahrung der anderen, durch deren Bemerkungen, Fragen und Antworten ergänzt wird. Meist sind es pro Modul 4-6 Teilnehmerinnen, so dass durch die kleine Gruppe eine hohes Maß an individueller Betreuung und Aufmerksamkeit geleistet werden kann. So findet die Ergänzung durch die Gruppe mit der Effizienz einer kleinen Teilnehmerinnenzahl zu einer für alle fruchtbaren Kombination.
Es werden in den Modulen verschiedene Arten von Aufstellungen geübt: neben der klassischen Familienaufstellung mit Stellvertreterinnen geht es auch um freie Methoden ohne menschliche Stellvertreterinnen wie Aufstellen mit Steinen oder Puppen oder die Variante mit Papierschablonen und einer stellvertretenden Person, die in alle Positionen der Aufstellung schlüpft.
Es gibt viel Raum für Experimentieren und Ausprobieren, immer begleitet von achtsamem, mitfühlendem Arbeiten und Reflexion in der Gruppe. Der freie und offene Ansatz von Andrea Hofmann bedeutet konkret, dass sie sich und ihre Methoden immer weiter entwickelt und dass es ihr wichtig ist, die Teilnehmerinnen auf deren individuellem Weg zu begleiten.
So kann jede Teilnehmerin je nach Selbstständigkeitsgrad, Übungswunsch und Unterstützungsbedarf die Anzahl der Module im Verlauf des Prozesses frei wählen. Durch die Individualität und Offenheit in Form und Ablauf kann so jede im Raum für Innere Arbeit zu ihrem Weg in ihrer freien Gestaltung finden.
Was ist Kinesiologie? Was alle kinesiologischen Methoden verbindet, ist die Arbeit mit dem Zusammenspiel von Körper und Seele. Der gesamte Bereich Kinesiologie umfasst viele verschiedene Richtungen, beginnend im mehr körperlichen Bereich mit Brain Gym über verschiedene Varianten wie Touch for Health und Psycho-Kinesiologie bis hin zur spirituell orientierten Transformationskinesiologie.
Kinesiologie führt östliche und westliche Methoden zusammen. Die Zusammenhänge von Seele und Körper und die Informationen, die daraus abgeleitet werden können, beispielsweise in der Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kommen zusammen mit dem Muskeltest, der als Biofeedbacksystem über den Körper einen Zugang zum Unbewussten bildet.
Bei der Psycho-Kinesiologie, begründet durch Dr. med. Dieter Klinghardt, werden Muskeltest und TCM aus der Kinesiologie mit der neuzeitlichen westlichen Traumatherapie EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) und einer Farbbrillenmethode (inspiriert von der Farbenlehre der Yogis) kombiniert.
Die Ausbildungskurse in Psycho-Kinesiologie bei Andrea Hofmann sind individuell als Module variierbar. Aus der Erfahrung, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche Hintergründe und Lerngeschwindigkeiten besitzen, haben sich bei Andrea Hofmann´s Raum für Innere Arbeit die Modulbausteine entwickelt. Manche mit schneller Auffassungsgabe und eigenem Engagement zum Üben und Experimentieren, besuchen ein oder zwei Module und sind damit ausreichend informiert und unterstützt. Andere besuchen drei Module oder kommen nach einiger Übungszeit nochmals für ein Modul zum Auffrischen vorbei.
In jedem Modul gibt es einen Abend mit grundlegender theoretischer Information. Hier führt Andrea Hofmann in die Arbeit ein und informiert über neue Hirnforschung, über den aktuellen Wissensstand zu den Themen Wahrnehmung und Bewusstsein, zum Unbewussten, zu Trauma und Traumatherapie. Dazu gibt es eine umfassende theoretische Einführung in die Vorgehensweise der Methoden Kinesiologie, EMDR und der Farbbrillenmethode als Fundament für die Ausführung der Psycho-Kinesiologie.
Im praktischen Teil der Kinesiologie-Ausbildung wird sehr viel geübt. Zunächst in einer Vorführrunde, in der Andrea Hofmann an einer Probantin den gesamten Vorgang zeigt und erklärt, die Informationen des theoretischen Teils werden so in den praktischen eingebunden und veranschaulicht.
In Zusammenarbeit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird auf Wunsch weiter über Vorführen oder eigenes Üben gearbeitet. Das eigenständige Üben ist Partnerarbeit – eine Person übt die Methode an der anderen. So können beide im Ablauf der Sitzung sich gegenseitig Feedback geben, lernen und unterstützen. Kursleiterin Andrea Hofmann ist dabei immer präsent, beantwortet Fragen und gibt Hilfestellung.
In weiteren Übungsrunden vertiefen Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Praktizieren der Methode. Da die Übung auf gegenseitigen Anwendungen beruht, lernen sie direkt, was sich für sie als KlientIn gut anfühlt oder auch nicht. Dies ist ein wichtiger Hinweis für die eigene Arbeit. Durch den Austausch in der Gruppe lernen die KursteilnehmerInnen, individuell auf die andere Person einzugehen.
Zwischendurch gibt es immer wieder Feedbackrunden in der ganzen Gruppe, so dass durch den Austausch alle TeilnehmerInnen von den Fragen und Antworten der anderen lernen können. Während des gesamten Psycho-Kinesiologie-Kurses erklärt Andrea Hofmann durch viele anschauliche Beispiele Theorie und Praxis der Methode.
Francine Shapiro entwickelte in den 80er Jahren die Methode EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing). Seit Anfang der Nuller Jahre gehört die Methode zu den international anerkanntesten Traumatherapien.
1987 ging Francine Shapiro im Park spazieren. Sie stellte dabei fest, dass es ihr nach dem Spaziergang psychisch überraschend besser ging. Da sie neugierig und als Psychologin am Forschen interessiert war, untersuchte sie genauer, was sich beim Spazierengehen ereignet hatte.
Sie stellte dabei fest, dass ihre Augen unwillkürlich Hin-und-her-Bewegungen ausgeführt hatten. Bei weiteren Experimenten an sich selbst und und anderen Personen bestätigte sich, dass diese Augenbewegungen Auswirkungen auf das seelische Wohlbefinden hatten und eindeutig eine Verbesserung bewirkten. Hierbei benutzte sie Augenbewegungen, die von einer Richtung in die entgegengesetzte, beispielsweise von unten nach oben gingen oder von rechts nach links, aber auch die Diagonalen. Dies entspricht den Augenmuskeln, die jeder Mensch hat: zwei jeweils für die Horizontal-, Vertikalbewegung und ebenso jeweils zwei für beide Diagonalbewegungen.
Sie experimentierte weiter und fand heraus, dass in Testgruppen die Personen besser abschnitten, die zusätzlich an ein bestimmtes Ereignis dachten. Sie hatte die Methode, ausgehend von ihrem persönlichen Erlebnis in Richtung Trauma entwickelt, das heisst für Menschen, die an Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) leiden (englisch: Post-traumatic Stress Disorder, PTSD).
EMDR kann mit Kinesiologie gekoppelt werden, das bedeutet, dass mithilfe des kinesiologischen Muskeltests genauere Informationen zu der Blockade oder den Blockaden gefunden werden, die dem Problem zugrunde liegt bzw. liegen. Oft ist dem betroffenen Menschen das Trauma nicht bewusst oder es ist ihm nicht bewusst, dass es im Zusammenhang mit dem aktuellen Problem steht. Da der Muskeltest mit der Information des Unbewussten zusammenarbeitet, kann so der Weg gefunden werden.
So kann EMDR in Fällen angewandt werden, bei denen den Betreffenden die Ursachen nicht oder nur begrenzt bewusst sind. Dies ist vor allem hilfreich bei unspezifischen Symptomen oder Symptomkomplexen wie Depressionen, Schlafstörungen und vielen Erkrankungen innerer Organe, bei denen keine körperlichen Ursachen zu finden sind.
Der Zugang und die Verarbeitung sind für die Person viel leichter als andere Methoden wie Verhaltenstherapie oder Konfrontationstherapie, da mithilfe des Muskeltests die Blockade gefunden und durch EMDR die Blockade aufgelöst werden kann.
Trotzdem ist die Wirkung sehr tiefgehend, weil durch die Augenbewegungen eine Verarbeitung der zugrunde liegenden Erfahrungen möglich ist, die viel weiter geht als blosses Sich-Bewusst-machen, das zudem oft eine große emotionale Belastung für die Klientinnen und Klienten darstellt.
Da sowohl EMDR als auch Kinesiologie direkt mit dem Unbewussten zusammenarbeiten, gestaltet sich die Lösung der Blockaden tief und nachhaltig.
Eine vollständige Auflösung kann je nach Umfang und Komplexität der Blockade(n) eine, mehrere oder aber viele Sitzungen benötigen.
Weitere Webseiten zum Thema:
www.emdr.com (Webseite Francine Shapiro)
http://de.wikipedia.org/wiki/Francine_Shapiro (Information über Francine Shapiro, Geschichte und Wirkungsweise von EMDR)
Für viele Blockaden, die ein freies und erfülltes erwachsenes Leben behindern, finden sich die Ursache in mehr oder weniger traumatischen Erlebnissen der Kindheit.
Diese Erfahrungen führen dazu, dass Menschen in Situationen, die an die Verletzungen von damals rühren, sich wieder verletzt fühlen, überempfindlich reagieren, weil die offene Wunde wieder berührt wurde und schmerzt. Sie werden zurückgeworfen in ihr damaliges traumatisches Erlebnis, zurückgeworfen in ihre Kindheit, werden wieder Kind. In diesem Moment sind sie gefühlt das verletzte Kind in einem erwachsenen Körper, die 8jährige in einem 36 Jahre alten Körper. Sehr oft ist diese Rückkoppelung unbewusst oder nur teilweise bewusst.
In der Arbeit mit dem inneren Kind können über Übungen zu verschiedenen Kindheitsabschnitten die jeweiligen Probleme der Reifestufen im Leben der Betroffenen gefunden werden. Die frühere Verletzung als Kind kann gesehen werden, sie kann angenommen werden und so heilen. Die Annahme der Realität, die in der akuten Situation im Kindesalter für das Kind nicht möglich war, kann so Schritt für Schritt als erwachsene Person nachgeholt werden. So kann die Ursache, die Blockade von früher, gelöst werden.
Durch die Annahme der Realität, auch in Situationen aus der Vergangenheit, beispielsweise einer Erfahrung aus der Kindheit, wird das Potential des Menschen in diesem Punkt freigesetzt. Das unbearbeitete Trauma hält diesen Teil der Persönlichkeit fest, er ist wie „eingefroren“ in diesem frühen, verletzten Entwicklungsstand. Ganzheitliches Sehen und Annehmen aktiviert den Teil, „taut“ ihn „auf“. So kann der Mensch sein zuvor gehemmtes Potential entfalten. Dies ermöglicht bewusstes, freies und selbstbestimmtes Agieren in der Gegenwart.
Wenn die oder der Einzelne in den betreffenden Entwicklungsstufen sich nicht beschützt, unterstützt und ungehindert entfalten konnte, zeigt sich das in Symptomen wie Minderwertigkeitsproblemen, kreativen Hemmungen, zu wenig Selbstvertrauen, Abhängigkeit, Co-Abhängigkeit, Sucht, Zwang, Gewalt und Missbrauch (Opfer und/oder Täter_in). Weiterhin können Vertrauensprobleme, Selbstbestrafung, narzisstischen Störungen und Wunderglaube auftreten. Häufig sind Depressionen neben anderen Formen wie sexuellen Störungen, undiszipliniertem Verhalten, Denkstörungen, Apathie und Suicidtendenzen (-versuchen).
Problematische Erfahrungen wirken sich in jeweiligen Phasen abhängig von der entsprechenden Entwicklungsstufe unterschiedlich aus. Beispielsweise ist das Hauptthema der Säuglingsphase (0 – 9 Monate) die Entwicklung des Urvertrauens und als Störung die Entwicklung von Misstrauen. In der nächsten Phase, der des Kleinkindes (9 Monate bis 3 Jahre) entwickelt sich im gesunden Fall Autonomie im gestörten Scham und Zweifel. DIe Vorschulzeit (3 bis 6 Jahre) ermöglicht die Ausbildung von Initiative oder aber führt bei Problemen in der Phase dazu, dass sich Schuldgefühle bilden.
Im Alter von 6 Jahren bis zur Pubertät kann sich gesunder Fleiss und Aktivität entwickeln, im gestörten Fall wird das Fundament für Minderwertigkeitskomplexe gelegt. In der Phase von Pubertät und Adoleszens (circa 13 bis 26 Jahre) findet der Mensch in einer gesunden Entwicklung zur eigenen Identität, die Störung produziert Rollenkonfusion und Identitätsstörungen.
Störungen und Probleme mit ihren Folgeerscheinungen begleiten in vielen Fällen, wenn sie nicht in irgendeiner Form bearbeitet werden, den Menschen sein Leben lang.
Mit verschiedenen Methoden wie beispielsweise der Inneren-Kind-Arbeit können die Probleme gefunden und gelöst werden. So können die Betroffenen in jedem Lebensalter zu ihren eigenen Wurzeln und zu ihrer eigenen Kraft und Kreativität (zurück) finden.
Das ist ein leidiges Problem, das alle kennen, die öfter Rad fahren. Viele AutofahrerInnen fahren viel zu knapp vorbei. Und um es gleich zu sagen: ich finde, dass hier in Berlin sehr viele AutofahrerInnen sehr rücksichtsvoll fahren. Aber leider nicht alle.
Mit zunehmender Kälte, bei Regen und vor allem bei Eis und Schnee wird das Verhalten von bewusst oder unbewusst rücksichtslosen Autofahrenden immer heftiger. Es wird schwieriger zu fahren. Aber auch und erst recht für alle, die auf dem Rad unterwegs sind. Und wenn dann noch Schneehaufen dazukommen, die die Fahrbahn einengen, wird es ganz schwierig. Ganz zu schweigen von Fahrradwegen, die nicht geräumt sind oder als Schneehaufensitzplatz benutzt werden.
Hier gibt es nun eine wie ich finde sehr gute Aktion vom ADFC Berlin. Hier gibt es T-Shirts und Warnwesten mit dem Aufdruck Abstand! und einem Abstandszeichen mit 1,5m zwischen Auto und Fahrrad.
Warnwesten und T-shirts zum Preis von 7,50 Euro.
Beides kann gekauft werden beim ADFC Berlin, Brunnenstr. 28, 10119 Berlin, Telefon (030) 448 47 24
Es ist kalt. Winter in Berlin. Nicht meine Lieblingsjahreszeit. Und doch: es hat auch Vorteile. Zum Beispiel habe ich seit drei Tagen meinen Naturkühlschrank in Betrieb.
Was heisst das? Ich habe meinen Elektrokühlschrank ausgeschaltet und ausgeräumt. Und in meiner Speisekammer eine Aufhängung (zwei Metallkörbe mit Schnur und Haken dran) ans Fenster gehängt. Nach aussen. Und darin stehen nun Käse, Marmelade, Butter und andere Dinge. Und auf dem Fensterbrett steht der Rest. Und unten auf dem Boden steht das Gemüse in Kartons (Biogemüse vom regionalen Brandenburger Biobauern. Mmmmmmh!).
So einfach. Und der komplette Strom gespart. Wenn der Berliner Winter wieder so knirsch wird wie der letzte, der komplette Kühlschrankstrom von Dezember bis April. Das ist fast ein halbes Jahr.
Tipps für den eigenen Naturkühlschrank
Temperatur
Am besten ein Thermometer in den neuen Naturkühlschrank legen und die Temperatur messen. Gut wäre 15 Grad oder kälter. Und natürlich über null Grad, sonst ist es kein Kühlschrank, sondern ein Gefrierschrank.
Lage
Perfekt ist wie bei mir eine Speisekammer oder ähnliches, das abgetrennt ist von der geheizten Wohnung. Habt ihr keine Speisekammer, ist ein geschütztes Fensterbrett oder ähnliches auch okay. Auch hier gilt: am besten die Temperatur messen. Nicht so günstig ist ein Fensterbrett in potentieller Sonne, da es da bei Sonnenschein schnell zu über 15 Grad kommen kann und die Produkte dann schnell schlecht werden.
Wichtig ist, darauf zu achten, dass durch die Kühlung des Raumes nicht andere Räume gekühlt werden, die dann mehr geheizt werden müssen. Sonst ist der Energiespareffekt wieder weg.
Und wie immer gilt: experimentieren und probieren, was für Euch am besten passt. Viel Spass dabei!
Am Sonntag war ich beim Workshop Upcycle it! von kulturlabor Trial Error im Weltraum, dem Laden und Veranstaltungsort von Transition Town/Kiezwandler in Kreuzberg.
Es war ein perfekter Wintersonntagnachmittag: in der warmen Stube basteln mit netten Leuten, kennenlernen, austauschen, Spass haben, inspiriert werden, experimentieren und dabei selbstgebackene Kekse essen. Und am Ende hatten wir alle Verschiedenes hergestellt: von einer Tirittiermaschine über einen funktionstüchtigen Pappstuhl und einen Schlauchstrumpf bis zu einem Conan-der-Barbar-Videobandrock (der Name ist leider nur Anwesenden eingängig). Ich selbst hatte zwei upgecycelte Produkte hergestellt, einen Tetrapackgeldbeutel und einem Behälter für Diverses.
Aber first things first: was ist Upcycling? Beim Recycling, beispielsweise von Kunststoff oder Glas wird ausgehend vom sekundären Rohstoff – eben Kunststoff oder Altglas – ein weiteres Produkt produziert, das meist eine schlechtere Qualität hat. Dies wird als Downcycling bezeichnet. Im Gegensatz dazu werden beim Upycling Produkte von höherem Wert erzeugt.
Fotos von den Upcycling-Produkten habe ich leider nicht gemacht. Aber viele Fotos zu verschiedenen Upcycling-Produkten, zu den Leuten, die das machen, Termine und Orte für Upcycling-Workshops und Bastelanleitungen für verschiedenes (zum Beispiel die Tetrapackbörsen) findet Ihr unter www.upcycle.it und www.trial-error.org.
Meine allerwärmste Empfehlung für den kalten Winter aber auch für alle anderen Jahreszeiten!
Hier nochmal alle Webseiten im Überblick
www.upcycle.it
www.trial-error.org
kiezwandler.de
http://transitiontown-friedrichshain-kreuzberg.de/so36/
Mein Liebling:
King of Tetra (Video-manual zum Tetrapackgeldbeutel. Oder auch für andere Dinge.)
Akne kommt aus dem griechischen und heisst “Spitze“, „Schärfe“ oder „Zenith“. Akne tritt gehäuft in und nach der Pubertät auf. Es handelt sich hauptsächlich um eine Erkrankung des Talgdrüsenfollikels, kann aber auch andere Entzündungen wie Papeln, Pusteln und Knoten entstehen lassen. Es gibt eine große Vielfalt verschiedener Akneerkrankungen.*
Ich möchte hier meine Beobachtungen zu Akne schildern, die mancher und manchem vielleicht bei einer alternativen (nicht schulmedizinisch-chemischen) Lösung helfen können.
Bei der individuellen Person müssen nicht alle Aspekte auftreten oder es können noch andere dazukommen. Auch wenn ich Mechanismen der Krankheit schildere, möchte ich die Aspekte nicht pauschal verallgemeinern.
Auf der körperlichen Ebene scheinen für mich die Stoffe, die die Person dem Körper zuführt, wichtig zu sein. Nach meiner Beobachtung gibt es in den meisten Fällen Stoffe, die die Person nicht verträgt. Das ist sehr oft Nikotin, teilweise auch Alkohol und andere Drogen (Haschisch u.a.). Oft kommt dazu eine säureüberschüssige Ernährung. Diese ist kurz gesagt: wenig Gemüse und Obst, viel Fleisch, Käse und Getreideprodukte, oft auch Junkfood – dazu möchte ich neben Hamburger und ähnlichem auch Chips und Schokolade zählen. Die Ernährung ist in den allermeisten Fällen konventionell, das heisst nicht aus biologischem Anbau und beinhaltet weissen Zucker und gehärtete Fette.**
Weiterhin fehlt oft ausreichend körperliche Bewegung durch Sport oder andere Aktivitäten.
Auf der seelischen Ebene erscheint mir das Problem als harte Haut. Das heisst für mich, die Haut ist härter als bei anderen, wie eine Wand. Es gibt eine große Diskrepanz zwischen dem Erscheinen nach aussen und dem inneren Fühlen und Erleben. Die Haut als Grenze zwischen Innen und Aussen muss die Härte übernehmen, die dem inneren Kern fehlt.
Oft ist das Innere sehr sensibel, der Mensch weiss aber nicht, wie er oder sie diese Sensibilität in seine Lebensgestaltung einbeziehen soll. Sie oder er möchte gerne funktionieren, seinem eigenen inneren Idealbild entsprechen, das Verantwortung übernimmt und funktioniert. Ihre oder seine sensible Seite wäre für so ein reibungsloses Funktionieren zu weich. Deshalb baut die Person sich eine künstliche Stütze ein – deshalb oft auch Zigaretten, Alkohol und andere Drogen – um so doch funktionieren zu können.
Diese künstliche Stütze zeigt sich auf der körperlichen Ebene in der Haut. Sie ist hart und kann so manches, was von innen ausgeschieden werden soll, nicht einfach passieren lassen. Sie ist nicht die durchlässige Membran, die die Haut eigentlich ist, sondern wird zur Wand. Die Wand, hinter der die Person sich verschanzt, um ihr sensibles Ich zu verbergen. Aber gleichzeitig ist diese selbsterbaute Wand die Wand die die Person selbst behindert. Sie rennt selbst gegen diese Wand, sie steht ihr selbst im Weg auf ihrem Weg nach aussen, auf ihrem Weg zum direkten Kontakt nach aussen. Diese Wand steht ihr im Weg, sich selbst durch den direkten Kontakt mit und durch die anderen zu spüren und zu erleben.
Die Lösung setzt bei beiden Ebenen an. Je nachdem, wie es im individuellen Fall aussieht, empfehle ich, die Stoffe zu reduzieren, wenn möglich wegzulassen, die dem Körper nicht gut tun. Was an Schadstoffen dem Körper nicht zugeführt wird, muss er hinterher nicht mühsam wieder ausscheiden.
Dies beginnt bei den offensichtlichen Giften wie Zigaretten, Alkohol,Tabletten und anderen. Es hilft nach meiner Erfahrung enorm, wenn die Betroffenen aufhören zu rauchen. Selbst wenige Zigaretten am Tag haben oft Akne zur Folge, die ohne Zigaretten oft einfach verschwindet.
Und geht weiter bei der Ernährung. Hier würde eine basenüberschüssige Ernährung helfen, wenn möglich aus biologischem Anbau. Denn die Nahrung aus konventionellem Anbau enthält nicht nur weniger Mineralien sondern auch Stoffe wie Pestizide, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker. Dies alles sind Stoffe, die der Körper im besten Fall wieder ausscheidet. Wenn er sie nicht wieder ausscheidet, häufen sie sich im Körper an. Die Meinungen über die Wirkungen dieser Stoffe gehen auseinander. Meiner Meinung nach sind sie nicht förderlich beim gesunden Funktionieren des Körpers.
Auf der seelischen Ebene empfehlen sich alle Wege, die der Person helfen, ihre Sensibilität zu fühlen und zu leben. DIe ihr helfen, sich nicht mehr aufzuteilen, in einen (zu) weichen und einen (zu) harten Teil. Dabei kann helfen: Reden mit sich selbst – Tagebuchschreiben, Meditieren und reden anderen – mit Freundinnen und Freunden, Therapeuten. Bei Methoden sind therapeutisches Schreiben und Maltherapie zu nennen genauso wie Psycho-Kinesiologie, EMDR, Familienaufstellung/Systemisches Stellen, Innere-Kind-Arbeit, Offene Wahrnehmung und viele andere mehr.
Wichtig scheint mir, dass die Person in ihrer individuellen Situation ihren körperlichen und seelischen Aspekte je nach Lebenssituation begegnet und die problematischen Blockaden bearbeitet und auflöst.
So kann ihre Haut eine durchlässige Membran werden, die offen zwischen Innen und Aussen vermittelt, wobei sie das sensible Innere bei Bedarf schützen kann, ohne hart gegen sich selbst zu sein.
* Quelle Wikipedia
Auf der Wikipediaseite sind hier wie bei anderen Erkrankungen leider ausschliesslich die schulmedizinischen Ansätze aufgeführt, die größtenteils aggressiv-chemisch sind. Sämgliche alternativ-medizinischen Methoden werden auf allen Wikipediaseiten grundsätzlich pauschal als “wissenschaftlich nicht bewiesen” aufgeführt. Alle konventionellen Methoden werden pauschal unkritisch aufgeführt. Und da, im Unterschied zur Alternativmedizin kommentarlos entsprechend als “wissenschaftlich bewiesen” impliziert. Dies stellt aus meiner Sicht eine unwissenschaftliche und unkritische Herangehensweise dar, die sich selbst aber im Gegensatz dazu als wissenschaftlich und kritisch ausgibt.
** Mehr zu basenüberschüssiger Ernährung in diesem Blog zum Beispiel Was ist Übersäuerung? *Teil 1: Reintun* oder unter www.basischesbaden.de
Jedes Problem und jede Krankheit sind individuell und meist komplex. Denn jede Person hat ihre ganz persönliche Situation und Ausgangslage. Trotzdem möchte ich hier versuchen, einige Aspekte der Problematik Migräne zu beleuchten und auf verschiedene Lösungsansätze hinzuweisen.
Was ist Migräne? Migräne kommt aus dem Griechischen (hemikraion) und bedeutet wörtlich “halber Schädel”. Circa 10% der Bevölkerung leidet an Migräne, wobei doppelt so viel Frauen wie Männer betroffen sind. Allerdings wird die Dunkelziffer bei den Männern als hoch eingeschätzt, weshalb die offiziellen Zahlen die reale Mengenverteilung zwischen den Geschlechtern vielleicht nicht wirklich wiedergeben. Diese These wird gestützt von Studien, die zeigen, dass im Kindesalter Mädchen und Jungen gleichermaßen von Kopfschmerzen und Migräne betroffen sind.*
Migräne “ist bei Erwachsenen typischerweise durch einen periodisch wiederkehrenden, anfallartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz gekennzeichnet, der von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet werden kann. Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eine Migräneaura voraus, während der häufig optische oder sensible Wahrnehmungsstörungen auftreten. Es sind aber auch motorische Störungen möglich.”*
Ich möchte hier vor allem auf die Ursachen eingehen, die Hinweise zu Lösungsmöglichkeiten geben. Grundsätzlich möchte ich zwischen den körperlichen und den seelischen Ursachen unterscheiden, wobei meiner Ansicht nach beide Ebenen auch durch Wechselwirkungen verbunden sind.
Zu den körperlichen Ursachen gehören neben organischen Veränderungen durch genetische Disposition, Krankheiten (Hirnhautentzündung und andere) und Unfälle auch Übersäuerung. Hilfen bei hirnorganischen Veränderungen können im alternativ-medizinischen Bereich Osteopathie, beispielsweise Cranio-Sacral-Therapie sein. Dies ist eine sehr sanfte Methode, die den Liquorfluss unterstützt. Dieser ist zentral für den Liquorkreislauf in Kopf und Gehirn verantwortlich und somit auch für den Austausch von Stoffen und den Kopfinnendruck. Entsprechend können hier auch Methoden wie Akupunktur, Chi Gong und andere sanfte Ausgleichsmethoden helfen.
Weiterhin auf der körperlichen Ebene ist der Basen-Säure-Haushalt zu nennen. Bei starker Übersäuerung neigen Menschen, die dafür anfällig sind, zu immer stärkeren Kopfschmerzen und zu Migräne. Relativ einfach ist bei Frauen ein Bezug zur Übersäuerung herzustellen. Der weibliche Säurehaushalt weist zyklusgemäße Schwankungen auf: vom Talpunkt nach der Menstruation eine permanente Steigerung mit Säurespitze zu Beginn der Menstruation. Treten die Migräneanfälle oft kurz vor oder in Zusammenhang mit der Menstruation auf, liegt eine Verbindung zur Übersäuerung sehr nahe.
In diesem Fall helfen basische Bäder, im Idealfall gehäuft ab Zyklusmitte bis zu den ersten Tagen der Menstruation, die Säurespitze abzuflachen. So treten oft schon nach kurzer Zeit, manchmal auch erst nach längeren Badephasen die Migräneanfälle in abgeschwächter Form oder überhaupt nicht mehr auf.
Als langfristige Basis bei Übersäuerung eignet sich sehr gut in Ergänzung zu basischem Baden eine Lebensweise, die basisch orientiert ist. Zu ihr gehören basische Ernährung, ein stressreduzierte Lebensweise, naturgemäße Körperpflege und eine ausgewogenes Maß an sportlichen Aktivitäten. Mehr dazu hier in diesem Blog, beispielsweise “Was ist Übersäuerung? *Teil 1: Reintun* und auf www.basischesbaden.de
Auf der seelischen Seite, die nach meiner Erfahrung auf die körperliche einwirkt, können verschiedene Ursachen die Migräne (mit-)bedingen. Erlebnisse aus der Kindheit oder andere Blockaden können den Symptomkomplex verursachen oder in Zusammenhang mit körperlichen Aspekten verstärken.
In diesen Fällen können Methoden wie Psycho-Kinesiologie und Familienstellen, auch Systemisches Stellen helfen. Ich denke, dass alle Methoden helfen, die seelische Blockaden in Zusammenhang mit einer Symptomproblematik finden und lösen können. Welche Methode für welche Person geeignet ist, lässt sich meines Erachtens nicht pauschal sagen.
Beispielsweise lässt sich bei Psycho-Kinesiologie durch das Zusammenspiel von Kinesiologie und EMDR, einer der weltweit als erfolgreichster Traumatherapie anerkannter Methode, ursächliche Aspekte finden und lösen. Wobei es hier ebenso wie bei anderen keine pauschale Garantie für Heilung geben kann. Es kommt immer auf den Einzelfall, auf individuelle Problematik und den persönlichen Umgang der oder des Betreffenden an. Und auf den Menschen, der die Methode ausführt.
Eine weitere Methode, die individuellen Zugang und Lösung zu der Person ermöglicht, ist das Familienstellen, auch Familienaufstellung oder Systemisches Stellen genannt. Mit dieser Methode zeigen sich durch räumliches Stellen (Aufstellen) von Personen oder Zusammenhängen tieferliegende Aspekte der Beteiligten. Weiterhin lassen sich durch die räumlichen Beziehungen emotionale Beziehungen erkennen und verändern. Mehr Information zu Familienstellen/Familienaufstellung/Systemischem Stellen.
Wird die Ursache für die Migräne im Familienszusammenhang vermutet, kann das klassische Familienstellen angewandt werden. Hier wird die Familie der betroffenen Person aufgestellt. Ein weiterer Ansatz ist das direkte Aufstellen der Krankheit.
Zu Beginn der Aufstellung, die hier eher Systemische Aufstellung genannt werden würde, wird die Person und ihre Krankheit, in diesem Fall die Migräne aufgestellt. So können sich im Laufe der Aufstellung ursächliche Aspekte der Migräne zeigen und aufgelöst werden. Je komplexer die Ursachen der Migräne, je mehr Schritte braucht die Aufstellung.
Nach meiner Meinung und Erfahrung scheint es mir wichtig, für die betroffene Person zuerst auf der körperlichen und seelischen Ebene zu sehen, in welchen Gebieten Ursachen für die Migräne liegen oder liegen könnten.
Oft ist dies mehr als ein Aspekt und am erfolgversprechendsten, auch in Bezug auf eine möglichst effektive und kurzfristige Hilfe, erscheint mir, das Problem von verschiedenen Seiten gleichzeitig anzugehen, beispielsweise mit einer basischen Kur (basische Ernährung) basischem Baden auf der körperlichen in Kombination mit Psycho-Kinesiologie und/oder Systemischem Stellen auf der seelischen Ebene.
Mehr Informationen zu Migräne auf www.wikipedia.de
*Quelle: wikipedia.de
Das Basische Baden ist eine Entsäuerungsmethode. Durch Osmose wird über die Haut Säure ins basische Badewasser ausgeleitet. Genaueres zur Methode allgemein unter www.basischesbaden.de und hier im Blog, zum Beispiel “Was ist Übersäuerung? *Teil1: Reintun”.
Die Entsäuerung beim Basischen Baden verläuft in verschiedenen Körperzonen unterschiedlich stark. Über die Füße wird besonders viel ausgeschieden. Aber auch andere Zonen wie die Hände, Achselhöhlen und Geschlechtszone sind Bereiche mit hoher Ausscheideaktivität.
Um während des Badens die Ausscheidung möglichst optimal zu gestalten, empfiehlt es sich, die Haut etwa im Viertelstundentakt abzureiben, um so die an der Hautoberfläche ausgeschiedene Säure mit basischem Badewasser auszutauschen. So kann der Körper möglichst viel Säure über die Haut ausleiten.
Wie in meinem Buch “Basisches Baden – Heilung durch Entsäuerung” beschrieben, empfehle ich Menschen mit empfindlicher Haut, einen weichen Waschhandschuh zum Abreiben. Die oft empfohlene Methode sich jede Viertelstunde mit einer Bürste abzureiben, würde ich nur Menschen mit sehr robuster Haut empfehlen.
Ausnahmen hierbei stellen die Handinnenflächen und die Fußsohlen dar sowie die Finger- und Fußnägel. Wieso? Zum einen sind Handinnenflächen und Fussohlen sehr robust, zum anderen scheidet der Körper gerade über diese beiden Flächen besonders viel Säure aus. Dies gilt auch für den Bereich um Fuß- und Fingernägel. Vor allem auch unter den Nägeln in Richtung Finger- bzw. Zehkuppe wird besonders viel ausgeschieden.
Da diese Bereiche mit einem weichen Lappen nur ungenügend zugänglich sind, hilft hier die Bürste: mit den Borsten über die Fingerkuppen bürsten, so dass die Borsten auch den Zwischenraum unter den Nägeln erreichen. So wird die Säure, die hier schon ausgeschieden wurde entfernt und das Basenwasser kann neue Säure aus dem Körper ziehen. Es ist nicht notwendig, hierbei besonderen Druck auszuüben. Wenn die Person längere Zeit badet (länger als eine Stunde) empfiehlt es sich, die Bürste schonend zu benutzen, um die durch das Baden aufgeweichte Haut an den Kuppen nicht zu schädigen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt bei den Händen ist die Beschäftigung beim Baden. Da die Hände ein wichtiger Ausscheidungsbereich sind, möchte ich Ihnen empfehlen, sie während des Basischen Vollbades größtenteils im Wasser zu belassen. Dies bedeutet, dass Lesen als Begleitbeschäftigung nur bedingt geeignet ist. Ob Sie das so handhaben oder sich doch lieber für´s Lesen entscheiden, liegt natürlich in Ihrem eigenen Ermessen.
Grundsätzlich können Sie natürlich auch baden, ohne sich zwischendurch abzureiben. Meist wird dies eine mehr oder weniger große Einschränkung der Säureausscheidung zur Folge haben. Am wichtigsten finde ich in jedem Fall, dass die Person sich mit der Variante wohl fühlt und die geeignete Information hat, um sich zu entscheiden oder einfach mehrere Varianten auszuprobieren.
Viel Spass beim Basischen Baden!
Viele Menschen denken nach über sich selbst. Über die Zusammenhänge, über die Dinge, die nicht so laufen in ihrem Leben wie sie es gerne hätten. Sie denken nach, sie sehen manches, aber sie finden den Knackpunkt nicht, den Punkt der das Problem lösen würde, den Dreh- und Angelpunkt.
An diesem Punkt setzt die Arbeit des Aufstellens an. Die Methode wird Familienstellen genannt, wenn die Familie als System aufgestellt wird, oder einfach Systemisches Stellen.
Im System werden die Wirkungsweisen aller Beteiligten aufgedeckt. So ist es möglich, vielschichtig und tief hinter die Fassade zu sehen.
Die Querverbindungen, die die Einzelteile des Systems über die anderen Einzelteile und die daraus folgenden Wechselwirkungen zueinander in Beziehung setzen, sind wichtige Schlüssel zur Ursachenforschung und zur Problemlösung.
Beim Familienstellen kann dies zum Beispiel bedeuten, dass das Verhältnis des Vaters zu seinem Vater, dem Großvater der aufstellenden Person, neue Querverbindungen zwischen ihr und ihrem Vater aufzeigt. Durch diese Linien und vor allem die Ursachen davon, kann über Bewusstwerdung und Neugestaltung, über Sehen und Verstehen das Problem gelöst werden. Der ursprüngliche Konflikt hatte nichts mit ihr zu tun, aber sie bekam seine Auswirkungen zu spüren.
Diese systemische Wirkungsweise des Aufstellens kann für sehr viele andere Arten von Problemen genutzt werden. Beispielsweise können Krankheiten so aufgestellt werden: systemische Teile sind dann beispielsweise die betreffende Person und die Krankheit. Durch das Auslagern der Krankheit in der systemischen Aufstellung kann die Beziehung von Krankheit und Person genau ausgeleuchtet werden, ähnlich der Beziehung zwischen beiden Personen.
So kann beispielsweise beobachtet werden, wie das körperliche, das emotionale und das geistige Verhältnis der beiden zueinander ist. Da eine Aufstellung immer eine räumliche Zuordnung bedeutet, kann sich so zeigen, was es für die betreffende Person bedeuten würde, wenn die Krankheit sich weiter von ihr entfernen würde, „gehen würde“.
In dem meisten Fällen ist es Menschen nicht bewusst, welches Verhältnis sie im einzelnen zu ihrer Krankheit haben. Oft sehen sie nur das als Schaden, als Negativ empfundene der Krankheit und ihrer Symptome. Durch die Aufstellung kann sich ein differenzierteres und klärendes Bild der Person-Krankheit-Beziehung zeigen. Die Wechselbeziehung wird deutlich.
Dieses Bewusstwerden bringt die Person in die Verantwortung, gibt ihr die Möglichkeit der Aktion. Krankheiten werden oft als Bedrohung erlebt, der gegenüber die Person sich als machtlos, als ohnmächtig erlebt. Indem die Person die Zusammenhänge sieht und versteht, hat sie die Möglichkeit, von der abhängigen Fremdbestimmtheit zur unabhängigen Selbstbestimmtheit zu wechseln.
Aber damit sieht die Person auch den Profit, den sie von dem scheinbar ausschliesslich negativen Symptompaket hatte. Und sie kann entscheiden, was weiter passiert – ob die Krankheit geht oder bleibt. Und interessanterweise wählen nicht alle sofort das, weswegen sie ursprünglich zur Aufstellung kamen: das Freisein von der Krankheit. Denn sie verstehen, weshalb ihre Krankheit da ist und was sie aufgeben müssten, wenn das Problem ganz ginge.
Ein Beispiel: ein junger Mann kommt mit dem Problem, dass er unter seiner Steifheit leidet. Er empfindet sich als zu hart, zu wenig flexibel, in sozialem Kontakt zu gehemmt, oft auch als arrogant. Er wünscht sich, mehr aus sich herausgehen zu können, offener zu anderen zu sein, Spontanität zulassen zu können. Als körperliches Symptom zeigt sich ein steifer Nacken und nicht-fliessende körperliche Bewegungsabläufe.
Bei der Aufstellung, die aus zwei Systemteilen besteht, ihm und seiner Steifheit, zeigt sich zu Beginn, dass er sich sehr behindert fühlt durch die Steifheit. Sie steht auf ihm und verstellt ihm so den direkten Kontakt zu seinen Mitmenschen. Die Steifheit steht ihm buchstäblich im Weg.
Im weiteren Verlauf fühlt er, als wir die Steifheit mehr von ihm entfernen und er dann alleine steht, dass er durch den direkten Kontakt mit den Mitmenschen, den er so vermisst hatte, plötzlich vor dem Problem steht, dass nicht nur er sie sondern auch sie ihn sehen können. Seine Gefühle wie beispielsweise seine Unsicherheit ist nun für alle sichtbar.
Der Nutzen seiner Steifheit für ihn ist, sein eigentliches Wesen unsichtbar für die anderen zu machen. Die Steifheit ist die Mauer durch die er zu anderen nur eingeschränkten Kontakt haben kann, die ihn aber auch beschützt vor den anderen, dem direkten Kontakt zu ihnen. Und davor, dass sie ihn direkt wahrnehmen wie er ist, in allen Facetten.
Er bemerkt dadurch, dass er die Steifheit benutzt, um ein scheinbar perfektes Bild abzugeben. Wenn er unsicher ist, wirkt er zwar arrogant, was nicht ganz seinem perfekten Bild entspricht, aber die Alternative wäre das direkte Hervortreten seiner Unsicherheit gewesen. Er als unsicherer Mensch entspricht in keinster Weise nicht seinem Idealbild, von dem er wünscht, es den anderen zu zeigen.
Aber nun ist er in der Position zu entscheiden: will er weiter die Steifheit behalten, arrogant und unnahbar sein und dafür das Risiko vermeiden, dass andere seine Unsicherheit bemerken und ihn deshalb vielleicht ablehnen (was seine Befürchtung ist). Oder will er das Risiko eingehen und die Steifheit loslassen, endlich da sein wo er ist aber auch mit der Frage, ob ihn andere nun vielleicht negativ bewerten.
Er entscheidet sich für das Loslassen der Steifheit, für das Risiko und dafür, der zu sein, der er eigentlich ist, mit der all der Unsicherheit und dem Nicht-Perfekt-Sein.
Nach der Umsetzung in der Aufstellung fühlt er sich viel besser. In einem späteren Treffen sagt er, dass die Nackensteifigkeit fast verschwunden sei und er viel positives Feedback bekommt. Die anderen bemerken, dass er sich viel freier bewegt und aus der von ihm gefürchteten Ablehnung war in Realität ein vielfacher Zuspruch geworden. Er hat durch die Veränderung viel mehr Freude mit sich und anderen.
Die große Stärke des Familienstellens oder Systemischen Stellens stellt die individuelle Hilfestellung zur Selbsthilfe und Selbstbestimmtheit dar. Die Methode kann mit in großer Differenziertheit und gleichzeitig Einfachheit und Klarheit Menschen bei vielfältigen Problemstellungen effektiv zu unterstützen.
Die Methode EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine der momentan erfolgreichsten Traumatatherapien und mittlerweile sogar in Deutschland in konventionellen Medizinkreisen anerkannt. Die Methode wurde in den 80er Jahren von Francine Shapiro in den USA entwickelt. Sie basiert auf den Bewegungsabfolgen der Augen und den daraus folgenden Strukturveränderungen in Gehirn und Psyche.
Mit der Methode konnte bereits vielen Menschen geholfen werden, bei denen herkömmliche Methoden von Psychotherapie und Psychoanalyse bis zu alternativen wie Homöopathie, Akupunktur und Yoga nicht erfolgreich waren.
EMDR ist für Klientinnen und Klienten relativ leicht, dabei aber in den Heilerfolgen äußerst effektiv: schnell und dauerhaft. Einige Mechanismen der Anwendung sind wissenschaftlich untersucht und zeigen, wie eng der Körper (Augen, Augenmuskeln und das Gehirn) mit der Seele (traumatisiert oder gesund) verknüpft ist.
Die Funktionsweise von EMDR besteht darin, die Augen in einer bestimmten Richtung und Frequenz für eine bestimmte Dauer zu bewegen. Dies ermöglicht eine schrittweise Verarbeitung des Konfliktes bis zur vollständigen und dauerhaften Auflösung.
In der klassischen EMDR gibt es ein vorgegebenes Regelsystem zum Ausführen der Augenbewegungen. Im Unterschied dazu kann in Kombination mit dem kinesiologischen Muskeltest die Methode noch differenzierter eingesetzt werden. Durch den kinesiologischen Muskeltest kann jede Augenrichtung getestet werden. Nur wenn der betreffende Augenmuskel im Zusammenhang mit der Traumatisierung steht, das bedeutet, dass er nach Art und Weise der Methode bewegt werden muss, zeigt sich das durch den kinesiologischen Test an. Wenn der betreffende Muskel nicht beteiligt ist, muss die Übung in dem Fall nicht durchgeführt werden. Oftmals ergibt sich auch der Fall, dass ein Augenmuskel nach einem Durchgang noch immer im Zusammenhang mit dem Trauma reagiert. Das bedeutet, dass hier ein weiterer Durchgang notwendig ist. Manchmal gibt es nicht nur einen zweiten, sondern einen dritten und vierten Durchgang, so lange, bis der kinesiologische Test anzeigt, dass der Augenmuskel noch Bedarf an der Bewegungsübung hat. Die Übung wird so lange durchgeführt, wie es in der jeweiligen Sitzung für die individuelle Person angezeigt ist.
Unterstützend wirken weiterhin feine Beobachtung, Erfahrung und Intuition. So kann die individuelle Wirkungsweise noch weiter gesteigert werden.
Der Name Kinesiologie kommt aus dem Griechischen von „kinesis“ (Bewegung) und „logos“ (Lehre) als Lehre von der ganzheitlichen Bewegung.
Es gibt viele verschiedene Arten von Kinesiologie, manche mit einem mehr, manche mit einem weniger körperbezogenen Ansatz. Die Methoden basieren auf Zusammenhängen zwischen Muskelspannung, Organen, Emotionen und Denkstrukturen.
Grundlage ist der sogenannte Muskeltest, bei dem die individuelle Muskelspannung zu Fragestellungen und Themen Auskunft gibt – als Mittler zwischen Unbewusstem und Bewusstem. Bei Kindern beispielsweise hilft oft Brain-Gymn, bei dem durch verschiedenste Körperübungen Teile des Gehirns zur Vernetzung angeregen und die Kinder so Hilfe im Besonderen bei Lernstörungen finden.
Da Psycho-Kinesiologie mit dem Unbewussten arbeitet, ist sie in ihrer Wirkungsweise sehr tiefgreifend und gleichzeitig sehr leicht in der Verarbeitung für Klientin oder Klient.
Sie verbindet verschiedene Methoden wie beispielsweise Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zum Auffinden der ursächlichen Konflikte und EMDR zur dauerhaften Auflösung der Blockaden. EMDR ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Traumatamethoden, entwickelt von Francine Shapiro in 80er Jahren in den USA.
Durch die individuelle und differenzierte Ursachenforschung — auch komplexer Probleme — kann Psycho-Kinesiologie hilfreich sein bei einem sehr breiten Spektrum von seelischen, körperlichen, sozialen und spirituellen Themen.
Die Methode hilft bei diffusem Unwohlsein, wenn man „sich nicht in seiner Mitte fühlt“ bis hin zu Depression, Aggression, Trauerarbeit und Beziehungsproblemen.
Bei komplexeren Problemfeldern und Krankheiten empfiehlt sich meistens eine Kombination mit anderen Methoden, die individuell auf Klientin und Klient abgestimmt sind, wie beispielsweise Familienstellen / Systemisches Stellen und die Innere-Kind-Arbeit.
Durch die tiefgreifende Wirkung können komplexe Probleme wie Ängste, Zwänge und Süchte Schritt für Schritt bearbeitet werden. Ebenso eignet sich die Methode für die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) nach Traumata wie Vergewaltigung und andere Formen von Missbrauch und Gewalt, zu der auch Unfälle zählen.
Psycho-Kinesiologie hilft ebenso Ursachen körperlichen Beschwerden zu finden und zu beheben. Es kann sich hierbei um Funktionsstörungen von Organen handeln wie beispielsweise Schilddrüsenüberfunktion, Blasenentzündung und Schwäche des Immunsystems. Weitere Krankheiten, die in Frage kommen, sind Migräne, Rheuma, Gicht aber auch Schlafstörungen und chronische Schmerzen.
Mit dem kinesiologischen Muskeltest können ferner Allergien ausgetestet werden – der Test zeigt an, ob die Person auf eine Substanz allergisch reagiert oder nicht. Dies ist nicht nur im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln interessant, sondern auch im Vorfeld von Arzt- und Zahnarztbehandlungen, um so das verträgliche Material zu verwenden und Komplikationen von vornherein auszuschließen. Des weiteren kann der Test eingesetzt werden zur Indikation von Bachblüten, homöopathischen Mitteln und anderen Substanzen. So kann individuell für die Person und den Zeitraum die passende Dosierung gefunden werden.
Besonders hilfreich zeigt sich Psycho-Kinesiologie in Fällen, in denen andere Methoden versagen, die symptomorientiert arbeiten. Da die Methode individuell im Zusammenspiel mit dem Unbewussten nach den Ursachen forscht, kann sie oft weiterhelfen, wo bewusstes Suchen konventioneller Methoden bisher nicht erfolgreich war.
Psycho-Kinesiologie kann durch differenziertes Herangehen bei komplexen Probleme wie Lern- und Konzentrationsstörungen, Motivationsproblemen und Beziehungsstörungen helfen. In einigen Fällen ist eine Kombination mit anderen alternativen Methoden besonders tiefgreifend und nachhaltig wirksam.
Durch die Zusammenarbeit mit dem Unbewussten durch den Muskeltest als Biofeedback ist eine äusserst sensible und differenzierte Arbeit möglich. Der Prozess der Problemlösung kann individuell und somit besonders effektiv gestaltet werden. Viele Menschen, die vorher bei anderen Methoden lange Zeit vergeblich suchten, konnten tiefwirkende und nachhaltige Lösungen für Probleme und Krankheiten finden.
Die Methode des Familienstellens oder Aufstellen, Aufstellung, Familienaufstellung, Systemisches Stellen genannt, eignet sich für unterschiedlichste Problemfelder.
In der klassischen Anwendung als Familienstellen kann die Methode bei Problemen und Krankheiten helfen, deren Ursachen aus dem familiären Umfeld kommen. Sie zeigt ausserdem Zusammenhänge der Beteiligten aus dem Familienumfeld auf und ermöglicht deren Hintergründe besser zu verstehen.
In der freien Anwendung als Systemisches Stellen können verschiedenste Zusammenhänge aufgestellt werden: Systeme wie beispielsweise Arbeitssituationen aber auch individuelle Problemstellungen wie „ich und meine Platzangst“, „ich und meine Schlafstörungen“, „ich und meine Rückenschmerzen“, „ich und meine Sucht“ und vieles mehr.
Für die Personen oder Umstände, die am Problem beteiligt sind, werden stellvertretend andere Personen oder Dinge, die so genannten Stellvertreter, im Raum aufgestellt. Über die Stellvertreter artikuliert sich das Befinden der Personen oder Umstände, die sie vertreten. Als Stellvertreter können andere Menschen fungieren, aber auch mit dem Namen der Personen beschriftete Blätter, Steine, Puppen und ähnliches.
So zeigen sich Befindlichkeiten jeder und jedes Einzelnen und Beziehungen zwischen den Beteiligten. Durch die Stellvertreter kann gespürt und artikuliert werden, was sonst in Strukturen wie beispielsweise der Familie nicht deutlich ausgesprochen oder verdrängt wird — Familiengeheimnisse oder lange Vergessenes, manches kann endlich ausgesprochen, gehört und vor allem gefühlt werden.
Wichtig sind neben der Kommunikation der stellvertretenden Personen die im Anschluss an die Erstpositionierung vorgenommenen Positionsveränderungen. Sie zeigen weitere Aspekte auf und helfen, das Problem zu lösen. Die Kommunikation der Beteiligten und die Veränderung der aufgestellten Struktur werden fortgeführt, bis das Problem zu einem teilweisen oder vollständigen Abschluss gebracht werden kann. Das Wahrnehmen dieses Prozesses als zunehmende Bewusstwerdung und damit einhergehende Annahme der Realität kann für die betreffende Person Blockaden auflösen.
Durch das erweiterte neue Bild der Situation und die teilweise oder vollständige Auflösung der Blockaden kann die aufstellende Person die Aufstellung und damit ihr Leben selbstbestimmt gestalten. Die ursprünglichen Beschränkungen als Teil des Unbewussten sind durch das Aufstellen ins Bewusstsein getreten und nun kann die Person frei von den vormals unbewussten Zwängen gestalten.
Die Methode des Familienstellens bzw. des Systemischen Stellens kann in Einzelsitzungen oder in der Gruppe erfahren werden.
Mehr Information zur Methode Familienstellen und Beratungen unter:
www.andrea-hofmann.de Raum für Innere Arbeit in Berlin Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg / Friedrichshain und Treptow / Neukölln
Grund zur Freude bei allen, die einen freien Zugang zu Kräutern befürworten: die Bundestagspetition dazu hat über 121.000 Stimmen gesammelt.
Jetzt muss nur noch der Bundestag auch etwas entsprechendes beschliessen …
Information zur Petitionsabstimmung:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action;sa=details;petition=14032
Einleitung & Teil 1 REINTUN. Basen und Säuren aus Nahrungsmitteln
Was ist Übersäuerung? Woher kommt Übersäuerung? Was hat sie zu tun mit Entsäuerung? Was sind Basen? Was sind Säuren? Was sind die Folgen von zuviel Säure? Welche Lösungswege gibt es?
Übersäuerung bedeutet, dass im Körper mehr Säuren vorhanden sind als in einem ausgeglichenen gesunden Zustand. Übersäuerung wird verursacht durch vermehrte Säureaufnahme, gesteigerte Säureproduktion und/oder verminderte Säureausscheidung. In den meisten Fällen kommen alle drei Mechanismen zusammen und führen umso schneller und stärker zu vermehrter Säure im Körper. Dies kann, je länger je mehr, zu Problemen und einem weitreichenden Feld an Krankheiten führen.
Und genau das ist die Lösung: an den Punkten, an denen zuviel Säure aufgenommen oder produziert wird, zuwenig Säure ausgeschieden wird, kann die Person ansetzen. Wer zuviel Säure aufnimmt, stellt die Ernährung um und nimmt weniger auf. Wer zuviel produziert, stellt sein Leben auf weniger Stress um und senkt so seinen Pegel. Wer zuwenig ausscheidet, kann die ursprüngliche Ausscheidungsfähigkeit wieder regenerieren, unterstützen oder ausgleichen. Unterschiedliche Bausteine können variabel genutzt werden, so dass der individuelle Lösungsweg für jede und jeden anders aussieht und sich flexibel gestalten lässt.
Ich möchte im ersten Teil einen kleinen Überblick in den Säure-Basenhaushalt des Körpers geben und am Beispiel der Säureaufnahme zeigen, wie es zur Übersäuerung kommt.
Der Bereich der Säureaufnahme ist der der Nahrungsaufnahme. In Bezug auf Übersäuerung werden die Lebens- und Genussmittel als basisch oder sauer bezeichnet.
Diese Einteilung in zwei kurze Begriffe dient der Vereinfachung. Genauer gesagt heissen die Begriffe „basenüberschüssig“ und „säureüberschüssig“. Denn fast kein Nahrungsmittel ist einfach nur basisch oder sauer, sondern Basen (Mineralien) und Säuren sind in allen vorhanden. Es kommt nun auf das Verhältnis an. Gibt es mehr Basen, heisst das ganze „basenüberschüssig“ oder kurz „basisch“. Gibt es mehr Säuren entsprechend „säureüberschüssig“ oder „sauer“.
Ebenso braucht Körper beides, Basen und Säuren, um die Säure-Basen-Haushalt in Balance zu halten. Wichtig ist, ihm die Basen und Säuren in einem Verhältnis zur Verfügung zu stellen, dass er durch einen Mangel weder in die eine noch in die andere Richtung rutscht.
Die Industrialisierung der letzten 100 Jahre industrialisierte einen Großteil der Nahrungsmittel. Dies bedeutet eine extreme Steigerung in den sauren Bereich. Besonders sauer (fast ausschliesslich sauer) sind beispielsweise Junkfood wie Hamburger aber auch alle Genussmittel wie Kaffee, Schwarztee, Nikotin, konventionelle Süßigkeiten (Schokolade, Kekse, Kuchen …) und vieles mehr. Sauer sind ausserdem Fleisch und Wurstwaren, Käse und Milchprodukte (Ausnahme: Butter, Sahne). Durch die industrialisierte Verarbeitung der Nahrung verschiebt sich der basische Wert vieler Produkte ins Saure: Gemüseeintopf aus der Dose, Obstkompott (industriell verarbeitet, mit raffiniertem Zucker, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffen versetzt). Getreide und Getreideprodukte sind ebenfalls sauer.
Auf der basischen Seite gibt es die meisten Obst- und Gemüsesorten und Kartoffeln. Und Sahne. Allerdings nur, wenn sie wie vor der Industrialisierung ohne Gentechnik, Pestizide und andere industrialisierte Verfahren angebaut, geerntet und weiterverarbeitet werden.
Wie bereits erwähnt, tragen die meisten Lebensmittel beides in sich, Basen und Säuren. Durch die industrialisierte Landwirtschaft und die industrialisierte Nahrungsverarbeitung verschiebt sich in allen Nahrungsmitteln der Anzeiger immer weiter in Richtung sehr säureüberschüssig. Die bereits sauren Produkte wie Brot und Getreide werden saurer, die vorher basischen Produkte werden weniger basisch oder auch sauer.
Dies bedeutet auf breiter Fläche eine hohe Steigerung der Säureaufnahme. Gleichzeitig gibt es nicht mehr Basen, die das ausgleichen könnten. Im Gegenteil – es werden immer weniger, bei manchen Ernährungsweisen sind die Basen, die durch die Ernährung aufgenommen werden, verschwindend gering.
Übersäuerung kommt von Säure, wie der Name schon sagt. Allerdings wird es dann nach dieser ersten einfachen Erklärung schon etwas komplizierter, denn hier ist Säure nicht gleich Säure. Es geht um Säure in Bezug auf den Körperstoffwechsel.
Normalerweise wird als Säure bezeichnet, was einen pH-Wert unter 7,0 hat. In Bezug auf den Körperstoffwechsel geht es aber um den Prozess im Körper. Bleibt beispielsweise nach der Verdauung eines Nahrungsmittels Säure übrig, die der Körper mit Basen ausgleichen muss, wird dieses Nahrungsmittel als sauer bezeichnet. Bleiben Basen übrig, entsprechend basisch.
Als Beispiel möchte ich die Zitrone anführen, direkt gemessen ist sie sauer im ph-Bereich. Trotzdem enthält sie so viele Basen, dass nach der Verstoffwechslung des Verdauungsprozesses mehr Basen als Säuren für den Körper übrig sind. Das bedeutet, die Zitrone ist für den Körper nicht sauer, sie ist basisch. Genauer gesagt basenüberschüssig.
Wie viele basische, wieviele saure Lebensmittel machen Sinn für eine gesunde, das heisst basenüberschüssige oder kurz basische Ernährung? Diese Frage kann ich nicht generell beantworten. Sie hängt von vielen Faktoren ab. Wie bereits erwähnt, beeinflussen Stress und Säureausscheidungsfähigkeit und -menge ebenfalls die Übersäuerung. Dies bedeutet, dass ein Mensch, bei dem die anderen Faktoren in Balance sind, säurehaltiger essen kann als ein Mensch, bei dem die anderen Aspekte ebenfalls in Schieflage sind.
Als Faustregel würde ich sagen, dass eine Ernährung, die sich zwischen 80:20 und 60:40 bewegt, das bedeutet 80% basenüberschüssige Lebensmittel und 20% säureüberschüssige oder entsprechend 60% und 40% meist eine ausreichend gesunde Grundlage im Bereich Ernährung bilden.
Mehr Informationen zum Thema Basische Ernährung und Links unter http://www.basischesbaden.de/info-basische-ernaehrung.html
Demnächst in Ihrem, Deinem, meinem Blog
Teil 2 Selbermachen. Wie wir durch Stress Säure produzieren
Teil 3 Sauersein. Probleme und Krankheiten als Folge der Übersäuerung
Teil 4 Loslassen. Baden, Schwitzen und andere Wege der Säureausscheidung
Teil 5 Basischsein. Rundum gesund: Ernährung, Sport, Entspannung, Baden und andere basische Lösungswege
Mehr Information und Beratung zu Übersäuerung, Entsäuerung, basischer Ernährung und basischem Baden:
www.andrea-hofmann.de Raum für Innere Arbeit in Berlin Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg / Friedrichshain und Treptow / Neukölln
www.basischesbaden.de
Für viele Blockaden, die ein freies und erfülltes erwachsenes Leben behindern, finden sich die Ursache in mehr oder weniger traumatischen Erlebnissen der Kindheit.
In Situationen im Alltag der oder des Erwachsenen fühlt sich der Mensch plötzlich ganz anders als sonst – wie ein unfähiges, gelähmtes oder bockiges Kind. Er ist von diesem Verhalten überrumpelt und kann es nicht seiner „normalen erwachsenen“ Person, seinem sonstigen Bewusstsein zuordnen.
Was passiert in dieser Situation? Die Situation ähnelt in bestimmten Aspekten einem Ereignis oder einer Stimmung, die die Person aus der Kindheit kennt – ob bewusst oder unbewusst. Das Erlebnis aus der Kindheit hat eine Wunde hinterlassen, die nie heilen konnte. Die Situation aus dem Alltag des Erwachsenen ähnelt der Kindheitserfahrung in bestimmten Punkten, vielleicht auch nur in einem Punkt. Und das Unbewusste bringt die erwachsene Person im Bruchteil einer Sekunde in die Welt des Kindes zurück. In die Welt der Verletzung und des Schmerzes.
In diesem Moment fühlt der Mensch, erwachsen in seinem Körper, mit der Seele des Kindes. Und reagiert als diese Kind, dieses verletzte Kind. Der Mensch ist 38 Jahre alt und fühlt und agiert wie ein Fünfjähriger. Wie ein verletzter, unglücklicher Fünfjähriger.
In der Arbeit mit dem inneren Kind können über Übungen zu verschiedenen Kindheitsabschnitten die jeweiligen Probleme der Reifestufen im Leben der Betroffenen gefunden werden. Die frühere Verletzung als Kind kann gesehen werden, sie kann angenommen werden und so heilen. Die Annahme der Realität, die in der akuten Situation im Kindesalter für das Kind nicht möglich war, kann so Schritt für Schritt als erwachsene Person nachgeholt werden. So kann die Ursache, die Blockade von früher, gelöst werden.
Bis dahin war die Entwicklung des Kindes nicht vollzogen, diese Behinderung stand der oder dem Erwachsenen von heute im Weg. Durch die Auflösung der traumatisierenden Situation wird die Entwicklung im nachhinein vollzogen. Das ursprüngliche Potential ist noch immer da und kann nun freigesetzt werden. So kann die betreffende Person jetzt trotz dieser Kindheitsprägungen ihr Potential entfalten. Nach dem Lösen der Blockaden des Inneren Kindes ist nun ein freies, bewusstes und selbstbestimmtes Handeln möglich.
Wenn die oder der Einzelne in den betreffenden Entwicklungsstufen sich nicht beschützt, unterstützt und ungehindert entfalten konnte, zeigt sich das in Symptomen wie Minderwertigkeitsproblemen, kreativen Hemmungen, zu wenig Selbstvertrauen, Abhängigkeit, Co-Abhängigkeit, Sucht, Zwang, Gewalt und Missbrauch (Opfer und/oder Täter_in). Weiterhin können Vertrauensprobleme, Selbstbestrafung, narzisstischen Störungen und Wunderglaube auftreten. Häufig sind Depressionen neben anderen Formen wie sexuellen Störungen, undiszipliniertem Verhalten, Denkstörungen, Apathie und Suicidtendenzen (-versuchen).
Beispielsweise führt eine Störung in der Säuglingsphase (Geburt bis neun Monate) zur mangelnden oder vollständig fehlenden Entwicklung des Urvertrauens. Stattdessen entwickelt sich ein grundlegendes Misstrauen. In der nächsten Phase (neun Monate bis drei Jahre) führt eine gesunde Unterstützung durch Familie und Umfeld zur Autonomie des Kindes. Im gegenteiligen Fall entwickelt sich gestörte Scham und chronischer Zweifel. Die Vorschulzeit (drei bis sechs Jahre) kann im günstigen Fall zu Ausbildung von Initiative führen. Oder aber im weniger günstigen Fall dazu, dass sich chronische und massive Schuldgefühle bilden.
Im Alter von 6 Jahren bis zur Pubertät kann sich gesunder Fleiss und Aktivität entwickeln, im gestörten Fall wird das Fundament für Minderwertigkeitskomplexe gelegt. In der Phase von Pubertät und Adoleszens (circa 13 bis 26 Jahre) findet der Mensch in einer gesunden Entwicklung zur eigenen Identität, die Störung produziert Rollenkonfusion und Identitätsstörungen.
Störungen und Probleme mit ihren Folgeerscheinungen begleiten in vielen Fällen, wenn sie nicht in irgendeiner Form bearbeitet werden, den Menschen sein Leben lang.
Mit verschiedenen Methoden wie beispielsweise der Inneren-Kind-Arbeit können die Probleme gefunden und gelöst werden. So können die Betroffenen in jedem Lebensalter zu ihren eigenen Wurzeln und zu ihrer eigenen Kraft und Kreativität (zurück) finden.
So banal wie einfach wie effektiv. Und überhaupt nicht neu. Ich weiss. Trotzdem unschlagbar, finde ich. Oldie but goodie eben.
Vorteile(im Gegensatz zum Auto und/oder öffentlichen Verkehrsmitteln)
+++ spart Ressourcen (Erdöl, Erdgas, Stahl …)
+++ gesund durch Bewegung
+++ wesentlich kostengünstiger
+++ keine Lärmemission
+++ spart versiegelte Flächen (circa 75%)
+++ wesentlich weniger und leichter Verletzte, keine Todesfälle bei reinem Radverkehr
+++ spart Zeit (bei kurzen Strecken in der Stadt, bei Stau)
+++ macht gute Laune (durch Endorphine, die der Körper bei Betätigung produziert)
+++ reduziert Stress (durch die körperliche Bewegung wird Stress abgebaut, der sich beim Autofahren aufbaut und anhäuft)
+++ gesund & basisch, da durch Schwitzen Säuren ausgeschieden werden
+++ steigert Kraft und Kondition
+++ sehr gute Gesundheitsprophylaxe für´s Alter
+++ straffes Gewebe, stabile Muskeln und Gelenke
+++ keine Parkplatzprobleme
+++ geländegängig
+++ keine Wartezeiten, da mein Fahrrad rund um die Uhr startklar ist (im Gegensatz zu öffentlichen Verkehrsmitteln)
+++ Entspannung an der frischen Luft nach anstrengendem Büroalltag und heissen Clubnächten
Nachteile
— kann mal platt sein -> aber auch das Auto kann mal kaputt sein. Und die öffentlichen Verkehrsmittel (Berlin!). Und seit es Marathon von Schwalbe gibt, ist auch dieses Problem von gestern)
— ist nass, wenn´s regnet -> dafür gibts Regenklamotten: “Es gibt kein schlechtes Wetter. Nur die falschen Klamotten.” Sagen schon die Norddeutschen und die Engländer. Und die müssen´s ja wissen.
— Unfallgefahr durch AutofahrerInnen -> je mehr RadfahrerInnen desto niedriger wird die Unfallquote. Also ein Grund mehr, Rad zu fahren.
— weniger transporttauglich -> es gibt Gepäcktaschen und immer mehr Auswahl an Lastenrädern. Auch tageweise zu mieten bei FahrradhändlerIn.
Fortsetzung folgt …
PROBLEM
Durch Shampoo werden Tenside und andere Stoffe in die Umwelt gebracht, die nur teilweise wieder aufbereitet werden können. Bei der Herstellung von Shampoo werden Materialien und Energie verbraucht, für das Shampoo selbst und die Verpackung. Beim Transport wird weitere Energie verbraucht.
LÖSUNG
Einfach seltener Haare waschen.
Viele Menschen waschen täglich ihre Haare. Wenn sie umsteigen und nur einmal pro Woche die Haare waschen, reduzieren sie sofort auf nur noch ein Siebtel ihres vorherigen Verbrauchs (an Shampoo, Tensiden und sonstigen Zusatzstoffen, Verpackungsmaterialien, Transport).
Und sie sparen dabei noch Geld und Zeit (beim Beispiel: Ersparnis 86%).
Mehr Info
Seltener Haare waschen (circa einmal die Woche) ist gesünder für Kopfhaut und Haare.
Ausblick
In weiteren Ökotipps (die noch kommen werden) gibt es Hinweise zu selbstgemachten Shampoos ohne Chemie und ohne Tenside.
Leider habe ich trotz jahrzehntelanger intensiver Suche bis jetzt keine langfristig befriedigende Lösung auf Biolebensmittelbasis für trockenes Haar gefunden.
Ich freue mich über Hinweise und Tipps.
DAS PROBLEM
Materialverbrauch (beim Kaffeekochen)
Dazu gibt es eigentlich gleich ein paar Tipps. Zuerst die üblichen wie Kaffee kochen ohne Filterpapier, in die Thermoskanne füllen etc. Mehr Informationen dazu unter bei BUND (Kaffee)
Wasser- und Energieverbrauch
Kaffee ist, auch wenn bio und fair, trotzdem am anderen Ende der Welt angebaut und benötigt entsprechend viel Energie um bis hierher geflogen oder verschifft zu werden.
Weiterhin ist ein wichtiger Faktor der Wasserverbrauch. Die Kaffeepflanze ist, wie beispielsweise auch die Baumwollpflanze, sehr wasserbedürftig.
Der virtuelle Wasserverbrauch einer Tasse Kaffee liegt bei 140 Litern. Als virtuelles Wasser wird die Menge an Wasser bezeichnet, die bei der Herstellung eines Produktes verbraucht wird.
Das bedeutet, dass an der Tasse Kaffee noch mehr hängt, da sie wie gesagt, von Südamerika bis hierher nach Europa transportiert werden muss.
DIE LÖSUNG
Alternative: Getreidekaffee, Lupinenkaffee
Sowohl Getreidekaffee als auch Lupinenkaffee sind regionale Produkte, sie sind ohne Probleme in Bio erhältlich (Getreidekaffee auch in Demeter-Qualität).
Ich habe leider keine Werte zum virtuellen Wasserverbrauch von Getreidekaffee gefunden, aber bin mir sicher, dass Getreide sehr viel weniger Wasser braucht als Kaffee. Ausserdem sind die Transportwege sehr kurz, da Getreide in Deutschland überall regional zu bekommen ist.
Gesundheit
Auch in gesundheitlicher Sicht schneidet Bohnenkaffee wesentlich schlechter ab als Getreide- oder Lupinenkaffee.
Aus der Sicht des Basen-Säurehaushaltes sind zwar alle drei insgesamt sauer, aber auf der Säureskala sind die Werte des Bohnenkaffees weit höher als die des Getreidekaffees. Der Lupinenkaffee liegt etwa dazwischen.
So ist im Rahmen der basischen Ernährung und des basischen Lebens der Getreidekaffee auf jeden Fall positiver zu bewerten.
Ausserdem ist das Koffein des Bohnenkaffees für viele Menschen nicht gesund (Suchtfaktor, Kreislauf- und Verdauungstraktunverträglichkeiten).
Best
Beste Alternative: Kräutertee (regional, fair und bio)
Er schneidet in allen Punkten am besten ab: Wasserverbrauch, Produktionsenergieverbrauch (kein Rösten wie bei den Kaffeesorten notwendig), Gesundheit (basisch, keine Suchtstoffe).
Basen und Genuss
Lupinenkaffee ist geschmacklich näher am Bohnenkaffee als Getreidekaffee. Für die Umstellung hilft das vielleicht denen, die den Getreidekaffe zu weich, zu flach finden.
Getreidekaffee gibt es in verschiedenen Mischungen. Am basenhaltigsten sind die Mischungen mit Dinkel und Zichorien, da sie mehr Mineralien enthalten als die Weizenmischungen.
Getreidekaffee gibt es zum Aufbrühen und löslich. Im Gegensatz zum Bohnenkaffee schmeckt nach meiner Erfahrung den meisten Menschen hier der lösliche besser als der aufgebrühte.
Wo
Getreidekaffee und Kräutertees in allen Bioläden
Lupinenkaffee in ausgesuchten Bioläden und beispielsweise bei www.biowelt.de
Wie immer gilt: probieren und experimentieren, bis Sie das finden, bis Du das findest, das Ihnen/Dir am besten gefällt.
Viel Spass dabei!
Mehr Information zu virtuellem Wasserverbrauch bei www.wikipedia.de
Mehr Information zu Öko und Kaffeekochen bei www.bund.net
Ich möchte im Laufe der Zeit einige Ökotipps einstellen. Mein Anliegen ist vor allem, solche Ökotipps einzustellen, die nicht überall zu finden sind.
Deshalb hier als Ökotipp #01 eigentlich schon mal 273 Ökotipps. So viele finden Sie/findet Ihr hier auf der BUND (für Umwelt und Naturschutz Deutschland)-Webseite: www.bund.net
Manche der BUND-Tipps werde ich auch publik machen, aber erstmal einige meiner eigenen …wie gesagt, ab Ökotipp #02
Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat der Bundesregierung vorgeworfen, in den von ihr beauftragten Szenarien für ein energiepolitisches Gesamtkonzept keine Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz vorzusehen. Es gehe ihr vor allem darum, politisch gewollte Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke zu legitimieren. Ab wann erneuerbare Energien die Atomkraftwerke ablösen könnten, werde ebenfalls nicht untersucht. Der ambitionierte Ausbau der regenerativen Stromerzeugung und das entschiedene Fördern der Stromeffizienz könnten bis spätestens 2020 sämtliche Atomkraftwerke in Deutschland ersetzen. Allein mit Energieeffizienzmaßnahmen ließen sich sechs Atommeiler überflüssig machen. Der Ruf nach Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke blockiere hingegen eine verbraucher- und klimafreundliche Stromversorgung.
“Neue Kohlekraftwerke, längere Laufzeiten für die deutschen Atommeiler und ein steigender Stromverbrauch sind wesentliche Hindernisse beim Aufbau einer zukunftsfähigen Stromversorgung”, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. “In dem von der Bundesregierung für den Herbst angekündigten Energiekonzept droht ein entscheidender Faktor völlig vernachlässigt zu werden – die Steigerung der Energieeffizienz. Der Atomausstie kann schneller als gedacht vollzogen werden, wenn das riesige Sparpotential effizienter Technologien mobilisiert wird. Bestandteil eines nationalen Energiekonzeptes muss ein gesetzliches Einsparziel beim Primärenergieverbrauch von mindestens zwei Prozent pro Jahr sein”, sagte Weiger. Er forderte Bundesumweltminister Röttgen auf, ein Energiekonzept ohne jede Laufzeitverlängerung und mit ambitionierten Energieeinsparzielen durchrechnen zu lassen.
mehr zu: Energiesparen kann Atomkraftwerke überflüssig machen
Der Text ist ein direktes Zitat von der BUND-Webseite (Link s.o.)
Quelle: bund.net (BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland)
… ökologisch und ästhetisch wertvoll:
http://www.calfeedesign.com/bamboo.htm
leider etwas weit weg … but still inspiring, wa!?
Campact-Info:
“Angesichts der Massenproteste gegen den Castor wollen wir Bundespräsident Wulff zur Vernunft bringen: Er darf den verfassungswidrigen Atom-Deal nicht unterschreiben. 75.000 Bürger/innen unterstützen bereits unseren Appell.”
“(…) das ist ein starkes Signal aus dem Wendland nach Berlin: 50.000 Menschen demonstrierten am Samstag gegen den Atom-Deal der Regierung. Viele Tausende beteiligten sich im Anschluss trotz Kälte und massiver Polizeipräsenz an gewaltfreien Protest- und Blockade-Aktionen gegen den Castor-Transport. Mit der längsten Verspätung seit Beginn der Transporte erreichte die strahlende Fracht heute um 9:48 Uhr das Zwischenlager Gorleben.
Die vehementen Proteste der letzten Tage zeigen: Die Bundesregierung kann ihren Atomplänen zwar Gesetzeskraft verleihen, aber die Ablehnung der Gesellschaft bläst ihr um so kräftiger ins Gesicht. Die Auseinandersetzung um die Atomkraft ist bei weitem noch nicht entschieden. Jetzt hat es Bundespräsident Christian Wulff buchstäblich in der Hand, einen ersten Schritt zur politischen Lösung des Konfliktes zu tun.
Schon über 75.000 Bürger/innen fordern ihn auf, das geänderte Atomgesetz nicht zu unterschreiben, weil es verfassungswidrig ohne Zustimmung des Bundesrates beschlossen wurde. Bundespräsident Wulff kann und muss kraft seines Amtes das Gesetz stoppen. Als Ministerpräsident von Niedersachsen hatte Wulff selbst noch die Beteiligung des Bundesrates an Entscheidungen über veränderte AKW-Laufzeiten gefordert. Bis Ende der Woche wollen wir mindestens 100.000 Unterschriften unter den Online-Appell zusammen bekommen.
Fordern Sie vom Bundespräsidenten den Atom-Deal nicht zu unterschreiben!
In der öffentlichen Debatte ist die Rolle von Christian Wulff bislang noch nicht deutlich geworden. Das werden wir ändern! Dazu wollen wir einen 30 Sekunden langen Werbespot produzieren, der die breite Öffentlichkeit mobilisiert. Das haben wir uns ausgedacht:
Einen Film im Stil eines normalen Werbespots. Ein Mann versucht einzuschlafen und wirft sich dabei hin und her. Er kommt zur Ruhe und ein Traum setzt ein: Szenen von den Geschehnissen der letzten Tage – Traktoren, Sitzblockaden, martialische Polizisten und der gespenstische Castor-Zug. Der Traum wandelt sich zum Albtraum, der die Erinnerung an Tschernobyl wachruft. Der Mann wacht schweißgebadet auf.
Szenenwechsel: Der Mann steht in einem luxuriösen Badezimmer und kleidet sich an. Aus dem Off die Stimme: “Gegen Albträume und Zukunftsängste gibt es nur EIN wirksames Mittel.” Auf seinen Manschettenknöpfen wird der Bundesadler sichtbar. Es ist nicht irgend ein Mann, es ist ein Repräsentant, ein Würdenträger. Blick durch das Badezimmerfenster, draußen wartet der Fahrer mit der Bundeslimousine: “Herr Wulff, unterschreiben Sie das Atomgesetz NICHT.”
Helfen Sie, den Film in Kino und TV zu bringen!
Mit herzlichen Grüßen
Felix Kolb
PS: Ihre steuerlich abzugsfähige Spende können Sie auch direkt auf unser Spendenkonto überweisen:
Campact e.V.
Stichwort: Wulff-Aktion
Konto-Nr. 6980880111
BLZ 25120510
Bank für Sozialwirtschaft”
Quelle: Email von campact
Missbrauch gibt es in verschiedenen Gebieten. Ich würde sagen, dass Missbrauch bedeutet, dass man etwas oder jemanden nicht seinem eigentlichen Wesen entsprechend behandelt und in den meisten Fällen bedeutet dies in der Konsequenz dass die betreffende Person oder das Ding, die Sache dadurch geschädigt wird, oft schwerwiegend, oft irreparabel, manchmal bis zur vollständigen Zerstörung.
Ich möchte zunächst zwei Definitionen zitieren (Quelle: Wikipedia), einmal die Oeconomische Encyclopädie (1773-1858), die Missbrauch definiert als unsachgemäßen Gebrauch bis hin zu “schädlichem Gebrauch”.
Die zweite Definition aus dem Brockhaus (14. Auflage, 1984-1896) nennt Missbrauch “den falschen, schlechten Gebrauch”.
Es gibt grundsätzlich den Missbrauch von Personen, Dingen, Titeln und vielem anderem. Ich möchte hier im Besonderen über den Missbrauch von Personen sprechen.
Es klingt vielleicht für manche etwas ungewohnt, wenn in Bezug auf eine Person von Gebrauch gesprochen wird, da die Person ja kein Ding ist und das Wort Gebrauch nach der Benutzung eines Produktes klingt.
Die Formulierung “falscher, schlechter Gebrauch” trifft zwar den Kern der Sache, kommt aber aus einer anderen Zeit und anderen Vorstellungswelten. Deshalb würde ich heute sagen, dass eine Person missbraucht wird, wenn sie nicht ihrem Wesen gemäß behandelt wird. Aus diesem nicht-wesensgemäßen Behandeln (ein in dem Zusammenhang geläufigeres Wort als Gebrauchen) entstehen Schäden für die Person, oft genug sehr große, auch irreparable Schäden.
In diesem Sinne benutze ich, auch in den noch folgenden Artikeln das Wort Missbrauch. Umgangssprachlich wird Missbrauch oft mit sexuellem Missbrauch gleichgesetzt und dieser wiederum mit vollständiger genitaler Vergewaltigung. Das Wort Missbrauch trifft aber auf sehr viel mehr unterschiedliche Fälle in sehr unterschiedlichen Umständen und Schweregraden zu.
Psychologisch wird als Missbrauch verstanden, wenn eine Handlung das Opfer in seiner Integrität verletzt und ihm psychischen Schaden zufügt.
Da das Wort Gebrauch für die psychologische Situation für viele etwas vergegenständlichend klingt, möchte ich das Wort “Eubrauch” einführen. “Eu” als Vorsilbe bedeutet “gut” im Sinne von vollständig, ganz, gesund. Beispielsweise bedeutet Eupnoe, (“eu” – gut, “pnoe” – Atmung), dass jemand eine gesunde, vollständig funktionierende Atmung hat. Die Atmung ist in Balance, ruhig und versorgt den Körper mit allen Nährstoffen. Bei der geringsten Störung der Atmung liegt keine Eupnoe mehr vor. Es sind Störungen, beginnend bei Räuspern und Husten über verschiedene Stadien bis Tuberkulose, Lungenentzündung, Lungenödem (Wasser in der Lunge) und anderem.
In diesem Sinne sehe ich den Eubrauch. Dies ist das Verhalten, die Umweltbedingungen, die einer Person ermöglichen, ihrem Wesen gemäß zu leben.
Im Gegensatz dazu steht der Missbrauch. Kleinere und größere Störungen haben ihre Auswirkungen, abhängig von der Person, dem Zeitfaktor und anderen Umständen.
In der Realität spannt sich das Feld vom ruhig fliessenden Eubrauch bis zum extremsten Missbrauch weit auf. Ich finde es wichtig, genau und differenziert hinzusehen ohne dabei in Schwarz-Weiss-Schemata zu verfallen.
Mehr zum Thema bald in verschiedenen Artikeln zu sexuellem Missbrauch, emotionalem Missbrauch, physischem und spirituellem Missbrauch.
Es ist tatsächlich wahr. Es gibt nun ein Fahrrad (und schon fast zwanzig Stück seiner Art fahren durch Berlin) mit einem Rahmen aus nachwachsendem Rohstoff: Bambus. Und nicht nur das, sondern jede und jeder kann sich selbst so ein Rad bauen. Das ist nicht nur mehr als arm, es ist auch mehr als sexy. Viel mehr, finde ich. Abgesehen von den zweispurigen Fahrradwegen in Kopenhagen mit grüner Welle fast konkurrenzlos funky im Raduniversum.
Die Workshops (hier in Berlin) kann frau und mann buchen über die untenstehende Webseite. Für 190 Euro gibts den Workshop inklusive mindestens Bambus-Diamant-Rahmen, Gabel, Lenker, Tretlager und Pedale.
So viel gute Nachrichten und fast kein Ende. Weil es sich so fantastisch anhört, schreibe ich noch, dass das kein Witz ist und tatsächlich Realität 2010. In Berlin.
Und falls Sie/Du/Ihr da hingeht und ein BambooBerlinBike baut (oder schon eins habt), würde ich mich sehr über Feedback freuen. Ich bin gespannt.
Ich überlege, ob ich mir auch eins baue. Massiv-rustikal für den Winter. Vielleicht mit temporären Stützrädern, falls wieder so ein heftiger Winter kommt.
Aufstellung ist eine Methode, die mehr und mehr Verbreitung findet. Immer mehr Menschen stellen fest, dass bei Normalmedizin und dem Bereich dazugehörenden Bereich der Psychologie keine Antworten auf ihre Fragen finden, keine Lösung von Problemen, keine Heilung bei Krankheiten.
Im Zusammenhang damit steht die immer größere Ausbreitung von alternativen Heilmethoden, zu denen neben Akupunktur und Homöopathie auch Yoga und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) gehören. In einem Bereich, der immer mehr Methoden auf den Markt bringt, zu der auch das Aufstellen oder auch Familienstellen, Systemisches Stellen genannt, zählt.
Für Menschen, die in verschiedenen Bereichen eine Ausbildung absolvieren möchten, bietet sich ein fast unüberschaubares Feld von Angeboten mit großen Preis- und Qualitätsunterschieden.
Zunächst ist es wichtig zu wissen, was die betreffende Person will: möchte sie eine Ausbildung, die ein wohlklingendes Diplom in Aussicht stellt, weil sie über diese Auszeichnung zahlungskräftige Kundschaft locken möchte? Ist sie interessiert an einer traditionellen Ausbildung mit festen Regeln und der einfachen Sicherheit, Wege zu beschreiten, die bereits von vielen benutzt wurden? Oder möchte sie eine Ausbildung, die ihr die Möglichkeit bietet, ein inhaltlich tiefes und fundiertes Basiswissen in ihr eigenes System zu überführen, über die Ausbildung zu ihrer eigenen Variante der Methode zu kommen und ihre eigene Kreativität dadurch zu entdecken und zu üben?
Ist die Ausgangsposition geklärt, finden sich für die ersten beiden Gruppe relativ leicht über entsprechende Angebote im Internet das gesuchte vielversprechende Etikett oder die traditionelle Schule mit langjährigen Wurzeln.
Bei der Dritten Gruppe wird es schwierig, weil viele Angebote dies versprechen und es nicht für jedeN auf den ersten Blick ersichtlich ist, ob das versprochene auch eingehalten werden kann.
Sehr oft hilft ein intuitiver Blick auf die Webseite des Anbieters. Bereits in den ersten Sekunden fühlen die meisten Menschen, ob sie von der Webseite angesprochen sind oder nicht. Fühlen sie sich nicht angesprochen, liegt die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie die Person oder Institution, die hinter der Seite steht auch nicht ansprechend finden.
Bei der weiteren Wahl lohnt sich ein Blick auf Umfang und Kosten der Ausbildung. Können Sie einen Schnuppertermin wahrnehmen oder müssen Sie sich gleich für eine 2-Jahresausbildung für mehrere Tausend Euro verpflichten? Und wollen Sie das? Seriöse Personen oder Institute bieten Schnupperkurse oder frei belegbare Module an, wo Sie das Angebot kennenlernen können, bevor Sie eine weitreichende Entscheidung treffen.
Interessant zum Aspekt Information ist die Art der Kommunikation der Anbieter. Schicken Sie eine Frage per Email und warten wochenlang vergebens auf Antwort? Oder ist die Antwort wesentlich länger oder kürzer, als Sie sich das wünschen? Auch dies weisst auf eine Diskrepanz zwischen Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen und denen des Anbieters hin.
Noch weiter geht dies, wenn Sie Webseite, Flyer oder Emailantwort nur ungenügend verstehen können. Dies ist ein weiterer Fingerzeig auf Kommunikationsarten, die nicht zusammenpassen.
Finden Sie aber Anbieter, deren Webseite, Foto Ihnen auf Anhieb zusagt, deren Termine Ihnen passen und bei denen sie ein Modul zum Kennenlernen belegen können, kann das ein Zeichen für passende Haltungen sein. Schicken Sie dann och eine Email oder rufen an, um etwas nachzufragen und sind von Inhalt und Art und Weise der Information sehr angetan, dann haben Sie gute Chancen, Ihre passende Ausbildung gefunden zu haben. Und wenn nicht, können Sie ohne großen Schaden oder weitere Verpflichtung weiter suchen. Und haben durch die Erfahrung umso größere Chancen, Ihr Pendant zu finden.
Mehr Information, Beratung und Ausbildung:
www.andrea-hofmann.de Raum für Innere Arbeit in Berlin Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg / Friedrichshain und Treptow / Neukölln
Was sind Aufstellungen? Als Aufstellungen oder Aufstellen wird eine Methode bezeichnet, die mit der räumlichen Aufstellung von Personen und mit dem sogenannten Stellvertreterphänomen arbeitet.
Es gibt viele Bezeichnungen dafür: Aufstellungen, Aufstellen, Familienstellen, Familienaufstellung, Systemisches Stellen, Systemische Aufstellung. Das ist oft verwirrend, da die Bezeichnungen auch manchmal aus Unkenntnis unterschiedlich benutzt werden.
Als Sammelbegriff gilt das Wort Aufstellung(en), aber auch Systemisches Stellen oder Systemische Aufstellung. Eine Unterabteilung davon ist das Familienstellen, wobei manche aus Unkenntnis den Begriff Familienstellen auch als Sammelbegriff verwenden.
Was ist eine Aufstellung genau? Eine Aufstellung ist das räumliche Anordnen von sogenannten Stellvertretern zu einem bestimmten Thema für eine bestimmte Person oder Personen(gruppe) zu einer bestimmten Zeit.
Die räumliche Anordnung als äussere Struktur des Systems sagt etwas über die innere Struktur des Systems und damit auch über die innere Struktur der aufstellenden Person aus. Die aufstellende Person ist die Person, die eine Fragestellung klären will und zu diesem Zweck eine Aufstellung machen lässt. Dazu bedarf es meist einer anderen Person, die die Aufstellung anleitet.
Am einfachsten zeigt sich die Methode über den Ablauf. Dieser beginnt damit, dass eine Person ein Problem hat, bei dem sie das Gefühl hat, nicht über alle dazu gehörenden Informationen zu verfügen. Sie versteht nicht genau die Mechanismen, sowohl bei sich selbst als auch bei anderen am Problem Beteiligten. Oder sie hat die Informationen, kann es aber nicht alleine lösen.
Eine Aufstellung arbeitet systemisch, das bedeutet, dass sie einen Komplex an Personen und anderen an einem Problem beteiligten Faktoren als ein System wahrnimmt. Wichtig dabei ist, dass die Einzelteile eines Systems voneinander abhängen. Dies hat zur Folge, dass sich mehr oder weniger alle Teile im System ändern, wenn auch nur ein kleiner Teil im System sich ändert.
So eignet sich die Methode sehr gut, um komplexe und differenzierte Zusammenhänge zu untersuchen. Hierbei spielt der Zeitfaktor eine große Rolle: da durch eine kleine Veränderung das ganze System sich ändert und die Aufstellung ein Abbild einer realen Situation mit realen eigenständigen Beteiligten ist, können sich reale Situation und reales Abbild ständig verändern. Die Methode der Aufstellung ist so flexibel, dass sie diese Veränderungen ständig neu abbilden kann.
Der nächste Schritt ist, dass sich die aufstellende Person jemanden sucht, mit dem/mit der sie gerne arbeiten möchte. In der klassischen Variante von Aufstellung funktionieren die sogenannten Stellvertreter über einzelne Menschen.
Zu Beginn einer Aufstellung schildert die betreffende Person ihr Problem. Dies kann eine relativ kurze Schilderung sein, die detaillierte Information kommt dann über die Aufstellung. Der nächste Schritt ist die Benennung der beteiligten Personen oder weiteren Umstände. Es gilt hier, das System, so weit zu diesem Zeitpunkt möglich, relativ genau zu erkennen. Fehlt ein wichtiger Bestandteil des Systems können wegen des systemischen Zusammenhangs wichtige Faktoren des Problems übersehen werden und eine Lösung kann nur bedingt zu finden sein. Werden hingegen zu viele beteiligte Faktoren oder Personen gewählt, kann es bei einer differenzierten Betrachtung zu langwierig und deshalb zu verwickelt sein, um einen möglichst effektiven Lösungsansatz zu finden.
Die Auswahl wird dadurch erleichtert, dass eine Aufstellungsleitung mit viel Offenheit, Intuition und Gespür der aufstellenden Person hilfreich zur Seite stehen kann. Eine gute Leitung kann im Laufe der Aufstellung spüren, wenn wichtige Faktoren oder Personen fehlen und sie im Verlauf noch hinzufügen. Manchmal können dies auch StellvertreterInnen spüren.
In der klassischen Variante sucht sich nun die aufstellende Person Menschen aus, die ihr zu den jeweiligen Personen und Faktoren ihrer Aufstellung zu passen scheinen. Beispielsweise sucht sie sich von den Anwesenden jemanden aus, der ihr als Stellvertreter für ihren Vater, ihre Mutter oder andere Beteiligte passend erscheint. Sind die angefragten Personen einverstanden, stellt die Hauptperson alle am System Beteiligten intuitiv im Raum auf. Sie hat auch eine Person stellvertretend für sich selbst ausgesucht. Sie selbst nimmt an der Aufstellung nur als Beobachterin teil.
Im Laufe der Aufstellung artikulieren die StellvertreterInnen ihre Befindlichkeiten. Darüber wird das systemische Netz mehr und mehr deutlich. Nach der ersten Runde verändert die/der LeiterIn in Zusammenarbeit mit den StellvertreterInnen die Positionen. Immer wieder werden die nun geänderten Befindlichkeiten wahrgenommen und finden weitere Veränderungen statt. Das Ziel ist eine Position zu finden, die für die betreffende Person das Problem so weit wie möglich klärt und löst. Dabei ist wichtig, dass sich die StellvertreterInnen so weit wie möglich wohl fühlen und vor allem nur Veränderungen herbeigeführt werden, mit denen die aufstellende Person einverstanden ist.
Im Laufe der Aufstellung kommt es meistens zu wichtigen, bisher nicht kommunizierten Sätzen und damit zu einer unterschiedlichen inneren und äusseren Position der Beteiligten.
Ist gegen Ende einer Aufstellung die Position gefunden, mit der die beteiligte Person sich am wohlsten fühlt, kann sie sich an die Position ihrer/ihres StellvertreterIn begeben und selbst die nun veränderte Situation erspüren.
In freieren Varianten können anstatt der vielen menschlichen Einzelvertreter auch Gegenstände benutzt werden wie Steine, Puppen und ähnliches. Eine beliebte Variante ist auch das Aufstellen mit Blättern. Dabei werden für alle beteiligten Stellvertreterpositionen einzelne Papiere beschriftet. Diese Blätter werden wie die Menschen im Raum aufgestellt. Das Erspüren und Kommunizieren der einzelnen Personen kann so durch eine einzige Person, meist die leitende Person, erfolgen. Je nach Wunsch und Fähigkeiten kann die aufstellende Person ihre Position von Anfang an (ebenfalls auf einem Blatt) einnehmen und die Aufstellung so miterleben und mitgestalten. Die/der LeiterIn wechselt von Papier zu Papier und bringt so alle StellvertreterInnen mit ins Spiel.
Wichtige Voraussetzungen für eine fruchtbare und hilfreiche Aufstellung stellen auf der Seite der leitenden Person weitestgehende Offenheit, Freiheit und kreatives Denken dar, um eine individuell für die Person in der Situation passenden und unterstützenden Lösungsweg zu finden.
Ebensowichtig ist dies auch für die aufstellende Person und eventuelle StellvertreterInnen, denn die Begrenzung und Eingengung der Einzelnen ist Teil des Systems und somit auch Teil einer Behinderung oder im günstigen Fall einer freien, differenzierten und erfolgreichen Lösung.
Ein Beispiel für die freie Arbeit mit Familienstellen und Systemischem Stellen für verschiedene Problembereiche ist der Raum für Innere Arbeit von Andrea Hofmann in Berlin. Sie stellt mit Einzelsitzungen und Gruppen, mit StellvertreterInnen und Blättern auf – je nach Situation, Problemfeld und KlientIn.
Basis ihrer Arbeit ist langjähriges Forschen und vielfältige, tiefe Erfahrung mit Familienstellen und Systemischem Stellen aber auch mit anderen Methoden. In einer sehr freien und kreativen Gestaltung findet sie Lösungsmöglichkeiten für alle Arten von Problemen – vor allem in besonders schwierigen Problemstellungen sieht sie eine Herausforderung, die sie gerne annimmt.
Den Ablauf bespricht und gestaltet Andrea Hofmann jeweils individuell mit Klientin oder Klient. So gibt sie den Betreffenden Raum für freie Entfaltung, kreatives Gestalten und Selbstbestimmtheit aber auch Unterstützung und Hilfe – so, wie es die Person in dem Moment benötigt. Dadurch stellt sie ein hohes Maß an Eigeninitiative her ebenso wie eine möglichst konstruktive Hilfestellung. In konstanter Offenheit und mitfühlendem Kontakt gibt sie so viel Freiraum wie möglich und dabei doch so viel Erfahrung und konstruktive Hilfe wie nötig.
Die Erfahrung des Systemischen Stellens wird so über die Problemlösung hinaus zum spannenden Kennenlernen des eigenen Selbst, der eigenen Welt und zum produktiven Üben der eigenen kreativen Kräfte. Der Raum für Innere Arbeit ist von Andrea Hofmann angelegt als Hilfe zur Selbsthilfe. So kann jede und jeder durch das Problemlösen zu immer grösserer Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit wachsen.
Mehr Information, Beratung und Ausbildung:
www.andrea-hofmann.de Raum für Innere Arbeit in Berlin Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg / Friedrichshain und Treptow / Neukölln
Viele Frauen leiden unter Kopfschmerzen, Bauchziehen, emotionalem Ungleichgewicht, Brustspannen, Ödemen (Wassereinlagerungen), Rückenschmerzen, allgemeinem Unwohlsein und Heisshunger auf Süßes. Und sie leiden darunter an den Tagen vor den Tagen. Diese Symptome werden Prämenstruelles Syndrom (PMS) genannt, da sie in den Tagen vor („prä“) der Menstruation („menstruell“) auftreten.
Was passiert da genau? Der pH-Wert im Blut der Frau ist abhängig von ihrem Zyklus. In der Zeit vor der Menstruation sinkt der pH-Wert, das bedeutet, das Blut der Frau wird zunehmend sauer. Es bleibt dabei immer im basischen Bereich, denn sonst würde die Frau sich selbst verätzen. Mit dem Blut wird auch das vom Blut versorgte Gewebe saurer.
Viele Experten sind sich darin einig, dass ein mehrheitlich basischer Wert den gesunden Normalzustand darstellt. Beispielsweise ist das Fruchtwasser, in dem das Baby im Mutterleib schwimmt, auch basisch. Ein Wert, der in Richtung sauer geht, ist demzufolge weniger gesund.
Beginnt die Menstruation, steigt der pH-Wert wieder an, wird also wieder basischer. Kurz vor der Menstruation ist das Blut am sauersten, kurz nach der Menstruation hat es seinen basischsten Wert innerhalb des Zyklusverlaufs.
Steigen die Säuren im Körper an, bewirkt dies kurz- und langfristig verschiedene negative Effekte. Kurzfristig zum Beispiel beim Muskelkater zu beobachten: die Milchsäure, die durch Überbeanspruchung der Muskeln produziert wird, macht den Muskel saurer. Mit der Folge, dass er schmerzt. Der Schmerz soll den Menschen davon abhalten, noch mehr Sport zu machen und sich noch weiter zu übersäuern. Das Körperbewusstsein versucht bei Übersäuerung gegenzusteuern. Langfristig erzeugt Übersäuerung ein ganzes Spektrum von Krankheiten von A wie Asthma über N wie Neurodermitis und R wie Rheuma bis Z wie Zellulitis.
Ausserdem ist wichtig zu wissen, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, Säuren an verschiedenen Orten zu deponieren. So können Säuren in einer Depotform eingelagert werden, die biochemisch inaktiv ist – sie verändert den pH-Wert nicht direkt. Wird die Säure aus der Depotform gelöst, so ist sie biochemisch wieder aktiv und beeinflusst den pH-Wert direkt. Durch diese Wirkungsweise kann der pH-Wert mit den im System vorhandenen Säuren verändert werden, auch wenn keine Säure von aussen zugeführt oder ausgeschieden wird.
Im Zusammenhang mit der Menstruation bedeutet dies, dass der Körper durch den Anstieg der Säure in Blut und Gewebe in den Tagen vor der Menstruation merkt, dass die Säurebelastung zunimmt und versucht, gegenzusteuern. Denn Säurebelastung würde kurzfristig zur Übersäuerung aber langfristig zur Verätzung führen. Die einfachste und für den Körper verträglichste Art, das zu verhindern, ist die Zufuhr von Basen. Nimmt der Mensch Basen auf, können diese die Säuren neutralisieren und so helfen, den Körper basisch zu halten. Also signalisiert der Körper dem Menschen, das Unbewusste dem Bewussten, dass Basen benötigt werden. Wie tut er das? Mit dem Heisshunger auf Süßes.
Süße Nahrung bedeutete viele Jahrtausende lang für den Menschen Obst und fruchtähnliche Pflanzen. Oder auch Honig. Durch die enthaltenen Zucker (Fruchtzucker) schmecken sie süß. Fast alle Obstsorten und auch Honig enthalten mehr Basen als Säuren. Deshalb nennt man sie basenüberschüssig. Wobei es nicht um den direkten pH-Wert der Frucht geht, sondern um die Basen und Säuren, die sie dem menschlichen Organismus liefern. Liefern sie also dem Körper mehr Basen als Säuren zum sogenannten Verstoffwechseln, nennt man die Obstsorte basenüberschüssig, oder kurz basisch. Liefert sie dagegen mehr Säuren, nennt man sie sauer.
Zurück zum Zyklus. Steigt der Säurewert zunehmend vor der Menstruation, will der Körper gegenregulieren und versucht dem Bewusstsein die Meldung für Basenaufnahme zu senden. Das ist nach alter Tradition der Heisshunger auf Süßes. Damit hat es Jahrtausende lang geklappt. Aber im Zeitalter der Industrialisierung ist die Nahrung ebenso industrialisiert. Heisshunger auf Süßes bedeutet nun für den Menschen nicht mehr Obst und Honig, sondern industriell hergestellte Süßwaren aus industriell veränderten Rohstoffen wie weisser Zucker, gehärtete Fette, Weizenauszugsmehle, Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe, Pestizidrückstände, Schaumstoffe, Regulatoren, chemische Farbstoffe und vieles mehr. Diese Stoffe haben alle eins gemeinsam: sie sind sauer, sehr sauer. Keine Base weit und breit.
Der Körper der Frau in den Tagen vor der Menstruation sendet ihr also das Signal, basenüberschüssige Nahrung zu sich zu nehmen, um den hormonellen Säureanstieg auszugleichen. Durch die veränderte Nahrungswelt aber hat sich der Code ins Gegenteil verkehrt. Statt dem süßen basischen Obst isst die Frau die süßen sauren Süßwaren. Und der Körper, der sowieso bereits im leichten Säurestress ist, bekommt eine Riesenladung Säure zugeschossen. Der leichte Stress wird zur kleinen Katastrophe. Statt eines Ausgleiches führt die Person sich durch dieses Missverständnis genau das zu, was ihr Körper unter allen Umständen meidet: mehr Säure.
Dadurch kommt es zu verstärkten Symptomen wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Brustpannen, Ödemen, emotionalen Stimmungstiefs vor der Menstruation. Aber auch die Menstruation selbst ist direkt damit verbunden. Erhöhte Säurewerte verursachen oder steigern Menstruationskrämpfe und andere Funktionsstörungen wie zu starke Regelblutung (Hypermenorrhoe).
In den Wechseljahren, der großen Hormonumstellung in der späten Lebensmitte der Frau, führen überhöhte Säurewerte ebenfalls (mit) zu den bekannten Symptomen wie Hitzewallungen, Unwohlsein, emotionale Imbalancen und anderen.
Was tun? Eigentlich ist es ganz einfach: zurück zur Natur. Wenn Sie industriell hergestellte Waren mehr und mehr meiden, dafür zunehmend ursprünglich essen (regional, saisonal, bio, frisch) dann unterstützen Sie Ihren Körper mit Basenzufuhr. Als einfache Faustregel gilt: Obst, Gemüse und Kartoffeln sind basisch. Fleisch, Getreide und Milchprodukte sind sauer. Zur genaueren Information gibt es Tabellen mit genauen Basen- und Säurewerten.
Abgesehen von einer basenüberschüssigen Ernährung kann mensch auch Basisch Baden. Dabei wird eine Base ins Badewasser gegeben. Durch das basische Wasser wandert per Osmose (Durchtritt durch eine Membran mittels Konzentrationsunterschied) die überschüssige Säure aus dem Körper ins Badewasser. So kann der Körper auf einfache Weise entsäuern.
Am besten ein paar basische Tage vor dem Einsetzen der PMS. Dies kann von Frau zu Frau unterschiedlich sein – bei manchen Frauen beginnt die PMS mit dem Eisprung, also circa 14 Tage vor der Menstruation. Bei anderen Frauen beginnt das Prämenstruelle Syndrom auch erst ein oder zwei Tage vor der Menstruation.
Basisches Baden hilft generell, den Säurespiegel niedrig zu halten. Wird besonders vor der Menstruation, am besten kurz vor dem Einsetzen der PMS viel gebadet, dann wird die Säurespitze des Zyklus abgebaut, wodurch sich die Symptome lindern oder ganz verschwinden.
Am besten kann eine Kombination von basenüberschüssiger Ernährung und Basischem Baden die Entsäuerung und das Verschwinden der Beschwerden unterstützen.
Wenn die Symptome sehr heftig sind und die bereits vorliegende Übersäuerung stark fortgeschritten, dauert es manchmal Monate oder noch länger, bis mit dem Basenbad Werte erreicht sind, die die Symptome vollkommen verschwinden lassen. Doch eine kurzfristige Besserung zeigt sich oft schon mit den ersten Bädern.
Ausserdem kann es in einigen Fällen zusätzlich seelische Komponenten geben, die sich durch andere Methoden lösen lassen wie beispielsweise Psycho-Kinesiologie, Familienstellen / Systemisches Stellen und Innere-Kind-Arbeit.
Bei heftigen Beschwerden mit komplexen Ursachen kann am besten ein Zusammenspiel von Methoden greifen, die alle verschiedenartigen Facetten des Problems abdecken und aufzulösen vermögen.
Grundlage für ein gesundes Leben ist, die Zusammenhänge zu kennen und Körper, Geist und Seele zu geben, was sie brauchen. Bekommt der Körper bei seinem Heisshunger nach Süßem eine Portion Obst mit Sahne (Sahne ist als einziges Milchprodukt basisch), gerne in rauen Mengen, kann er sich wieder mit Basen aufladen. Ein basischer Körper hilft bei einem gesunden, glücklichen Leben durch Kraft, Ausdauer, Flexibilität und Belastbarkeit.
Mehr Information, Beratung zu Basischem Baden, Basischer Ernährung und anderen Themen:
www.andrea-hofmann.de Raum für Innere Arbeit in Berlin Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg / Friedrichshain und Treptow / Neukölln
www.basischesbaden.de
Und schon gleich noch eine Petition …
Der Link:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14032
(Anmerkung: Text und Begründung sind direkt aus der Petition zitiert)
Die Info:
Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen …dass das Verkaufsverbot von Heilpflanzen in der EU
ab dem 1 April 2011 in Deutschland nicht greift.
Laut Europäischer Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD) wird der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten stark eingeschränkt.
Begründung
Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden. Damit werden Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert, die zugelassen werden müssen. In allen EU Länder wird es dann verboten sein Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen, die keine Lizenz haben.
Naturstoffe , denen man eine Heilwirkung zuschreibt werden nicht mehr als Lebensmittel eingestuft, sondern als Arznei. Nur was man patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren kann ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst ist illegal.
Unsere Gesundheit wird dadurch nicht geschützt, sondern es werden die Umsätze und Profite der Grosskonzerne gesichert. Wir sollten selber entscheiden was gut für uns ist und welche Mittel wir nehmen, ob chemische Bomben oder sanfte Naturheilmittel.
Dadurch erfahren auch Krankenkassen eine Erleichterung weil immer mehr Leute dazu übergehen,
Naturprodukte ohne Rezeptschein zu kaufen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Petition möglichst viele Unterschriften bekommt, so dass unsere Regierung mit möglichst viel Wind möglichst weit in Richtung nachhaltige Gesundheit für alle geschoben wird.
Link direkt zur Petition
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bpetition%3D14388
(Anmerkung: Text und Begründung sind direkt aus der Petition zitiert)
Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen…
* Naturheilverfahren und Schulmedizin werden gleichgestellt
* ALLE wirksamen Verfahren werden von den Kassen erstattet
* Neben dem bisherigen Medizinstudium werden vergleichbare Studiengänge in Homöopathie, Ayurveda, TCM, Naturheilkunde usw. an Universitäten eingerichtet und die Abschlüsse staatlich anerkannt
* naturheilkundliche Forschung erhält öffentliche Geldern in derselben Höhe wie schulmedizinische Forschung
Begründung
Trotz überdurchschnittlich hoher Heilerfolge, gerade bei chronischen Erkrankungen, werden Naturheilverfahren nicht oder nicht in ausreichender Weise von den Krankenkassen erstattet. Während die gesetzlich Versicherten – bedingt durch die Pflichtversicherung, monatliche Beiträge zu entrichten haben, dürfen sie nicht frei wählen, für welche Therapierichtung diese Beiträge verwendet werden sollen, also z.B. für eine Behandlungen durch einen Doktor der Osteopathie, der Ayurveda-Medizin oder der TCM. Dies ist ein willkürlicher Eingriff in die Wahlfreiheit des Versicherten und außerdem eine protektionistische Maßnahme, die einseitig den Ärzten der Schulmedizin zugute kommt.
Zur Frage der Wirksamkeit und Kosten naturheilkundlicher Fragen:
Bei einer sechsjährigen Langzeitstudie an der Uni-Klinik Essen (1992-98) unter Leitung von Prof. Schlebusch erwies sich ein breites Spektrum von Naturheilverfahren als überdurchschnittlich erfolgreich. Bei 500 chronisch kranken Patienten (Asthma, Allergien, Rheuma und Wirbelsäulen-Problemen, Autoimmun- und Schmerzerkrankungen, chronischer Erschöpfung, Infektanfälligkeit usw.) wurde in durchschnittlich 18 Monaten eine Ausheilungsquote von 65 Prozent erreicht. Bei den Krankenhauskosten und bei den Arbeitsausfallkosten ergaben sich Einsparungsvolumina von ca. 40 Prozent. Prof. Kaucher vom Institut für angewandte Mathematik der Univ. Karlsruhe errechnete, dass durch bundesweit flächendeckende Anwendung dieses Modells Einsparungen in Höhe von • 100-150 Mrd möglich wären. Das entspreche einer Kostensenkung um fast 50 Prozent. Unter anderem SO liesse sich also die Krise im Gesundheitswesen in den Griff bekommen.
In der Datenbank des US Gesundheitsministerium PubMed befinden sich mittlerweile zehntausende anerkannte Studien über den erfolgreichen Einsatz alternativer Verfahren. Es ist deshalb höchste Zeit, zu reagieren! Angesichts explodierender Kosten der Schulmedizin, der Wirksamkeit und Kosteneffizienz alternativer Verfahren, ihren nachhaltigen Heilerfolgen und ihrer geringen Nebenwirkungen – können wir uns nicht länger leisten, alles beim Alten zu lassen – sondern müssen jetzt eine radikale Umstellung im oben genannten Sinne vornehmen.
Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen …dass das Verkaufsverbot von Heilpflanzen in der EU
ab dem 1 April 2011 in Deutschland nicht greift.
Laut Europäischer Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD) wird der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten stark eingeschränkt.
Weitere Info
Durch die Heilmitteldeklaration werden alle Kräuter Heilmittel, d.h. sie unterliegen wie andere Medikamente strikten Vorschriften. Dadurch wird es unmöglich, Kräuter einfach so zu vertreiben oder zu erwerben.
Nur wer entsprechend Geld hat, sich Nachweise zu erkaufen (große Firmen/Pharmaindustrie) kann die Kräuter weiterhin vertreiben. Diese Maßnahme funktioniert ähnlich wie die Patente auf Pflanzen in der Agrarwirtschaft.
Weiter informieren und unterschreiben
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action;sa=details;petition=14032
In den 80er Jahren wurde die Methode EMDR von Francine Shapiro entwickelt und zu Beginn der 90er Jahre der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Inzwischen ist EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) eine der erfolgreichsten Traumatatherapien weltweit.
Sie basiert auf den Bewegungsabfolgen der Augen und den daraus folgenden Strukurveränderungen in Gehirn und Psyche.
EMDR ist für Klientinnen und Klienten relativ in der Anwendung und weiteren Verarbeitung relativ leicht, dabei aber in den Heilerfolgen äußerst tiefgreifend. Mechanismen der Anwendung werden seit Beginn der Entwicklung der Methode wissenschaftlich untersucht und zeigen, wie eng der Körper (Augen, Augenmuskeln und das Gehirn) mit der Seele (traumatisiert oder gesund) verknüpft ist.
Die Funktionsweise von EMDR besteht darin, die Augen in einer bestimmten Richtung und Frequenz für eine bestimmte Dauer zu bewegen. Die Richtungen sind durch die Augenmuskeln vorgegeben: horizontal, vertikal und beide Diagnalen. Durch die Bewegung der Augen wird das Trauma, der Konfliktes bearbeitet – bis zur vollständigen und dauerhaften Auflösung.
In der klassischen EMDR gibt es ein vorgegebenes Regelsystem zum Ausführen der Augenbewegungen. Dieter Klinghardt, der in der Psycho-Kinesiologie EMDR und Kinesiologie zusammenführt, hat zur Unterstützung die Farbbrillen eingeführt.
Im Laufe der Sitzung werden die jeweiligen Brillen kinesiologisch ausgetestet. Am häufigsten kommen drei Brillen pro Sitzung vor, aber es gibt auch Sitzungen mit nur ein oder zwei, vier oder fünf Brillen.
Was genau tun die Farben? Nach bisherigen Stand kann man das pauschal nicht beantworten. Die Wirkung der Farben ist komplex. Es gibt aber einige Wirksysteme, die individuell je nach Klient_in und Sitzung(sabschnitt) einzeln oder auch sich gegenseitig ergänzend, überlagernd wirken.
Ein System ist das der Realfarben im erlebten und in der Sitzung aufgearbeiteten Trauma. Kommt beispielsweise eine Klientin nach einem Autounfall zur Aufarbeitung dieses Traumas und das Unfallauto war rot, so testet in den allermeisten Fällen zuerst die rote Brille, die der Farbe des Autos am nächsten kommt. Grundsätzlich kann man mit verschiedensten Farben arbeiten, um einen gewissen Bereich abzudecken, empfiehlt es sich, mit circa neun Farbtönen zu arbeiten. Im Bereich Rot würde beispielsweise eine Auswahl von orange über hellrot und mittelrot bis bourdeaux zur Verfügung stehen.
Ein weiteres System bildet das übliche System der psychologischen Farbwirkungen. Beispielsweise bringt rot Emotionen hoch, das bedeutet, dass die Brille helfen kann, unbewusste Emotionen bewusst zu machen. Oder sie wirken beruhigend wie blau, wenn der Klient durch die Bewusstwerdung des Traumas zu sehr belastet wird.
Ebenso kann es sein, dass die Farben in der Folge eines Systems der geistig-seelischen Entwicklung wirken. Es gibt in vielen Religionen und anderen Systemen, die sich mit der Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen, einen den Farben zugeordneten Verlauf der mehr oder weniger linear organisierten Entwicklung. Diese beginnen oft bei Gelb oder Grün und gehen über verschiedene Stufen bis violett. Violett ist in vielen Gemeinschaften als Farbe gesehen, die an der Spitze der geistigen oder auch geistlichen Entwicklung eines Menschen steht.
Dies sind nur drei Beispiele für Hintergründe, aufgrund derer die Farben, beispielsweise in Form von Farbbrillen, die Arbeit mit EMDR unterstützen können.
Interessanterweise gibt es eine extreme Häufung (bis zu ca. 96%) der in der Sitzung getesteten ersten Farbbrille und der von Klientin oder Klient vorwiegend an dem Tag getragenen Kleidungsfarbe. Dies legt nahe, dass viele Menschen intuitiv die Farbe wählen, die sie an dem Tag als Unterstützung brauchen. Durch die Farbe der Kleidung, die im Sichtbereich von der Person wahrgenommen wird, verabreicht sie sich selbst, ob bewusst oder unbewusst eine kleine Farbtherapie.
Weiterhin wirken feine Beobachtung, Erfahrung, Offenheit und Intuition unterstützend. So kann die individuelle Wirkungsweise der Kombination von EMDR, Kinesiologie und Farben weiter differenziert und gesteigert werden.
Mehr Information, Beratung und Ausbildung:
www.andrea-hofmann.de Raum für Innere Arbeit in Berlin Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg / Friedrichshain und Treptow / Neukölln
Gestern war ich bei einer Demo gegen den weiteren Ausbau der A 100 (in Berlin).
Es sind die üblichen Argumente: die Stadt hat kein Geld, hat Milliarden Schulden, kein Geld für Soziales und Kultur. Und dann gibt sie Millionen aus für einen weiteren Teil Stadtautobahn.
Es gibt meines Wissens bereits seit den 60er Jahren (vielleicht schon früher) Studien, die beweisen, dass da, wo Möglichkeiten für eine Sache geschaffen werden, die Sache besser gedeiht. Auf jeden Fall ist es bei Autostrassen immer so. Mehr Strassen führen zu mehr Autos. Die Ansage, dass mehr Strasssen zu weniger Autos führen würden, ist kurzsichtige eine Falschaussage.
Mit diesen Millionen könnte so viel andere Arbeit unterstützt werden. Oder es könnte damit der Fahrrad- und Öffentliche Verkehr unterstützt werden.
Wichtig ist ausserdem, dass der Senat letzthin zwar beschlossen hat, die endgültige Entscheidung auf die nächste Legislaturperiode zu verschieben. Und das gibt (kurzfristig) Hoffnung und ist deshalb ganz im Sinne der Vernebelungstaktik. Denn bis zur nächsten Legislaturperiode werden Fakten geschaffen: es wurden alle Vorleistungen genehmigt, die zum Beginn des Baus noch fehlen.
Dies bedeutet in der nächsten Zukunft mehrere Millionen Euro, die ausgegeben werden für eine Autobahn, die die Mehrheit der BerlinerInnen nicht möchte. Dies bedeutet ausserdem, dass KleingärtnerInnen bereits zum November gekündigt wurden (insgesamt 12 Hektar). Am werden am Ostkreuz mehrere Millionen verbaut, um einen Ausbau der A100 zu ermöglichen. Die Bauzeit wäre ohne die Vorbereitung für die A100 ein ganzes Jahr kürzer. Und es gibt weitere sinnlose und asoziale Geldverschwendung im Zusammenhang mit diesem Projekt. Gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger.
Wer will, kann sich auch auf der Webseite unten informieren, was sie/er tun kann (z.b. Listen ausdrucken und Unterschriften sammeln.)
Hier der Link zur Webseite:
www.stop-a100.de
Die Methode des Familienstellens oder Aufstellen, Aufstellung, Familienaufstellung, Systemisches Stellen genannt, eignet sich für unterschiedlichste Problemfelder.
In der klassischen Anwendung als Familienstellen kann die Methode bei Problemen und Krankheiten helfen, deren Ursachen aus dem familiären Umfeld kommen. Sie zeigt ausserdem Zusammenhänge der Beteiligten aus dem Familienumfeld auf und ermöglicht, deren Hintergründe besser zu verstehen.
In der freien Anwendung als Systemisches Stellen können verschiedenste Zusammenhänge aufgestellt werden: Systeme wie beispielsweise Arbeitssituationen aber auch individuelle Problemstellungen wie „ich und meine Platzangst“, „ich und meine Schlafstörungen“, „ich und meine Rückenschmerzen“, „ich und meine Sucht“ und vieles mehr.
Für die Personen oder Umstände, die am Problem beteiligt sind, werden stellvertretend andere Personen oder Dinge, die so genannten Stellvertreter, im Raum aufgestellt. Über die Stellvertreter artikuliert sich das Befinden der Personen oder Umstände, die sie vertreten. Als Stellvertreter können andere Menschen fungieren, aber auch mit dem Namen der Personen beschriftete Blätter, Steine, Puppen und ähnliches.
So zeigen sich Befindlichkeiten jeder und jedes Einzelnen und Beziehungen zwischen den Beteiligten. Durch die Stellvertreter kann gespürt und artikuliert werden, was sonst in Strukturen wie beispielsweise der Familie nicht deutlich ausgesprochen oder verdrängt wird — Familiengeheimnisse oder lange Vergessenes, manches kann endlich ausgesprochen, gehört und vor allem gefühlt werden.
Wichtig sind neben der Kommunikation der stellvertretenden Personen die im Anschluss an die Erstpositionierung vorgenommenen Positionsveränderungen. Sie zeigen weitere Aspekte auf und helfen, das Problem zu lösen. Die Kommunikation der Beteiligten und die Veränderung der aufgestellten Struktur werden fortgeführt, bis das Problem zu einem teilweisen oder vollständigen Abschluss gebracht werden kann. Das Wahrnehmen dieses Prozesses als zunehmende Bewusstwerdung und damit einhergehende Annahme der Realität kann für die betreffende Person Blockaden auflösen.
Durch das erweiterte neue Bild der Situation und die teilweise oder vollständige Auflösung der Blockaden kann die aufstellende Person die Aufstellung und damit ihr Leben selbstbestimmt gestalten. Die ursprünglichen Beschränkungen als Teil des Unbewussten sind durch das Aufstellen ins Bewusstsein getreten und nun kann die Person frei von den vormals unbewussten Zwängen gestalten.
Die Methode des Familienstellens bzw. des Systemischen Stellens kann in Einzelsitzungen oder in der Gruppe erfahren werden.
Mehr Information und Beratung unter:
www.andrea-hofmann.de Raum für Innere Arbeit in Berlin Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg / Friedrichshain und Treptow / Neukölln
Ich habe mir das nun tatsächlich frei Jahre überlegt. Ich und ein Blog. Passt das tatsächlich? Und nun bin ich zu dem (vorläufigen?) Ergebnis gekommen: Ja.
Ich möchte hier über verschiedenes berichten. Einmal wird es Artikel zu meiner Arbeit geben, das heisst vor allem zu Themen wie Persönlichkeitsentwicklung und Problemlösung, zu Krankheiten und Heilung.
Ich arbeite mit vielfältigen Themen, bin am vielem interessiert, dennoch gibt es einige Schwerpunkte: Missbrauch (sexuell, emotional, physisch, spirituell), Gewalt/gewaltfrei, Aggression, Opfer/TäterIn, Ängste, Hochsensibilität, ethisch verantwortungsvoll leben/Kapitalismus, Patriarchat/Gender und last but not least Ökologie, Nachhaltigkeit und Fairness.
So viel zum Anfang. Ich freue mich auf das Bloggen und auf Ihre/Eure Kommentare. Und bin gespannt.
In diesem Sinne: Herzlich willkommen auf meinem Blog!
Und heute am Freitag: ein schönes erholsames freudiges Wochenende für uns alle!
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