Basenbad kann verhärtete Muskeln nachhaltig entspannen

Muskeln aus Stahl! Das soll toll sein. Oder sollte mal toll sein. Menschen, die Ihre Muskulatur als stahlhart erleben, können da allerdings über anderes berichten. Verspannung, mangelnde Flexibilität und Schmerzen können Begleiterscheinungen sein von sehr harter, zu harter Muskulatur.

Was sind die Ursachen von verhärteten Muskelpartien?
Die Ursachen können vielfältig sein, in vielen Fällen ist es eine Kombination von mehreren Aspekten. Diese können sowohl auf der körperlichen als auch auf der seelischen Ebene zu finden sein. Auf der psychischen Seite kann die Menge der auslösenden Momente bei Stress beginnen und über Ängste bis zu Traumen reichen. Im körperlichen Bereich können es Fehlbelastungen sein, Folgen oder Nebenwirkungen von Verletzungen oder anderen physischen Krankheiten. Ebenso ist es möglich, dass eine Verkrampfung der vorhandenen Muskulatur durch eine unzureichend ausgeprägte Muskulatur vorliegt.

Übersäuerung als mögliche Ursache von muskulären Verhärtungen
Ein weiterer physischer Grund für verhärtete Muskulatur kann Übersäuerung sein. Von Übersäuerung wird gesprochen, wenn dem Körper für seinen Säure-Basen-Haushalt zuwenig Basen und im Zusammenhang damit zuviele Säuren zur Verfügung stehen.

Die Ursachen hierfür liegen in den meisten Fällen bei einer säureüberschüssigen Ernährung. Was bedeutet das genau? Brot, Nudeln, Fleisch, Milch und Milchprodukte, Schokolade und andere Süßigkeiten, weisser Zucker, Alkohol und Zigaretten – all diese Nahrungsmittel sind säureüberschüssig oder werden in der Kurzform einfach sauer genannt. Dies bedeutet, dass sie dem Körper mehr Säuren als Basen zuführen. Auf der anderen Seite gibt es basenüberschüsssige Lebensmittel, sogenannte basische Lebensmittel, das sind fast alle Gemüse- und Obstsorten sowie Kartoffeln.

Was bedeutet Säure-Basen-Haushalt und was hat er mit Ernährung zu tun?
Der Körper braucht verschiedene Stoffe für seine Stoffwechselvorgänge: Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette und Mineralstoffe, Vitamine und weitere Substanzen. In Bezug auf den Säure-Basen-Haushalt ist es nun wichtig, wie die einzelnen Substanzen verstoffwechselt werden, d.h. wie sie nach der Verdauung dem Körper zur Verfügung stehen. Manche sind dann Säuren und der Körper braucht Basen, um sie zu neutralisieren. Manche sind Basen.

Es kann auch sein, dass aus Säuren Basen werden, z.B. die Zitrone hat an sich einen sauren pH-Wert. Aber nach der Verdauung stehen dem Körper daraus Basen zur Verfügung. Der Körper braucht Säuren und Basen für seine Arbeit, aber zum größten Teil braucht er Basen, weil er zum größten Teil basisch aufgebaut ist. Das Blut und Bindegewebe ist basisch und die meisten Organe. An manchen Stellen braucht der Körper Säure, z.B. im Magen zur Aufspaltung des Essens, in der Galle (Gallensäure) und bei Frauen in der Vagina (zum Schutz vor eindringenden Bakterien und Viren).

Was passiert genau bei Übersäuerung in Bezug auf das Muskelgewebe?
Auch in den Muskeln herrscht ein basischer Wert. Ist der Körper übersäuert, verschiebt sich der basische Wert in Richtung Säure. Dies geht so lange, bis der pH-Wert eine bestimmte Grenzmarkierung erreicht. Dann wird die Säure unter Zuhilfenahme von Basen neutralisiert, wenn möglich ausgeschieden, wenn das nicht möglich ist, gespeichert.

So kann, wenn zuviel Säuren aufgenommen werden und zuwenig Basen ein immer saurer werdendes Klima im Körper entstehen. Dieses zur Säure hin verschobene Klima verhindert ein vollkommen gesundes Funktionieren der Körperabläufe. An welcher Stelle die Einschränkungen sichtbar werden, ist individuell und von verschiedensten Aspekten im Leben der Person abhängig. Bei manchen kann es zu vorzeitigem oder krankhaftem Haarausfall (auch bei Frauen) führen, bei anderen zu Hautproblemen, Organstörungen, Allergien, Migräneanfällen, Menstruationsstörungen und vielem anderen mehr. Und bei manchen zeigt es sich in verhärteter Muskulatur.

Was hilft bei Übersäuerung und den verhärteten Muskeln?
Es gibt verschiedene Wege, der Übersäuerung zu begegnen. Eine Möglichkeit ist, dem Körper einfach weniger Säuren und mehr Basen durch die Ernährung zuzuführen. Das nennt sich basenüberschüssige oder kürzer basische Ernährung.

Eine andere Möglichkeit ist die der Entsäuerung. Dies bedeutet, die überschüssigen Säuren aus dem Körper auszuleiten. Hier ist die stärkste Methode das Basische Baden, auch Basenbad genannt. Im weiteren helfen auch andere Wege, die die Säureausscheidung verstärken wie beispielsweise Sport und Sauna.

Was genau geschieht beim Basenbad?
Beim Basischen Baden setzt die übersäuerte Person sich in eine Badewanne mit basischem Wasser. Durch das ph-Gefälle von zuviel Säure im Inneren und basischem Badewasser im Äusseren wandert die Säure aus dem Körper per Osmose durch die Haut ins basische Badewasser.

So kann der Körper die überschüssigen Säuren relativ schnell wieder loswerden. Die Übersäuerung im Körper wird reduziert bis zu einem gesunden Wert und der Körper kann wieder vollständig gesund funktionieren. Die Symptome der Übersäuerung verschwinden.

Was bedeutet das für einen Menschen, der das Problem verhärteter Muskelpartien hat?
Wie schnell eine Besserung eintritt, kann pauschal nicht gesagt werden. Zunächst muss geklärt werden, ob das Problem der harten Muskeln nur an der Übersäuerung liegt oder vielleicht auch an anderen Aspekten. Wenn noch andere Ursachen zutreffen, ist es am effektivsten, an allen zu arbeiten.

Was die Übersäuerung betrifft, ist für einen schnellen Erfolg am effektivsten, eine Basenkur zu machen. Diese kann individuell gestaltet werden. Die Grundlagen sind eine gewisse Zeit, beispielsweise 4 Tage oder 1 Woche bewusst hoch basenüberschüssig zu essen, keine Körperpflegeprodukte zu verwenden, die die Säureausscheidung behindern und täglich 1-2 Stunden basisch zu baden.

Diese Kur hat in den meisten Fällen bereits sichtbare Erfolge. Bei manchen bessern sich die Symptome dadurch dramatisch bis vollständig.

Was bedeutet das für die Lebensführung?
Wenn der Körper mit Symptomen bereits gezeigt hat, dass es ein Problem mit Übersäuerung gibt, ist es ratsam in Zukunft darauf Rücksicht zu nehmen. Dies bedeutet eine in der Regel basenüberschüssige Ernährung, genügend und nicht zu viel Sport, gesunde Körperpflege und 1-2 mal wöchentlich Basisches Baden.

So hat der Körper beste Chancen, langfristig gut funktionieren. Und Sie haben die besten Chancen, sich wohlzufühlen und gesund zu sein.

Viel Spass beim Basischen Baden!

Mehr Information zum Basischen Baden
www.basischesbaden.de

Das Buch “Basisches Baden – Heilung durch Entsäuerung”, Andrea Hofmann und verschiedene Basen zum Baden
können Sie hier bestellen:
http://www.basischesbaden.de/bestellung.html

Persönliche Beratung zu Basischem Baden
Andrea Hofmann
Große Hamburger Str. 28
10115 Berlin
030 – 28 45 98 57
http://www.basischesbaden.de/beratung.html

Beratung nach Vereinbarung

Weitere Artikel zu Basischem Baden
Basisches Baden kann übermäßiges Schwitzen regulieren

Cellulite. Wie sie kommt und wie sie geht. (Teil 1 – Information)

Cellulite. Wie sie kommt und wie sie geht. (Teil 2 – Beispiele)

Neurodermitis – die wunde Grenze. Krankheit, Problem und Lösung.

Migräne – was hilft? Osteopathie, Psycho-Kinesiologie, Familienstellen/Systemisches Stellen, Basisches Baden, basische Ernährung und andere Lösungswege

Hände, Füße und Basisches Baden

Was ist Übersäuerung? *Teil 1: Reintun*

Wieso Süßes bei PMS hilft

Mehr Information und Beratung zu Übersäuerung, Entsäuerung, basischer Ernährung und basischem Baden:
www.andrea-hofmann.de Raum für Innere Arbeit in Berlin Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg / Friedrichshain und Treptow / Neukölln

3 Responses to “Basenbad kann verhärtete Muskeln nachhaltig entspannen”


Leave a Reply